SINSAENUM/VIMIC-Drummer Joey Jordison teilte 2016 mit, dass er an transversaler Myelitis erkrankt war - inzwischen geht es dem ex-SLIPKNOT-Schlagzeuger jedoch wieder hervorragend. Bei der Krankheit handelt sich um eine Form der multiplen Sklerose, die sich auf den Rücken und die Beine auswirkt. Die Krankheit und Rehabilitation führte zu seiner TRennung von SLIPKNOT, wobei Jordison seine Bandkollegen beschuldigte, ihn per Mail gefeuert zu haben. In der Zwischenzeit führt er jedoch seine neuen Projekte VIMIC und SINSAENUM beschwerdenfrei weiter, wie Jordison "Metal Wani" berichtet:
"Ich bin komplett und zu 100 Prozent wiederhergestellt, stärker, als ich es jemals war und das sage ich nicht nur so. Ich habe aber lange dafür gebraucht, mich zu erholen, meine Kraft wieder zu erlangen, denn mich hat da etwas getroffen... Ich meine, so etwas habe ich noch nie gefühlt. Jeder kennt die Grippe, die normale Erkältung, diese Dinge. Das ist völlig anders. Ich bin eines Morgens aufgewacht und mein Rücken stand in Flammen. Als nächstes wurden meine Beine wabbelig, dann kollabierte ich – ich habe quasi meine Beine verloren. Es ist das scheiße Gruseligste, das ich je durchmachen musste und ich hab mir den Arsch abgearbeitet, habe mir die richtigen Trainer geholt. Zu versagen war keine Option, denn ich bin hier um Musik zu machen – aus diesem Grund bin ich auf der Welt. Auf eine seltsame Art und Weise glaube ich, dass es vor allem eine Lektion fürs Leben war und ich würde es für nichts eintauschen wollen. Ich wollte mich einfach nicht davon schlagen lassen."
Hier könnt ihr euch das kürzlich erschienene Musikvideo zu 'Nuit Noir' von SINSAENUM anschauen.