Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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23.10.2026, 12:12

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 23. Oktober 2026. Diese Woche unter anderem mit IOMMI, FORBIDDEN, MENTAL CRUELTY, WOLVES IN THE THRONE ROOM, ENTHEOS und THE FLOWER KINGS.

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IOMMI - From The Dark (Heavy Metal/Doom)
Wie schön, dass wir das noch erleben dürfen: Während mit Ronnie James Dio und Ozzy Osbourne zwei prägende Black-Sabbath-Mitstreiter diese Erde bereits verlassen haben, hat Tony Iommi mit 78 Jahren noch mal Zeit, Muße und Energie gefunden, ein neues Soloalbum aufzunehmen, auf dem der „Godfather Of Heavy Metal“ an seine besten Zeiten anknüpft. (9,0)

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Forbidden - "Forbidden"

FORBIDDEN - Forbidden (Speed Metal/Thrash Metal)
Was lange währt, wird wieder gut? Im Falle des ersten Studioalbums der Thrash-Metal-Veteranen aus der Bay Area seit 16 Jahren lautet die Antwort: ja. Allerdings mit der Einschränkung, dass der selbstbetitelte sechste Longplayer des Quintetts, bei dem Machine-Head-Boss Robb Flynn 1985 seine ersten Gehversuche als Musiker unternahm, seine Längen hat. (8,0)

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MENTAL CRUELTY - Echoes Of A Forlorn Land (Deathcore/Black Metal)
Für ihr fünftes Full-length-Album greifen die Badenser MENTAL CRUELTY zum ganz großen Besteck. Das fängt an bei der Weltklasse-Produktion, die in den Händen von Top-Producer Jens Bogren (u.a. Opeth, Kreator) lag, und endet bei den pompösen, geradezu orchestralen Arrangements. (7,5)

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WOLVES IN THE THRONE ROOM - Estuary (Black Metal)
Fünf Jahre nach ihrem letzten Brecher kehren die Meister des Cascadian Black Metal mit geschärften Zähnen zurück. Auf ihrem achten Studioalbum nehmen uns WOLVES IN THE THRONE ROOM mit auf eine cineastische Reise 1.000 Jahre in die Zukunft. (8,5)

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ENTHEOS - Empty On The Inside (Death Metal/Progressive)
Die Mixtur aus Anmut und Schönheit auf der einen und Brutalität auf der anderen Seite, gepaart mit technischer Brillanz, haben ENTHEOS mitsamt ihrer außergewöhnlichen Frontfrau Chaney Crabb spätestens seit ihrem ´23er Album „Time Will Take Us All“ richtig gut drauf. (8,0)

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THE FLOWER KINGS - Hope (Progressive/Psychedelic)
Studioalbum Nummer 18 (!) der kultig-kauzigen schwedischen Blumenkinder, die sich nach „Love“ nun dem Prinzip Hoffnung in einer von Konflikten zerrissenen Welt verschrieben haben. (7,0)

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IN EXTREMO - Tranquilo II (Folk)
Vor 16 Jahren haben IN EXTREMO ihr erstes Unplugged-Album „Tranquilo“ veröffentlicht. Da seitdem viel Zeit vergangen ist und noch mehr Songs hinzugekommen sind, hat sich die Band entschlossen, einen zweiten Teil nachzulegen.

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(R+) STYGIAN STEEL - Black Lotus Veil (Doom/Stoner/Heavy Metal)
Ursprünglich schrieb Multi-Instrumentalist E.R. die auf „Black Lotus Veil“ enthaltenen Songs für sein Black-Metal-Projekt Stygian Ruin; da sie jedoch tonal zu sehr vom Rest des Materials abwichen, gründete er kurzum eine neue Band. (8,0)

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(R+) HOSTILIA - The Curse Of Khamun (Speed Metal/Thrash Metal)
Exakt ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Face The Fire“ sind die Göteborger Thrasher HOSTILIA mit dem Nachfolger am Start. Man soll das Eisen eben schmieden, solange es glüht. „The Curse Of Khamun“ offenbart erneut das große Potenzial des schwedischen Fünfers. (7,5)

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(R+) CALLIDER - The Explorer (Death Metal/Modern Metal)
Der Nürnberger Stefan Lange bringt beim zweiten „Album“ seines Projekts CALLIDER (die Anführungszeichen ums Album wegen der höchst bescheidenen Spielzeit) unter Schützenhilfe einiger mitmusizierender/singender Menschen Göteborg-inspirierten Melodic Death, Modern Metal, Rock und noch dazu Bläser-Einsätze und - kaum auffallend - orientalische Makam-Klänge respektabel und ohne harte Brüche unter einen Plattenhut. (8,0)

