Review

Reviews 8.0

3 INCHES OF BLOOD

Fire Up The Blades

Ausgabe: RH 242

Roadrunner/Warner (52:26)

Wenn 3 INCHES OF BLOOD in der Stadt sind, füllen sich die Straßen mit - richtig! - Blut, und „Fire Up The Blades“ wurde vor allem beeinflusst von billigem Bier und nächtlichen Black-Metal-Sessions. Das lässt uns die Band wissen. Und die meint das Ganze durchaus ernst. Die europäische Szenepolizei dürfte trotzdem wieder Berührungsängste haben: Denn erstens wurde „Fire Up The Blades“ von Slipknot-Drummer Joey Jordison (sehr ordentlich und warm) produziert, und zweitens könnte Jamie Hooper auch bei jeder Hardcore-, Death- oder Modern-Metal-Band schreien.

Aber Jamie ist nur die eine Seite der Medaille: Die andere heißt Cam Pipes und kreischt mit einem Mix aus Udo Dirkschneider, King Diamond, Rob Halford und Agent-Steel-Legende John Cyriis dermaßen geil und himmelhoch durch die Botanik, dass man sich vor Begeisterung nass macht. Überhaupt Agent Steel: Im Vergleich zum Vorgänger „Advance And Vanquish“ tönen die Vancouver-Rabauken ´ne ganze Ecke aggressiver und schneller und lassen des Öfteren Erinnerungen an „Skeptics Apocalypse“ aufkommen. Und an „Painkiller“-Priest, skandinavischen Black Metal (Enslaved!) und natürlich Maiden. Murray/Smith wären jedenfalls stolz auf die Gitarrenharmonien in ´Forest King´ oder ´The Great Hall Of Feasting´.

Einziger Kritikpunkt: Die Hitdichte war auf „Advance And Vanquish“ deutlich höher - auch wenn vor allem ´Trial Of Champions´ bereits beim ersten Einlauf zum Fäusterecken animiert.

Autor:
Boris Kaiser
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