Review

Reviews 7.0
Doom Metal

ALBEZ DUZ

Enigmatic Rites

Label: Listenable/Edel
Dauer: 55:10
Ausgabe: RH 385

Gleichzeitig da ALBEZ DUZ inhaltlich Abstand von der aztekischen Kultur nehmen, musizieren sie auf ihrem neuen Album noch etwas konventioneller als schon auf dem Vorgänger „Wings Of Tzinacan“, was in ihrem Fall jedoch nichts Schlechtes bedeutet. Dass das Quartett nun im Sinne des klassischen Metal häufiger aufs Gaspedal tritt, macht seinen nach wie vor opulenten Doom dynamischer, weshalb man „Enigmatic Rites“ als janusköpfige Candlemass-Platte verstehen könnte, die nie erschienen ist. Als solche würde es die Epic-Phase mit den experimentellen Anwandlungen der Schweden zu „Dactylis Glomerata“-Zeiten versöhnen; dafür sprechen diverse lärmige Eruptionen oder der nervöse Space-Rock-Puls, von dem sich die Berliner streckenweise mitreißen lassen. Das Material dürfte ihr bisher komplexestes sein, also fällt der Zugang nicht leicht - auch weil die aussagekräftigen Melodien dünn gesät sind.

Autor:
Andreas Schiffmann
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