Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 31. Juli 2026. Diese Woche unter anderem mit THE LIMIT, SINNER, FIVE FINGER DEATH PUNCH, ANTIPEEWEE, HEXORCIST und FUTURE PALACE.

THE LIMIT - Another Drop (Rock'n'Roll)
Der Knast scheint Bobby Liebling nicht geschadet zu haben, er findet weiterhin kompetente Musiker, die ihm Songs auf den ausgemergelten Leib schneidern. Zuletzt Tony Reed von Mos Generator, der ihm zu einem neuen Pentagram-Album verhalf, und jetzt holt ihn also Sonny Vincent (Testors) zum zweiten Mal zurück in die Garage. (8,5)
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SINNER - Boom Bang Goodbye (Hardrock/Heavy Metal)
„Der Letzte macht das Licht aus“, sagt SINNER-Boss Mat (v./b.) nach 46 Jahren, um uns mit „Boom Bang Goodbye“, dem 19. Studioalbum seiner Band, den Abschied zu versüßen. Für diesen Anlass hat Mat zahllose alte Weggefährten um sich versammelt, die dem Schwaben bei den elf neuen Nummern zur Hand gegangen sind. (8,5)
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FIVE FINGER DEATH PUNCH - Legacy (Modern Metal/Alternative)
Musikalisch verlassen 5FDP auf „Legacy“ erwartungsgemäß selten bis gar nicht ihre Komfortzone; Experimente stehen auf dem zehnten Opus des gebürtigen Magyaren nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen treffen auf dem „Vermächtnis“ der Combo wie gehabt harte Metal-Riffs auf stadionkompatible Refrains. (8,0)
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ANTIPEEWEE - Under The Banner Of The Old Gods (Thrash Metal)
In ihrer bayrischen Heimat sind sie längst eine feste Thrash-Größe, mit Album Nummer vier sollten ANTIPEEWEE jetzt nicht nur den Weißwurstäquator überschreiten, sondern auch im europäischen Underground für Furore sorgen. „Under The Banner Of The Old Gods“ schneidet musikalisch ins Fleisch von Slayer und Kreator. (8,5)
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(R+) HEXORCIST - Crucifial Imprecations (Death Metal)
HEXORCIST aus Miami sind ein Fest für die Ohren eines jeden Old-School-Death-Metal-Maniacs. „Crucifial Imprecations“ bringt alle Stärken des Genres auf den Punkt: Die Musik lebt von rasanten, sägenden Gitarrenriffs, die stark vom rabiaten Thrash Metal der Frühphase beeinflusst sind. (9,0)
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(R+) FUTURE PALACE - Resurgence (Modern Metal)
Das arte-Format „Tracks“ stellte 2024 die Frage, ob wir uns womöglich in einer Phase kreativer Stagnation befinden, in der Filme und Musik zunehmend auf vertrauten Mustern und bereits etablierten Ideen aufbauen. FUTURE PALACE liefern mit „Resurgence“ ein Album, das diese Beobachtung eindrucksvoll untermauert. (6,5)
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SOUTHPAW FLHC - The Standard (Hardcore)
Wenn in Sachen Bollo-Faktor selbst Madball schwächeln, kommt ein Album wie „The Standard“ zum perfekten Zeitpunkt. Im Big Apple sitzt halt inzwischen ein Sozialist im Bürgermeister-Office, das Florida der SOUTHPAW-Rüpel hingegen ist hartnäckiges GOP-Territorium. (8,0)
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(R+) DRY WEDDING - The Back Of Beyond (Gothic/Heavy Metal)
DRY WEDDING aus Portland bezeichnen ihren Stil selbst als „Heavy Gothic Western Post-Punk“ und treffen den Nagel damit auf den Kopf. „The Back Of Beyond“ klingt wie das gemeinsame Baby von Fields Of The Nephilim, The Gun Club und Glenn Danzig. (9,0)
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(R+) ICONIC - II (Hardrock/Melodic Rock)
Dem Bandnamen gemäß kultig ist die Besetzung von ICONIC allemal; erneut tummeln sich auf dem zweiten, schlicht „II“ betitelten Langspieler das Gitarrenduo Michael Sweet (Stryper) und Joel Hoekstra (Whitesnake) sowie Frontmann Nathan James (Inglorious), Drummer Tommy Aldridge (Whitesnake) und Bassist Marco Mendoza (ehemals Whitesnake, The Dead Daisies, Journey u.a.). (7,5)
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(R+) LALU - A Mythmaker's Demise (Progressive/Psychedelic)
Gratulation: Die Progger LALU feiern mit dem neuen Langspieler „A Mythmaker´s Demise“ ihr 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat sich Mastermind Vivien Lalu (keys) auch wieder mit Sänger Martin LeMar (Nachtgeschrei, Mekong Delta) und Drummer Simon Philips (ex-Toto) zusammengetan. (7,5)
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(R+) FINSTERFORST - Still (Black Metal/Folk)
Zwischen (Post-)Extrem- und Folk Metal, martialischer Rhythmik und Symphonischem haben sich die Schwarzwaldkrieger FINSTERFORST eine Nische geschaffen. Den auf der 2023er EP „Zerfall“ bereits in den Hintergrund gerückten Black Metal haben sie für ihr sechstes Album noch weiter zurückgestutzt. (7,0)
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(R+) ALLT - Ataraxia (Modern Metal/Metalcore)
Ja, „Ataraxia“ ist eine dieser konzeptionell überhöhten „modernen“ Progressive-Metalcore-Platten, die heutzutage wie Pilze aus dem Boden schießen und den Fokus vor allem auf das Schaffen von Atmosphäre legen (zuletzt etwa Port Noir, Only Human und The Narrator). (6,0)
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