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(R+) JOANNE SHAW TAYLOR - The Trouble With Love (Blues Rock)
Einer der angenehmen Wesenszüge des Bluesrock ist, dass talentierte Frauen hier ebenso für ihre Musik geschätzt werden wie Männer - und wie in diesem Falle komplett und seriös gekleidet auf ihrem Albumcover posieren können. (7,5)

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(R+) IGNEA - Monumental (Progressive/Melodic Metal)
IGNEA schrecken auf ihrem vierten Album nicht vor stilistischen Experimenten jenseits verschiedener Tellerränder zurück. Wie der Opener ´Darkness´ perlende Melodien und flächige Chöre über einem wuchtigen Blastbeat-Teppich ausbreitet, zeugt von Selbstbewusstsein. (7,0)

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(R+) ABYSSUS - The Reign (Death Metal)
ABYSSUS aus Griechenland liefern mit ihrem dritten Album solides Futter für alle, die Death Metal gerne klassisch und ohne größere Experimente serviert bekommen. „The Reign“ bewegt sich klar in den vertrauten Gefilden des OSDM. (7,0)

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(R+) LESOIR - Tomorrow Is Now Today (Progressive/Psychedelic)
Wenn alle Streber aus allen Oberstufen ganz Europas einen gemeinsamen Eurovision Song Contest veranstalten würden, dann hätten LESOIR beste Siegchancen: mit Heißluftpathos windmaschinierter Bombast, der Gefühle behauptet und nicht vermittelt, superclever und smart arrangiert. (7,0)

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(R+) CITY OF LIGHTS - City Of Lights (Melodic Rock)
CITY OF LIGHTS präsentieren zwölf blitzsaubere Melodic Rock-Nummern, denen lediglich eines fehlt: ein echter Überhit, mit dem die Band sich einen größeren Hörerkreis erschließen könnte. (7,0)

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(R+) FAKE NAMES - Punk Ruins (Punk)
Schon das Line-up-Namedropping bei dieser Truppe appelliert an ältere Semester. Brian Baker (bekannt durch Bad Religion, Minor Threat etc.), Michael Hampton (immerhin mal bei S.O.A. und The Faith) und Dennis Lyxzén (Frontmann von Refused, The (International) Noise Conspiracy usw.) sind mit ihren Main-Acts gar nicht mehr oder nur noch auf Sparflamme unterwegs. (6,5)

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(R+) DRAGONLAND - Prophecies (Power Metal)
Wenn DRAGONLAND zum siebten Mal die Tore ihres Fantasy-Reichs öffnen, steht dahinter erwartungsgemäß Symphonic Power Metal in Reinkultur. Mega-Chöre, Doublebass-Gewitter und Keyboard-Burgen bis zum Horizont. (6,0)

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(R+) VIPER QUEEN - Munich City Nights (Hardrock/Rock'n'Roll)
Warum ist die Scheibe der Poser VIPER QUEEN nicht auf dem Tisch von Kollege Peters gelandet? Ich gebe mir wirklich Mühe, Gefallen an der Platte zu finden, aber trotz meiner Begeisterung für Mötley Crüe, Skid Row und Konsorten kann ich „Munich City Nights“ kaum was abgewinnen. (4,5)

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(R+) SAVAGE GRACE - Underworld (Hardrock/Heavy Metal)
Das Covermotiv mit seiner peinlichen Neon-Pulp-Optik ließ Schlimmstes erahnen. Und genau so ist es gekommen. L.A.-Gernegroß Christian Logue legt drei Jahre nach dem annehmbaren Comeback „Sign Of The Cross“ ein Album vor, das den einst ruhmreichen Namen SAVAGE GRACE nach viereinhalb Jahrzehnten endgültig begraben dürfte/sollte/müsste. (3,5)

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(R+) TURMION KÄTILÖT - Resodance (Industrial/Modern Metal)
Als Hacky kürzlich den vier Monate alten, geöffneten Skyr aus den Tiefen des Redaktions-Kühlschranks fischte, wurde mir wieder einmal klar, dass es Schrecken gibt, die der menschliche Verstand einfach nicht verarbeiten kann. Was das mit „Resodance“ zu tun hat? (2,5)