Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 3. Juli 2026. Diese Woche unter anderem mit DEEP PURPLE, MOONSPELL, DOMINUM, MOTÖRHEAD, RAUHBEIN und SOLACE.

DEEP PURPLE - Splat! (Classic Rock/Hardrock)
Das metaphysische „Splat!“ ist das zweite Purple-Album ohne Steve Morse an der Gitarre. Während Simon McBride auf dem Vorgänger „=1“ - bewusst oder unbewusst - sämtliche Register gezogen hat, geht es auf den 13 neuen Stücken weit weniger forsch zu. Der heimliche Star ist diesmal tatsächlich Tastenvirtuose Don Airey. (8,0)
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MOONSPELL - Far From God (Gothic)
Ich mochte die sperrigeren letzten paar MOONSPELL-Alben, weil sie typische Slow-Burner ohne offensichtliche Hits waren. Dass die Portugiesen nach einer Phase der Selbstzweifel einen Gegenentwurf dazu anbieten, ist legitim, zumal „Far From God“ zwar schlichter daherkommt als sein Vorgänger „Hermitage“ (2021), aber auch nicht direkt ins Ohr geht. (7,5)
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DOMINUM - Night Is Calling (Heavy Metal)
Der Fünfer um Frontmann Dr. Dead, der sich in kürzester Zeit eine amtliche Fanbase erspielt hat, legt mit „Night Is Calling“ bereits seinen dritten Langspieler vor. Trotz dieser hohen Schlagzahl (das Debüt wurde im Dezember ´23 veröffentlicht) kann man DOMINUM nicht vorwerfen, sich ständig zu wiederholen. (8,0)
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MOTÖRHEAD - Kiss Of Death (20th Anniversary Edition) (Rock'n'Roll)
MOTÖRHEAD haben nie ´ne schwache Scheibe fabriziert, aber es kann halt auch nicht alles obergeil sein. „Kiss Of Death“ von 2006 findet sich wohl kaum in der Top 5 irgendeines Motörheadbangers, was nicht nur an einem Gastauftritt von Poisons C.C. DeVille und den unsäglichen blauen Strähnchen liegt, die sich Phil Campbell damals zwischen das restliche Haupthaar klebte. (8,0)
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(R+) RAUHBEIN - Rebellen & Helden (Folk/Rock'n'Roll)
Für RAUHBEIN läuft es gut. Nach zwei Platzierungen auf Position 20 der Albumcharts konnten Frontmann Henry & Co. mit ihrem letzten Silberling „Adrenalin“ bereits die Top Ten knacken. (7,5)
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(R+) SOLACE - Fading Failing Ruin (Doom/Stoner/Sludge)
Bei SOLACE dauert es gerne mal ein bisschen länger, bis die Herren Musiker eine neue Platte an den Start bringen. Doch zum 30. Bandjubiläum schafft es mit „Fading Failing Ruin“ nach sieben Jahren Longplay-Release-Pause dann doch ein neuer Geburtstagssilberling in die Läden bzw. Streaming-Portale. (8,0)
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TODOMAL - Graveyards Of Joy (Doom/Stoner/Progressive)
Ich hatte TODOMAL nicht auf dem Schirm, doch „Graveyards Of Joy“ ist schon das dritte Album des Duos und ein Knaller. Stellt euch vor, die späten While Heaven Wept hätten ihre Musik in schwülen südländischen Sommern geschrieben. (9,0)
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(R+) MORTEM - Mørketid (Black Metal)
MORTEM gehören zu den tief verwurzelten, aber lange Zeit beinahe vergessenen Pionieren der norwegischen Black-Metal-Szene. Gegründet 1987 in Oslo von Steinar Sverd Johnsen und Marius Vold, veröffentlichte die Formation 1989 das mittlerweile legendäre Demo „Slow Death“. (7,0)
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(R+) HARSH - Feels (Hardrock)
HARSH sind ein noch unbekanntes, aber auch nicht so neues Quartett aus Paris. 2018 legte die Combo ihre erste EP „Slave“ vor, 2022 folgte das „Out Of Control“-Album, die beide in Eigenregie veröffentlicht wurden. Mit dem Neuling „Feels“ wird man nun dank eines internationalen Deals seine Kreise ausdehnen können. (5,0)
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