Review

Reviews 7.0

AFTER OBLIVION

Stamina

Ausgabe: RH 308

Metal On Metal/Collectors Mine (31:30)

Bei technisch orientierten Extrem-Thrashern mit einem schrillen Keifhals und hervortretenden Basslinien denkt man direkt an Sadus. AFTER OBLIVIONs Debüt erinnert sehr an jenen ewigen Underground-Kult, lugt aber auch auf das Terrain mittelalter Death und früher Atheist, zudem beendet die Band ´Breeding Perdition´ mit einem langen, clean gespielten Gitarren-Outro. Allerdings klingt das alles noch nicht so formvollendet wie bei den Idolen. Bei ´Vultures´ hakt es rhythmisch, der Sound ist etwas mumpfig, Adnans Gesang anstrengend. Dabei hat das Quartett aus Bosnien-Herzegowina einige Songs bereits seit 2007 im Gepäck und auch das Komplettprogramm ihrer kurzen 2011er EP erneut in die Waagschale geworfen. Insofern ist „Stamina“ trotz des Potenzials der Band quantitativ wie qualitativ ausbaufähig.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.