Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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09.10.2026, 18:07

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 9. Oktober 2026. Diese Woche unter anderem mit GRAVEYARD, GRETA VAN FLEET, WOLFBRIGADE, RAM, THE TEMPERANCE MOVEMENT und TWIN TEMPLE.

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Graveyard - Fever

GRAVEYARD - Fever (Classic Rock/Rock'n'Roll)
GRAVEYARD haben sich auf dem Vorgänger „6“ auf ruhige Töne konzentriert, legen mit „Fever“ nun aber eine Kehrtwende hin und setzen verstärkt auf laute und kraftvolle Klänge. In ´Tongue Tied´ und ´Room Tempered´ klingen die Schweden sogar so sehr nach Punk und High-Energy-Rock wie nie zuvor. (8,5)

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GRETA VAN FLEET - Palace For The People (Classic Rock/Hardrock)
Die Led Zep-Vergleiche nerven - so sehr, dass die Band aus Nashville bewusst dagegensteuert. „Palace For The People“, ihr vierter Streich, glänzt nicht nur mit der fetten Produktion von Mike Elizondo, der auch das jüngste Werk von Mastodon zu verantworten hat, sondern gleich mit einer Reihe von Neuerungen. (8,0)

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WOLFBRIGADE - Howl From Underground (Hardcore Punk)
Das Fazit vorweg: Keine Ahnung, was noch kommen soll, um dieses Prachtwerk vom Album-des-Jahres-Thron zu stoßen. WOLFBRIGADE bleiben die untoppbaren Crust-Metal-Könige. Es ist völlig egal, dass „Howl From Underground“ ein Typ produziert hat, der schon mal völlig irreführend Paradise Lost und gar Meshuggah unter seinen Fittichen hatte. (9,5)

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RAM - Against (Heavy Metal)
In einer Welt, die zunehmend ins Wanken gerät, braucht es Anker; unser Anker heißt bekanntlich Heavy Metal, und RAM liefern ihn nahezu in Perfektion. Ihr siebtes Studioalbum „Against“ verlässt die zuletzt eingeschlagenen Pfade des Metaphysischen. (9,0)

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THE TEMPERANCE MOVEMENT - New Promise Land Incorporated (Classic Rock)
Wären die Rolling Stones im 21. Jahrhundert aufgewachsen, sie würden klingen wie THE TEMPERANCE MOVEMENT auf „New Promise Land Incorporated“. (8,5)

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Twin Temple - "Doomed Lovers"

TWIN TEMPLE - Doomed Lovers (Rock'n'Roll)
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Twin Temple (Bring You Their Signature Sound…)“ im Jahr 2019 ging es für das amerikanische Duo (und Ehepaar) Alexandra und Zachary James konstant bergauf. (9,0)

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THRONEHAMMER - Slay | Kill | Erase (Doom/Stoner/Heavy Metal)
Wenn nach dem über dreiminütigen eröffnenden Instrumental-Part von ´Slay | Kill | Erase´ zum ersten Mal Kat Shevil Gillhams eindringliche Vocals aus den Boxen schallen, läuft einem unweigerlich ein kalter Schauer den Rücken hinab. (9,0)

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SMOULDER - Witch Wife In An Alien World (Doom/Stoner/Heavy Metal)
Früher galt die Veröffentlichung des dritten Studioalbums als der Zeitpunkt in der Karriere einer Band, an dem sich herausstellte, ob sie es auf Dauer schaffen oder in der Versenkung verschwinden würde. „Make it or break it“, fragten das Publikum, die Presse, aber auch die Plattenfirmen (8,5)

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Metal Church - Live At Rock Hard 2016

METAL CHURCH - Live At Rockpalast 2016 (Heavy Metal/DVD)
Das Hannoveraner Label MiG bringt im Rahmen einer neuen Kooperationsreihe mit Rock Hard und dem WDR Rockpalast verschiedene Konzertmitschnitte aus den Archiven des Rock Hard Festivals im CD/DVD-Format auf den Markt. Nach Threshold sind nun METAL CHURCH an der Reihe.

