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REVIEW 7.0 20.03.2019

(Album, RH 383, 2019)

DEVIL MASTER - Satan Spits On Children Of Light

(PLUS-MINUS) Teile der Rock-Hard-Redaktion unken schon seit Jahren rum, dass guter (!) Gothrock der nächste „hot shit“ sei. Ab und zu zuckt´s dann tatsächlich mal irgendwo in Skandinavien oder den USA. Aber so richtig kommt das Zeug nicht in die Gänge. Daran werden DEVIL MASTER aus Philadelphia nix ändern, auch wenn sie in manchen Szene-Medien kurz vor der Heiligsprechung stehen. Der Ansatz der Truppe ist allerdings klasse: Sie spielt ungehobelten Frühachtziger-Dark-Wave/Deathrock/Goth-Punk mit Highspeed-Hummeln im Hintern. So in etwa, als ob Christian Death in einem Darkroom bareback mit Venom rumvögeln. Der Bandname ist so was von simpel, dass man sich wundert, dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist. Und optisch wirkt der Haufen, als hätte die RTL-II-Redaktion an Halloween in irgendeinem bayrischen Hinterwäldlerkaff für ´ne neue Reality Soap ein paar ganz doll schräge Vögel von den umliegenden Bauernhöfen gecastet (einer der Typen nennt sich tatsächlich Darkest Prince), was schon wieder fast cool ist. DEVIL MASTER müssen aus ihren Zutaten allerdings noch richtige Hits stricken. Speziell in Sachen Catchiness und beim Gesang (krächz, krächz...) ist mehr drin. Jan Jaedike 7 Strenggenommen ist der Gothrock-Zug schon wieder abgefahren, wenn man bedenkt, dass man das, was vor ein paar Jahren noch so genannt wurde, heute stylish als „Post-Punk“ bezeichnet. Nachdem man kurz die Augen verdreht hat, weil die Plattenfirma DEVIL MASTER in dieser Sparte ablegt, freut man sich über die doch sehr andere Ausrichtung der Gruppe, ist aber ebenso schnell ernüchtert. Das Material auf „Satan Spits On Children Of Light“ stinkt in allen Belangen nach Schlamperei, was bei der über weite Strecken unerträglich dünnen, kratzigen Produktion anfängt und bei den hölzernen Kompositionen der Band aufhört. Das einseitige Geschrei macht dann noch die letzten guten Ansätze zunichte und verstärkt vielmehr den Eindruck, man habe es mit zu spät gekommenen Skandinaviern zu tun, die auf den Zug des kurzen Death´n´Roll-Trends kurz vor der Jahrtausendwende aufspringen wollen. Andreas Schiffmann 3,5

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