Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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07.08.2026, 8:00

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 7. August 2026. Diese Woche unter anderem mit ELECTRIC CALLBOY, TEMPLE OF DREAD, XANDRIA, HULDER, WORMWOOD und DYMNA LOTVA.

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Electric Callboy - "Tanzneid"

ELECTRIC CALLBOY - Tanzneid (Metalcore/Alternative)
ELECTRIC CALLBOY können ihren selbstironischen Humor und ihre Party-Vibes besonders gut mit ihren überragenden Videoclips transportieren, die sie regelmäßig veröffentlichen. Dieser hohe Output hat allerdings zur Folge, dass von den zehn regulären Stücken dieses Albums sieben bereits veröffentlicht sind. (+8,5 / -2)

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TEMPLE OF DREAD - Dreadspawn Dominion (Death Metal)
Die mittlerweile zum Quintett herangewachsenen Ostfriesen von TEMPLE OF DREAD stehen seit ihrer Gründung 2017 für qualitativ hochwertigen Old-School-Death-Metal und daran ändert sich auch mit Album Nummer sechs nichts. (8,0)

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XANDRIA - Eclipse (Symphonic Metal/Folk)
Wenn man den Kollegen Bauer ließe, würde die XANDRIA-Platte „Eclipse“ in Heavy Rotation aus den Büro-Boxen schallen. In einer Sache gebe ich Simon Recht: Die Symphonic-Metal-Band bringt genau die richtige (nicht zu gewaltige) Portion Kitsch mit, um ihrem Genre gerecht zu werden, andererseits aber Fans von klassischem (Power) Metal nicht zu vergraulen. (8,0)

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(R+) HULDER - Verbolgen (Black Metal)
Müffelt ein Black-Metal-Projekt auch nur a bisserl nach Hype, versprüht die vergnatzte Szene-Gatekeeperia (zu 102,8 Prozent: Männer) schnell und lustvoll Geifer. Insbesondere - sorry, meine Herren -, wenn eine Frau dahintersteckt. (8,5)

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WORMWOOD - Å (Melodic Black Metal)
Auf den beiden Songs dieser EP entwickeln WORMWOOD ihren schon bisher reichhaltigen Melodic Black Metal weiter und erkunden progressive Gefilde (das Label nennt es „cinematisch“). (8,5)

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(R+) DYMNA LOTVA - Vyraj (Black Metal)
Mit „Vyraj“ legen DYMNA LOTVA ihr viertes Album vor und bleiben ihrer Nische im Schnittbereich aus Post- und Depressive Black Metal, etwas Doom und osteuropäischer Folklore grundsätzlich treu. Die Band setzt vor allem auf eine sich graduell verdichtende Atmosphäre. (7,0)

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PHANTOM CORPORATION, CATBREATH - Commando/Die By The Claw (Hardcore/Thrash Metal)
PHANTOM CORPORATION und CATBREATH sind deutsche Underground-Allstar-Zusammenrottungen mit jahrzehntelanger Szene-Erfahrung, die in diesen Formationen die Frische von Newcomern mit der Fuck-off-Attitüde von Menschen, die wissen, dass sie in diesem Leben keine Rockstars mehr werden, kreuzen.

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(R+) 10,000 YEARS - Esox Lucifer (Doom/Stoner/Rock'n'Roll)
Von den drei Ripple-Veröffentlichungen, die mir diesen Monat zum Besprechen vorliegen, hinterlässt „Esox Lucifer“ mit Abstand den stärksten Eindruck. Die Schweden von 10,000 YEARS finden eine überzeugende Balance zwischen Eingängigkeit und Dynamik, wodurch ihr Stoner Rock durchweg spannend bleibt. (7,5)

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(R+) MARC AMACHER - Overdrive (Classic Rock)
Wer solchen Blödsinn wie „Voice Of Germany“ schaut, könnte den Schweizer kennen. In seiner Heimat hat sich sein TV-Einsatz jedenfalls ausgezahlt, das Vorgängeralbum „Load“ grüßte von der Alpenspitze der Charts herunter. Fehlende „street credibility“ kann man dem Mann allerdings kaum nachsagen. (5,0)

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(R+) CEREMONY - Tell Me Your Dream (Alternative/Punk)
CEREMONY inszenieren sich seit 20 Jahren als intellektuelles Punk/Hardcore-Kombinat. Und wie beim sogenannten Thinking Man´s Hardcore üblich, kippt man auch musikalisch mehr und mehr aus der Bahn. (4,5)

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