Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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17.04.2026, 8:00

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 17. April 2026. Diese Woche unter anderem mit CRIMSON GLORY, CRIPPLED BLACK PHOENIX, SKINDRED, HARDLINE, THUNDERMOTHER und FROM ASHES TO NEW.

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CRIMSON GLORY - Chasing The Hydra (Heavy Metal/Progressive)
Nach über einem Vierteljahrhundert melden sich die US-Metal-Ikonen CRIMSON GLORY mit Album Nummer fünf zurück. Und zwar mindestens ebenso eindrucksvoll wie auf der Bühne. „Chasing The Hydra“ ist kein müder Aufguss geworden, sondern eine hochklassige Fortführung ihres Achtziger-Vermächtnisses. (9,0)

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CRIPPLED BLACK PHOENIX - Sceaduhelm (Alternative/Progressive)
Obwohl auch „Sceaduhelm“ einige längere Tracks enthält, zeigt es eine recht ökonomische Seite von CRIPPLED BLACK PHOENIX und offenbart ein Händchen für schnell auf den Punkt kommende Songs (´Ravenettes´, ´Colder And Colder´). (7,5)

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SKINDRED - You Got This (Modern Metal)
Die letzte Scheibe „Smile“ schoss auf Platz zwei der UK-Charts und bescherte SKINDRED eine ausverkaufte Headliner-Show in der Wembley Arena. „You Got This“ setzt in puncto Hitdichte sogar noch einen drauf. (8,5)

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HARDLINE - Shout (Hardrock)
Wenn ihr mal richtig miese Laune habt, führt ein Interview mit HARDLINE-Fronter Johnny Gioeli (oder lest eins im Rock Hard). Dass ihm die Sonne sprichwörtlich aus dem Allerwertesten scheint, überträgt sich auch auf die Musik der ehemals US-amerikanischen, nunmehr aber größtenteils italienischen Hardrock-Combo. (8,0)

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THUNDERMOTHER - Live'n'Alive (Hardrock)
Auf ihrem neuen Digital-Livealbum „Live´n´Alive“, aufgenommen während der Tour zum aktuellen Studioalbum „Dirty & Divine“, stellten sich die schwedischen Hardrockerinnen THUNDERMOTHER nach dem großen Split im generalüberholten Line-up mit Gründerin Filippa Nässil (g.), der zurückgekehrten Bassistin Majsan Lindberg, Sängerin/Gitarristin Linnéa Vikström Egg und Drummerin Joan Massing ohne doppelten Boden auf verschiedenen europäischen Bühnen vor.

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(R+) FROM ASHES TO NEW - Reflections (Modern Metal)
An den bisherigen FROM ASHES TO NEW-Alben wurden im Rock Hard die starke Formelhaftigkeit und eine ausgeprägte Nähe zu Linkin Park bemängelt. Diesbezüglich macht auch der fünfte Longplayer „Reflections“ keine Ausnahme. (6,0)

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(R+) DRUNKEN SWALLOWS - Echos alter Tage (Punk)
Nachdem die Jungs aus Oldenburg mit ihrem letzten Release „Im Namen des Wahnsinns“ vor ziemlich genau zwei Jahren bereits ein Stück weit zu ihren Wurzeln zurückgekehrt sind, setzt sich die Entwicklung auf dem neuen Studioalbum des Quartetts fort. (7,5)

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SABIENDAS - Puppeteer Of Doom (Death Metal)
Die neue SABIENDAS versetzt einen in die Frühneunziger zurück, wo glorreicher US-Death - Monstrosity, Immolation etc. - schon als Frühstücksbeschallung genau das Richtige war, während einem das damals noch üppige, attraktiv glänzende Haupthaar in die Haferflocken hing. (8,0)

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(R+) GODSNAKE - Inhale The Noise (Modern Metal/Thrash Metal)
Verorteten die Rock-Hard-Rezensenten (nein, ich werde keine Namen nennen…) die früheren Longplayer der Truppe bisher unter dem Label „moderner Metal amerikanischer Machart, irgendwo zwischen Disturbed, Pantera und Combos wie Sevendust“, so etablieren die Jungs aus der Hansestadt mit „Inhale The Noise“ einen viel eigenständigeren Stil. (7,5)

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(R+) THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT - Seed Of The Formless (Folk)
THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT bewegen sich auf einem schmalen Grat: eine zerbrechlich-weibliche Stimme im Lead, unterbrochen von rauem Männergesang, dazu sphärische Töne mit einer gewissen Affinität zum Pagan Folk. (7,0)

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(R+) VICTORIUS - World War Dinosaur (Melodic Metal/Power Metal)
Das Coverartwork des VICTORIUS-Albums „World War Dinosaur!“ illustriert ganz hervorragend, was euch erwartet: Es wird kreischbunt, klischeetriefend, futuristisch, unfreiwillig komisch und vollkommen wahnsinnig. (6,5)

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