Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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21.08.2026, 17:21

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 21. August 2026. Diese Woche unter anderem mit THE NIGHT ETERNAL, DARK FUNERAL, THE BARBARIANS OF CALIFORNIA, TOKYO BLADE, RISING INSANE und MOB RULES.

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THE NIGHT ETERNAL - Cold Velvet (Heavy Metal/Gothic)
Die Autoindustrie verzwergt vor sich hin, Chemiegiganten wandern ab, der Maschinenbau ächzt unter Zöllen und indirekten Kriegskosten: Der Exportstreber Deutschland siecht. Wie erfreulich, dass sich THE NIGHT ETERNAL stabil als international konkurrenzfähig erweisen. (8,5)

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DARK FUNERAL - A Beast To Praise (Live In Stockholm) (Black Metal)
Falls Mastermind Lord Ahriman sich nicht mit dem Vertrieb seiner Schmuckserie beschäftigt und Gitarrist Chaq Mol gerade keine Fitnesstipps bei Instagram hochlädt, spielen die Beerdigungsliebhaber aus Schweden auch mal Konzerte. So auch am 16. April 2022 in Stockholm, was vorliegender Tonträger dokumentiert.

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THE BARBARIANS OF CALIFORNIA - Megatons (Hardcore)
Wer diese Band nicht kennt, verpasst was. Der völlig durchgeknallte Hardcore-Punk-Seitensprung von Awolnation-Mastermind Aaron Bruno klingt exakt so, wie man es bei einem Songtitel wie ´Bomb To A Knife Fight´ erwarten würde. Diese Jungs sind wirklich verrückt und kämpfen nicht fair. (9,0)

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TOKYO BLADE - Hoist The Colours High (Heavy Metal)
Das passiert auch nicht alle Tage. Die NWOBHM-Recken TOKYO BLADE bringen das Kunststück fertig und veröffentlichen zwei reguläre Studioalben innerhalb eines Kalenderjahres. Auf das formidable „Time Is The Fire“ folgt mit „Hoist The Colours High“ sogar noch eine kleine Steigerung. (8,0)

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(R+) RISING INSANE - Deathrace (Metalcore)
„Kein Metalcore-Malen nach Zahlen“ - so bezeichnet die Promoagentur den Streich ihrer Schützlinge aus Niedersachsen und trifft den Nagel damit auf den Kopf. RISING INSANE sind mit „Deathrace“ erwachsen geworden. (+8,5 / -4,5)

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MOB RULES - Stories From The Verdant Vale (Melodic Metal)
Mit „Stories From The Verdant Vale“ könnt ihr erneut in die Welt des letzten MOB RULES -Albums eintauchen. Die ersten sechs Songs schrieb die Band als Bonusmaterial für das limitierte „Rise Of The Ruler“-2CD-Earbook, nun erscheinen die Stücke erstmals auf Vinyl.

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(R+) THE AFGHAN WHIGS - Soft Control (Alternative)
Mit ihrer Trilogie „Gentlemen“, „Black Love“ und „1965“ haben sich THE AFGHAN WHIGS Mitte der Neunziger ihren festen Platz in der Alternative-Szene gesichert. Nach längerer Auszeit sind Mastermind Greg Dulli und Bassist John Curley seit einigen Jahren wieder zurück. (7,5)

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(R+) JOYOUS WOLF - In Between (Classic Rock/Hardrock)
Man kann sich ziemlich gut vorstellen, dass die vier Vintage-Hardrocker aus Orange County in den Clubs auf dem Sunset Strip Eindruck hinterlassen haben. Ihr zweites Album „In Between“ jedenfalls versprüht schon im Studio mehr Schweiß und Energie, als einige Bands jemals auf die Bühne bekommen. (8,5)

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(R+) FEN - Elemental Part One: Mourning Earth (Black Metal)
Sich als Künstler existenzieller Naturmetaphorik hinzugeben, ist ja, rein kulturgeschichtlich gesehen, ein sehr deutsches Hobby. Im Black Metal dagegen sind die Namen internationaler Bands Legion, die mit raunender Düsterwaldmystik, gefühlstötender Frostkälte oder ichauflösenden Nebelbildern hantieren. (7,5)

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(R+) DAILY THOMPSON - Glue (Alternative/Hardrock)
Wie bei „Chuparosa“ sind die drei Dortmunder Grunge-Adepten nach Seattle gedüst, um sich ordentlich durchregnen zu lassen, den Spiritus loci zu tanken und mit ihrem alten Konspiranten Tony Reed (Mos Generator, Pentagram) hinter der Scheibe ihr achtes Album aufzunehmen. (7,5)

