Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 6. November 2026. Diese Woche unter anderem mit HATEBREED, PRONG, STEVEN WILSON, CULT OF LUNA, SATCHVAI und THE PILL.

HATEBREED - Fatal Paradox (Hardcore/Thrash Metal)
Hardcore ist ähnlich wie True Metal ziemlich konservativ und besitzt demnach recht enge Genre-Grenzen. Trotzdem schaffen es HATEBREED immer wieder, ihre Alben spannend zu halten. Das gilt auch für das nach sechs langen Jahren überfällige neue Werk „Fatal Paradox“. (8,5)
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PRONG - Prong (Hardcore)
Beim letzten PRONG-Album „State Of Emergency“ hatte ich in meinem Review noch fehlende Überraschungen bemängelt, die das US-Trio nun auf „Prong“ nachreicht: Das eröffnende ´The Banner´ bietet ungewohnt schöngeistige Gesangsmelodien im Refrain, die im Kontrast zur Thrash-Raserei in den Strophen stehen. (8,0)
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STEVEN WILSON - Requiem For A Village (Progressive/Psychedelic)
Vieles an „Requiem For A Village“ ist spannend. Der Sound-Perfektionist STEVEN WILSON geht etwas roher, unperfekter, analoger zu Werke, als man es von ihm gewohnt ist, und schafft es auch auf seinem neunten Soloalbum wieder, innovativ und frisch zu klingen. (7,0)
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CULT OF LUNA - In The Shadow Of Your Shadow (Doom/Progressive)
Während es längst Konsens ist, CULT OF LUNA zu den führenden Post-Metal-Acts zu zählen, werden die eigentlichen Vorzüge der Schweden immer noch weitgehend verkannt, und „In The Shadow Of Your Shadow“ stellt sie trotz seiner umfassend pechschwarzen Anmutung (Artwork, Texte, Musik) gleißend hell heraus. (8,5)
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SATCHVAI - The Sea Of Emotion (Hardrock/Progressive)
Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Nachdem der damals 13-jährige Steve Vai und sein 17-jähriger Gitarrenlehrer Joe Satriani im Jahre 1973 erstmals ihre spektakulären Fingerfertigkeiten vereinten, sollte es geschlagene 53 Jahre (!) dauern, bis die beiden ihr erstes gemeinsames Album an den Start bringen. (7,5)
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THE PILL - I Need To Be A Weapon (Punk/Hardcore)
THE PILL haben mit ihrem Debüt und den dazugehörigen Videoclips bereits einigen Staub aufgewirbelt. Der Altersunterschied zwischen den graubärtigen Instrumentalisten und der jungen Sängerin wird dabei nicht groß kaschiert. Aber was schert das Alter, wenn die Musik überzeugt. (8,5)
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(R+) ASIA - Indigo (Progressive/Psychedelic)
Nach dem viel zu frühen Tod ihres Sängers John Wetton 2017 lagen ASIA einige Jahre auf Eis beziehungsweise waren nur noch als Live-Act aktiv. Jetzt veröffentlicht Mastermind Geoff Downes endlich das erste Studioalbum seit 2014. (7,5)
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MIDNIGHT - Satanic Attack Live! (Black Metal/Rock'n'Roll)
MIDNIGHT und Hochglanz-Livealben? Das wäre ungefähr so passend, wie Venom für einen Kammermusikabend zu buchen. »Erwartet bitte kein glattgelecktes „Strangers In The Night“«, warnt Mastermind Athenar folgerichtig.
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NECK CEMETERY - The Curse Of Neck Cemetery (Heavy Metal)
NECK CEMETERY haben ihren klassischen Kuttenträger-Metal beibehalten, bringen die Songs aber mit gestrafften Arrangements und einem größeren Augenmerk auf die Refrains knackiger auf den Punkt. (8,0)
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(R+) COMEBACK KID - Chosen Hell (Hardcore/Punk)
Wenn die Binse „machen keine Gefangenen“ den „Nagel auf den Kopf“ trifft, um gleich eine zweite Phrase zu bemühen, dann beim achten Studioalbum des Quintetts aus Winnipeg, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Manitoba. (8,5)
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(R+) E-L-R - Atropa (Doom/Stoner/Progressive)
Weit ausladende Melodien, traumsequenzenhafter Gesang und zarte Emotionen prägen das dritte Album von E-L-R. Die angenehme Dynamik wechselt zwischen ruhigen Passagen und gelegentlichen Gefühlsausbrüchen. (8,5)
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(R+) KONVENT - Firesky (Death Metal/Doom)
KONVENT haben sich mit ihrem düsteren Death Doom längst einen festen Platz in der Szene erarbeitet, doch auf „Firesky“ zeigt sich das dänische Quartett experimentierfreudiger denn je. (8,0)
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(R+) SHOGUN MOJO - Shogun Mojo (Hardrock/Classic Rock)
SHOGUN MOJO sind definitiv eines der interessanteren Allstar-Projekte, die Frontiers hervorgebracht haben. Mit dem Land der aufgehenden Sonne oder Samurai-Anführern hat die Truppe trotz ihres Namens eher wenig zu tun. (8,0)
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(R+) TROLLFEST - Trollywood (Folk/Death Metal)
Ein sonniger Tag beim Summer Breeze. Gerade bestaune ich die als pinke Flamingos verkleideten TROLLFEST, als Kollege Bauer mir inmitten einer Polonäse grinsend entgegentanzt. Was mich zu der Frage bringt, wieso „Trollywood“ nicht bei ihm gelandet ist. (8,0)
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(R+) KAVRILA - Transcend (Doom/Hardcore)
Vielleicht habe ich bisher nicht aufmerksam genug zugehört, doch für mich ist „Transcend“ der erste Release von KAVRILA mit überwiegend eingängigen Songs, wobei man einige zumindest innerhalb des angestammten Stils der Band sogar als kleine Hits bezeichnen könnte. (8,0)
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(R+) BANGALORE CHOIR - Payload (Hardrock)
Nach einer etwas orientierungslosen Phase besannen sich BANGALORE CHOIR letztes Jahr mit „Rapid Fire Succession“ endlich wieder auf die Qualitäten ihres ´92er Debüt-Klassikers „On Target“. An diesen knüpft nun auch „Payload“ an. (8,0)
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(R+) DISTANT - Into Despair (Deathcore)
Das vierte Album der Deathcore-Kapelle DISTANT bietet im Vergleich zu den Vorgängeralben wenig Veränderungen. Der brutale, geradezu zerstörerische Sound des Niederlande-Vierers lässt dem Hörer nicht den Hauch einer Chance, mal durchzuatmen. (6,5)