Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 19. Juni 2026. Diese Woche unter anderem mit WARNING, JUDAS PRIEST, IRON KOBRA, SHAYTAN, MORK und LOST IN KYIV.

WARNING - Rituals Of Shame (Doom/Stoner/Sludge)
Wer an der Welt leidet, der kann sie hassen. Der kann sich mit blasphemischem Gekeife spiritueller Zerstörlust hingeben. Machen Black-Metaller. Oder sich mit monumentalem Pathos selbst hypnotisieren. Machen Doom-Metaller. Oder der kann betrauern, wie das gezeichnete Ich an dieser Welt ermattet und jede Liebe, auch die zu sich selbst, immer schon zum Scheitern verurteilt ist. So wie Patrick Walker. (9,0)
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JUDAS PRIEST - The Best Of Judas Priest (Heavy Metal)
Eine Best-of zu einem Thema wie JUDAS PRIEST zusammenzustellen, ist zugegebenermaßen eine undankbare Aufgabe - denn wer mehr als 50 Jahre Bandgeschichte auf dem Buckel und in dieser Zeit 20 Studioalben sowie zahllose Singles und Live-Aufnahmen veröffentlicht hat, lässt sich unmöglich auf einem einzigen Tonträger zusammenfassen.
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IRON KOBRA - Eternal Dagger (Heavy Metal)
Als IRON KOBRA-Fan braucht man Sitzfleisch: Der letzte Longplayer „Might & Magic“ erschien vor über zehn Jahren, die stabile Compilation „Gems From The Vault“ vor acht, und auch live sieht man die Gelsenkirchener nicht unbedingt an jeder Straßenecke. (8,5)
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SHAYTAN - II - Incarnate (Doom/Stoner/Sludge)
Wer auch findet, dass die Metal-Szene einen ungesunden Epic-Doom-Fetisch hat, der ständig neue Epigonen der frühen Candlemass hervorbringt - mir persönlich geht das Messiah-Geleier schon lange auf die Eier -, stößt bei SHAYTAN auf den Beweis dafür, dass es in diesem Subgenre auch weniger larmoyant geht. (7,5)
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MORK - Monolitt (Black Metal)
Wie auch in anderen Lehrberufen erblüht die Handwerkskunst eines Sensenmannes oft erst mit charakterlicher Reife und nach Jahrzehnten fleißigen Rackerns zur wahren Meisterschaft. Thomas Eriksen, bereits 2006 als Black-Metal-Ich-AG gestartet, vermarktet sich gerne als Genre-Purist mit dem Etikett „True Norwegian“ (8,5)
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(R+) LOST IN KYIV - We´re All Going To Be Fine (Progressive)
Schwer zu sagen, ob der Albumtitel aufrichtig hoffnungsvoll oder doch eher zynisch gemeint ist oder beides; jedenfalls ist das hier genau, was man braucht, um durch vieles durchzukommen. (9,0)
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(R+) ENDSEEKER - Coffin Born (Death Metal)
Nach zwölf Jahren und vier Full-length-Alben schließen ENDSEEKER aus Hamburg mit vorliegender EP ihr eigenes Kapitel, weil sich die einzelnen Bandmitglieder unter anderem neuen musikalischen Herausforderungen stellen wollen.
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(R+) LIMINAL SKY - All Tomorrow´s Darkness (Progressive/Psychedelic)
Produzent Jaime Gómez Arellano und Multi-Instrumentalist Daniel Knight kennen sich unter anderem von der Prog-Combo Messenger, LIMINAL SKY ist ein während der Pandemie entstandenes Projekt der beiden. (8,0)
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(R+) PLAINDRIFTER - Gestalt (Doom/Stoner/Sludge)
Ryan Garney, seines Zeichens Frontmann von High Desert Queen, hat das Gelsenkirchener Powertrio an Ripple empfohlen. Da gehören sie auch hin. PLAINDRIFTER bringen auf ihrem zweiten Album eine organische Mischung aus meditativem Prog/Psych und ordentlich drückendem Stoner Rock zu Gehör. (8,0)
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(R+) FLYKT - Sinister Strain (Black Metal)
Das zweite Album der Schweden beinhaltet eigentlich so ziemlich alles, was ein Schwarzheimer sich wünscht: Raserei, gekoppelt mit angenehmer Abwechslung und Dynamik, sowie ein radikal angefressener Gesang. (8,0)
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(R+) AVARICE - Perpetual Ruin (Death Metal/Thrash Metal)
Das zweite Album dieser Dänen, die melodischen Death/Thrash mit Hardcore-Einschlag spielen, wobei der Thrash dominiert, ballert fokussierter als ihr erstes aus den Boxen: Für Freunde von Machine Head, Hatesphere und der groovebetonten Angelegenheiten von Sepultura und Slayer ist das womöglich eine Option. (8,0)
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(R+) MATTADOR - III (Melodic Rock)
Der Name MATTADOR katapultiert uns mehr als 30 Jahre zurück. Diese Band wurde nämlich 1988 in Puerto Rico gegründet und veröffentlichte mit „Save Us From Ourselves“ ein spannendes Album, das sich zwischen Melodic Rock und progressivem Hardrock bewegte. (7,5)
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PRINCE OF FAILURE - Prince Of Failure (Progressive)
PRINCE OF FAILURE sind das gemeinsame Projekt von Tesseract-Sänger Daniel Tompkins und Chimp-Spanner-Allrounder Paul Ortiz.
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(R+) EINHERJER - Lifeblood (Black Metal/Folk)
Auch mit ihrem zehnten Album schaffen es EINHERJER nicht, einen geschlossen positiven Eindruck zu hinterlassen. Einerseits enthält „Lifeblood“ vielleicht den stärksten Satzgesang in der 33-jährigen Geschichte der Norweger. (6,5)
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(R+) AXEMASTER - Of Beasts And Plagues (Heavy Metal)
Die US-Veteranen aus Ohio sind nicht totzukriegen. Mit „Of Beasts And Plagues“ werfen Gründer/Gitarrist Joe Sims und seine Mitstreiter ein neues Pfund düsteren Power Metal in die Waagschale. (6,0)