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(R+) ODDLAND - Unilluminate To Illuminate (Progressive/Psychedelic)
„Der jage ich ´nen Schrecken ein“, lachte sich Herr Kaiser diabolisch ins Fäustchen und schusterte mir die ODDLAND-Platte „Unilluminate To Illuminate“ zu, bei deren Opener ´Amokinus´ meine Ohren erst mal spontan die Notbremse ziehen (ja, die können das). (8,0)

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(R+) FEJD - Nifelheim (Black Metal/Folk Metal)
Was ich vor zehn Jahren zu FEJDs letztem Album „Trolldom“ geschrieben habe, gilt im Grunde auch für „Nifelheim“: Das fünfte Album der Schweden verschmilzt skandinavischen Folk und traditionellen Metal genau so, wie es sein sollte - ohne Gedudel, aber irre spielfreudig, abwechselnd düster und lebensfroh. (8,0)

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(R+) NOVERIA - Becoming After (Progressive/Psychedelic)
Es tut sich was bei Symphony X. Zumindest waren Michael Romeo & Co. in diesem Jahr bereits fleißig unterwegs. Ob das neue Album wie vermutet noch 2026 erscheint? Nichte Genaues weiß man nicht. Warum diese Infos an dieser Stelle? Nun, steht man grundsätzlich auf den Sound der US-Prog-Metaller, dann sollten auch NOVERIA nach wie vor oben auf dem Einkaufszettel stehen. (7,5)

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(R+) GRAND - Guilty Pleasures (Melodic Rock)
Irgendwo zwischen Kevin Cronin von REO Speedwagon, Eric Martin von Mr. Big und James Christian von House Of Lords liegt die Stimme von GRAND-Sänger Mattias Olofsson, der vor sechs Monaten auch als neuer Frontmann der Prog-Melodic-Truppe Seventh Wonder vorgestellt wurde. (7,5)

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(R+) ARTEFUCKT - Alchemy (Punk)
Rheinberg - da war doch was? Richtig, das 30.000-Einwohner-Städtchen am unteren Niederrhein ist nicht nur die Heimat von ARTEFUCKT - cooles Wortspiel by the way -, sondern auch Homebase von Betontod, einer der erfolgreichsten Punk-meets-Metal-meets-Deutschrock-Bands der Republik. (8,0)

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BARRACUDA - Barracuda (Heavy Metal)
Nein, hier haben wir es nicht mit einer Heart-Coverkapelle zu tun. BARRACUDA sind einer der scharfzahnigsten Newcomer des teutonischen Traditions-Undergrounds. (8,0)

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(R+) UNTITLED WITH DRUMS - Made Flesh (Alternative)
UNTITLED WITH DRUMS waren mal Vorband der Deftones, und das ergibt ganz schön viel Sinn, denn das französische Quartett bewegt sich klanglich zuweilen derart nah an den Amerikanern, dass seine Songs manchmal, wohlwollend, wie eine Hommage wirken. (7,5)

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(R+) BURNING SUN - Power To Survive (Power Metal)
Hier ist der Name Programm. Das soll aber nicht heißen, dass BURNING SUN Pyromanen oder Sonnenanbeter sind. Sie sind einfach riesige Helloween-Fans, weshalb sie als Bandnamen einen Titel der deutschen Metal-Ikonen wählten. (7,0)

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(R+) KINDRED NORTH - Kindred North (Melodic Rock)
Treffen sich ein Schwede und ein Norweger… Statt eines guten Witzes ist dabei allerdings die gute Band KINDRED NORTH herausgekommen, die von zwei Musikern, Sänger und Gitarrist Andi Kravljaca (u.a. ex-Seventh Wonder) und Multi-Instrumentalist (keys/b./dr.) Andreas Nergård, gegründet wurde. (7,0)

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(R+) AXTY - The Pain Made Me Who I Am (Nu Metal/Metalcore)
Das vierte Album der brasilianischen Nu-Metalcore-Band AXTY trägt den verwegenen Titel „The Pain Made Me Who I Am“. Schmerzen wird auch der eine oder andere Metal-Traditionalist beim Hören der zwölf Prügelattacken bekommen: Ohrenschmerzen nämlich. (6,0)