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(R+) THE PINEAPPLE THIEF - Far And Wide (Progressive)
THE PINEAPPLE THIEF haben ihren Sound weiter entschlackt. „Far And Wide“ kommt mit reduzierteren Arrangements daher als die letzten Scheiben, Bruce Soords Vocals stehen noch mehr im Mittelpunkt als ohnehin schon. (8,0)

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(R+) LEPER COLONY - Back To Primal Sludge (Death Metal)
Damit Supergroups nicht nur um ihrer populären Namen willen erfolgreich sind, muss man spüren, dass sie noch einen echten Bezug zur Szene besitzen, Biss und Bock auf die Musik haben, die sie machen. (8,0)

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(R+) AVRAK - Avrak (Death Metal/Heavy Metal)
Dass Ted Skjellum alias Nocturno Culto abseits seiner Extrem-Metal-Festung Darkthrone eine Schwäche für traditionellen Metal und Doom hegt, ist kein Geheimnis. Mit AVRAK gießt der Norweger diese Leidenschaft zusammen mit Sänger und Gitarrist Anders Hegna nun in ein hochgradig spannendes Debütalbum. (8,0)

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April Art - "RED"

(R+) APRIL ART - Red (Modern Metal/Hardrock)
APRIL ART unterstreichen mit ihrem vierten Album „Red“, dass sie ihr Modern-Rock-Handwerk mittlerweile aus dem Effeff beherrschen. Im Mittelpunkt steht natürlich Frontfrau Lisa-Marie Watz, die mit ihrer kraftvollen und wandelbaren Stimme zielsicher durch die Songs führt. (7,0)

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(R+) SIGNUM REGIS - Beyond Spacetime (Power Metal)
Mit dem Nachfolger „Beyond Spacetime“ treiben die Power-Metaller aus der Slowakei die Dauerrotation ihres Besetzungskarussells am Mikrofon nun endgültig auf die Spitze. (7,5)

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(R+) HATESPHERE - Guillotine (Death Metal/Thrash Metal)
Der ´23er Vorgänger „Hatred Reborn“ war ein gutes Album, und auch am zwölften Longplayer der Dänen-Thrasher gibt´s im Prinzip nicht viel auszusetzen. Bandleader/Gitarrist Peter Lyse Karmark ist ein Meister, dessen Riffs man bereits nach wenigen Momenten erkennt. (7,0)

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(R+) HUMULUS - Smuggler's Cave (Doom/Stoner/Hardcore)
Weniger Space-Trips, mehr Riff-Punch: Unter dem Einfluss von Sänger und Gitarrist Thomas Mascheroni haben sich HUMULUS ein wenig von ausufernden Jams zurückgezogen. (7,0)

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(R+) STEAK - Steak (Doom/Stoner/Sludge)
Ihr Stoner Rock war schon auf „Acute Mania“ (2022) leicht in Richtung Prog abgebogen, diesen Weg setzen die zum Quintett angewachsenen Londoner auf ihrem vierten Album fort. (7,0)

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(R+) CALLOUS MASTER - Callous Master (Black Metal)
Die Ir(r)en von CALLOUS MASTER haben sich dem rohen, ungeschliffenen Black Metal verschrieben und würzen ihren Sound mit einer ordentlichen Portion Garagen-Dreck. (6,5)

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(R+) SELFISH THINGS - Receptivity (Progressive/Alternative)
SELFISH THINGS machen es sich und uns nicht leicht. Frontmann Alex Biro hasst die Lead-Single ´Effigy´, und „Receptivity“ sei eh kein Album, sondern der Schlussstrich unter seine Drogenvergangenheit. (6,5)

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(R+) KID BOOKIE - Cheaper Than Therapy II (Alternative/Modern Metal)
KID BOOKIE versucht schon seit über einer Dekade, die Genre-Grenzen zwischen Rap, Alternative Rock und Modern Metal einzureißen. In Großbritannien bekommt der Rapper mit dem schnellen Rhymeflow viel Anerkennung. (6,0)

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(R+) TUNGSTEN - Ashes (Modern Metal)
Irgendwie wirkt „Ashes“ auf mich so, als hätten TUNGSTEN während des Brainstormings für ihr Songwriting jede auch nur ansatzweise witzig klingende Schnapsidee auf Anhieb durchgewunken. (5,5)