Review

Reviews 10.0

AIRBOURNE

No Guts. No Glory

Ausgabe: RH 274

Roadrunner/Warner (46:53)

Lasst euch keinen Scheiß erzählen - nicht von selbsternannten Szenekönigen, die grundsätzlich nur das Debüt einer Band geil finden und dann auch nur so lange, bis es mehr als 500 Leute gekauft haben, nicht von Leuten, die grundsätzlich alles scheiße finden, was ihre Freundin mag, und schon gar nicht von Originalitätspedanten, die der Meinung sind, nur Angus Young habe ein Recht auf eine Gibson SG. „No Guts. No Glory“ hält, was der Albumtitel verspricht, und ist keinen Deut schlechter als das Debüt „Runnin´ Wild“, mit dem AIRBOURNE vor zwei Jahren völlig zu Recht für Furore sorgten. „No Guts. No Glory“ rockt, ballert, groovt, tritt Arsch, macht durstig, bringt eure Party in Schwung, verleiht eurem Auto zusätzliche PS, macht jung, schön und unwiderstehlich, steigert die Potenz, kurbelt die Wirtschaft an, sorgt für den Weltfrieden, lässt bei Götz die Haare wieder sprießen, macht unseren Wolf-Riedscher mundtot, verpasst Froooonck eine Diät, Rensen bekommt Bierdurst, Boris steht zu seiner Tonsur, und Zompf schmeißt die Flinte ins Korn, um wieder Vegetarier zu werden. Lediglich das szenebekannte Phantom Jonny Rönnebock kann der turboaufgeladene AC/DC-Sound der Australier nicht enttarnen. Ansonsten kann „No Guts. No Glory“ ALLES!

DISKOGRAFIE

Ready To Rock (EP, 2004)
Runnin´ Wild (2007)
No Guts. No Glory (2010)

LINE-UP

Joel O´Keeffe (v./g.)
David Roads (g.)
Justin Street (b.)
Ryan O´Keeffe (dr.)

DIE PATEN

Wer auf AIRBOURNE steht, hört auch folgende Bands:

AC/DC, ROSE TATTOO, THE POOR, THE ANGELS, NEW AMERICAN SHAME, RHINO BUCKET, KROKUS, JOHNNY CRASH, BROKEN TEETH, BONAFIDE

Autor:
Andreas Himmelstein
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