Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 30. Oktober 2026. Diese Woche unter anderem mit QUEENS OF THE STONE AGE, MINISTRY, ENSLAVED, CIRITH UNGOL, XENTRIX und BLIND CHANNEL.

QUEENS OF THE STONE AGE - Perfecth (Alternative/Classic Rock)
Bislang gelingt Josh Homme das seltene Kunststück, mit jedem Queens-Album anders zu klingen und sich nie zu wiederholen. Nach 30 Jahren und neun Tonträgern eine imposante Leistung. Die setzt er mit „Perfecth“ fort. (8,0)
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MINISTRY - Hate To Go - Take Out Or Delivery (Industrial)
Ein Republikaner irrlichtert im Weißen Haus, da kann Al Jourgensen nicht einfach still herumsitzen. Während die doppelte Bush-Ära mitunter zu recht schablonenhaften Alben führte, sind MINISTRY seit „Hopiumforthemasses" wieder in alter Form. (9,5)
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ENSLAVED - Mið (Progressive/Black Metal)
Seit Gitarrist Arve Isdals Einstieg 2002 haben ENSLAVED durchweg bemerkenswerte Alben herausgebracht, aber etwas von der sicherlich unter anderem personell bedingten Unberechenbarkeit eingebüßt, die ihr frühes Schaffen auszeichnete. (8,5)
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CIRITH UNGOL - All The Shadows (Heavy Metal)
Keine Frage: „Dark Parade“ wäre ein würdiger Abschluss der Diskografie von CIRITH UNGOL gewesen. Doch auch die Kauz-Könige aus Ventura üben den Rücktritt vom Rücktritt. Und zwar mit ihrem neuen, siebten Studioalbum „All The Shadows“. (8,0)
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XENTRIX - Allied With The Enemy (Speed Metal/Thrash Metal)
Die alte Thrash-Garde teilt sich heutzutage in zwei Lager: Die einen legen neben der Wurzelpflege auch Wert auf eine behutsame Weiterentwicklung ihres Sounds (z.B. Kreator, Anthrax, Forbidden), während andere von vorn bis hinten auf die Old-School-Karte setzen. (7,0)
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(R+) BLIND CHANNEL - Painstream (Modern Metal)
Mit den Worten „Erfolg hat übrigens noch nie jemandem Recht gegeben“ beendete Andreas seine Vier-Punkte-Minuskritik zum BLIND CHANNEL-Vorgängeralbum „Exit Emotions“. Was denn nun darüber entscheidet, wer „Recht hat“, ließ er allerdings offen. (7,5)
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(R+) DEATHWARDS - Realms Of Sin (Black Metal/Thrash Metal)
„Realm Of Sin“ klingt, als hätte man ein verlorenes Demo aus dem Jahr 1987 aus irgendeiner Gruft gezogen, ist aber das Full-length-Debüt der Chilenen DEATHWARDS. Wie schon auf den Demos widmet man sich jener entscheidenden Phase, in der Thrash- und Speed Metal ihre Unschuld verloren und der frühe Death Metal Gestalt annahm. (9,0)
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(R+) MASTER BOOT RECORD - Computer Metal (Heavy Metal/Industrial)
Wenn Vittorio D´Amore zum Release seines zwölften Albums mit MASTER BOOT RECORD beiläufig erwähnt, dass er seine Songs üblicherweise aus dem Stegreif improvisiert und dies für „Computer Metal“ erstmals nicht getan hat, spiegelt dies das ungeheure Talent des Italieners wieder. (8,0)
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(R+) SARCATOR - The Ones We Follow (Black Metal/Speed Metal)
Die jungen Wilden SARCATOR aus Schweden sind derzeit in aller Munde, haben in diesem Sommer zahlreiche europäische Festivals eröffnet und sich diese Aufmerksamkeit redlich verdient. (8,0)
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FOGHAT - Live & Loud Across The U.S.A. (Classic Rock)
Der ehemalige Sidekick von Buddy Guy, Scott Holt, hatte zuvor schon beim FOGHAT-Sideprojekt Earl & The Agitators gespielt, bevor er 2022 Charlie Huhn beerbte, der zuvor 20 Jahre lang als Frontmann die Geschicke der Band bestimmt hatte.
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(R+) RATTLESNAKES - Shadows In The Night (Heavy Metal)
„Die ratteln aber ganz schön, die Snakes“, kommentiert mein Büronachbar und Mithörer Simon trocken, aber überaus treffend die RATTLESNAKES-Scheibe „Shadows In The Night“. (8,0)
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THE OTHER - Other Dimensions (Punk/Hardcore)
Die Kölner Horrorpunker THE OTHER haben derzeit einen guten Lauf: Gerade mal ein knappes Jahr nach ihrem aktuellen Album „Alienated“ legt die Rasselbande um Frontmann Rod Usher bereits mit einer Compilation nach.
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(R+) DAWN OF DESTINY - Ashes Over Tomorrow (Power Metal)
In diesen aufregenden Zeiten freut man sich ja manchmal über Dinge, die Verlässlichkeit ausstrahlen. DAWN OF DESTINY zum Beispiel existieren nunmehr seit 25 Jahren und machen nicht die geringsten Anstalten, das Rezept für ihren ganz eigenen Bombast-Power-Metal auf die alten Tage noch mal über Bord zu werfen. (7,5)
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(R+) ELECTRIC GUITARS - What Are We Waiting For (Hardrock)
Die Dänen ELECTRIC GUITARS haben ihre musikalischen Ecken und Kanten weitgehend rundgeschliffen und bieten mit „What Are We Waiting For“ glatte, gefällige Rocksongs in verschiedenen Facetten. (7,0)
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(R+) BLUTGOTT - Die Schlacht um Knochenheim - Death Of The Bloodking (Heavy Metal/Death Metal)
Die Musik von Thomas Gurrath, der ausdauernd einen Monster- und Blutfetisch hegt, hat ihre Evolution durchgemacht. Die Spitzen textlicher und visueller Albernheit haben sich über die Jahre etwas abgeschliffen. (7,0)
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(R+) THE DUSKFALL - The Everlasting Shadows (Death Metal)
Das sechste Album der schwedischen Melodic-Deather THE DUSKFALL trägt eine lange Geschichte mit sich. Das Album wurde digital bereits im Frühjahr veröffentlicht, erst jetzt hat man ein Label für einen physischen Release gefunden. (7,0)
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(R+) THOMAS MILLER'S LAZARUS EFFECT - Thomas Miller's Lazarus Effect (Heavy Metal/Progressive)
Was auf den ersten Blick wie eine weitere seelenlose Allstar-Zweckgemeinschaft aus der Symphonic/Power-Metal-Ecke erscheint, ist in Wahrheit das Soloprojekt des früheren Symphony-X-Bassisten Thomas Miller. (6,0)
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