Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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13.02.2026, 9:00

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 13. Februar 2026. Diese Woche unter anderem mit CONVERGE, ANGEL DU$T, SLAUGHTERDAY, WORM, STORY OF THE YEAR und SPACE OF VARIATIONS.

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CONVERGE - Love Is Not Enough (Hardcore/Metalcore)
Nach einem für CONVERGE-Verhältnisse streckenweise gemäßigten gemeinsamen Album mit Chelsea Wolfe („Bloodmoon: I“, 2021) spielt das absolut stilprägende Krawall-Quartett wieder effektvoll seine Kernkompetenzen aus. (8,0)

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Angel Dust - Cold 2 The Touch

ANGEL DU$T - Cold 2 The Touch (Alternative)
ANGEL DU$T hatten ja schon immer eine raue Seite neben ihren lieblichen Indie-Melodien, aber das eröffnende ´Pain Is A Must´ ist ein absolut massiver Midtempo-Brecher, dessen Riffgewalt vom charakteristisch sanften Gesang in den Strophen noch verstärkt wird. (8,5)

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SLAUGHTERDAY - Dread Emperor (Death Metal)
Wenn das Ostfriesen-Duo SLAUGHTERDAY die Pforten zur Hölle öffnet, bläst uns seit 2003 ein herrlich old-schooliger Death-Metal-Feuersturm entgegen. „Dread Emperor“ ist das fünfte Langeisen der Nordlichter, und abermals haben es Jens und Bernd geschafft, ihre Musik an den richtigen Stellen zu verfeinern. (8,5)

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Worm - "Necropalace"

WORM - Necropalace (Death Metal/Black Metal)
Bei Metal Archives wird WORM eine stilistische Nähe zu Bands wie Spectral Voice und Disembowelment, zugleich aber auch zu Dimmu Borgir und Cradle Of Filth zugeschrieben, was den Sound der Band noch nicht wirklich einfängt, aber zumindest erahnen lässt, wohin die Reise der Band auf ihrem mittlerweile vierten Album geht. (8,0)

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(R+) STORY OF THE YEAR - A.R.S.O.N. (Metalcore)
„A.R.S.O.N.“ (steht für „All Rage, Still Only Numb“) ist das siebte Studioalbum des Kleeblatts aus St. Louis, Missouri, auf dem die Kapelle um Leadsänger Dan Marsala ihre kunterbunte Melange aus Post- und Melodic-Hardcore-Elementen, Pop-Punk, Emo und Alternative Rock weiter perfektioniert hat. (8,5)

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(R+) SPACE OF VARIATIONS - Poisoned Art (Modern Metal)
Man muss nicht jede Band aus der Ukraine per se für ihre bloße Existenz abfeiern - die dickhosige Schaumschlägerei von Jinjer ist beispielsweise kaum noch erträglich -, aber bei SPACE OF VARIATIONS freut man sich wirklich, dass sie trotz aller Widrigkeiten nach wie vor am Start sind. (7,5)

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(R+) ELLEFSON-SOTO - Unbreakable (Heavy Metal/Hardrock)
Wie bereits in der letzten Titelstory zum Ausdruck kam, ist David Ellefson derzeit sehr umtriebig. Neben seiner Solo-Band führt er noch das Megadeth-Tribute-Projekt Kings Of Thrash an, ist jüngst als festes Mitglied bei Metal Church eingestiegen und hat auch noch diese Kooperation mit Jeff Scott Soto. (7,0)

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The Hellacopters - "Cream Of The Crap - Vol. 3"

THE HELLACOPTERS - Cream Of The Crap - Vol. 3 (Rock'n'Roll)
Im Streaming-Zeitalter kann man fragen: Wozu noch eine Compilation, wenn der ganze Backkatalog nur ein paar Klicks entfernt ist? Aus demselben Grund, aus dem es Musikmagazine gibt: Man bekommt zum Zeitpunkt X einen (hoffentlich) kompetent kuratierten Inhalt, bequem und ohne lästige Sucherei.

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(R+) EYE OF PURGATORY - Darkborne (Death Metal)
Rogga Johansson backt schneller eine neue Platte für uns als eine emsige Tradwife einen Kuchen für Männe und die Kinder. Die dritte EYE OF PURGATORY, eingespielt mit den Amis Taylor Nordberg (Deicide, Inhuman Condition) und Jeramie Kling (Overkill, Inhuman Condition), ist mal wieder ein Ohrenschmaus. (8,5)

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(R+) HOAXED - Death Knocks (Alternative/Gothic)
Ihr Sound bleibt, ihre Songs verwehen. HOAXED sind drei Dark-Rockerinnen aus dem US-Linke-Hipster-Headquarter Portland, die mit viel Willen und Talent ihren eigenen, sehr einladenden Klangraum gezimmert haben, in dem das Mobiliar fast zur Nebensache gerät. (8,0)

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(R+) PONTE DEL DIAVOLO - De Venom Natura (Black Metal/Gothic)
Stellt euch Messa mit Black-Metal-Einschlag und einer gewissen opernhaften Geschraubtheit vor, dann habt ihr ungefähr das, was auf dem zweiten Album ihrer Landsleute PONTE DEL DIAVOLO zu hören ist. „Blackend Post-Punk“ nennt das italienische Quintett seine Musik etwas unbeholfen. (8,0)

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(R+) BLOODRED - Colours Of Pain (Black Metal/Death Metal)
Mit einem vierten Album kehrt das süddeutsche Projekt BLOODRED zurück, im Wesentlichen eine Solo-Angelegenheit von Ron Merz (Kanzlersohn?), unterstützt seit der zweiten Platte von Schlagzeuger Joris Nijhuis (ex-Atrocity), der den neuen, durchaus vielfältigen Kompositionen abermals mit gut Dampf dahinter und ab und an auch via Blastbeats seinen dicken Stempel aufdrückt. (8,0)

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(R+) AVALANCHE - Armed To The Teeth (Classic Rock/Rock'n'Roll)
Alle Achtung, diese Aussie-Rocker sind wirklich bis an die Zähne bewaffnet und hauen dem Hörer auf ihrem Debütalbum ein gutes Dutzend Pub-Rock-Granaten um die Ohren. Natürlich kennen und erinnern AVALANCHE an große einheimische Vorbilder wie Rose Tattoo, Airbourne oder The Poor. (7,5)

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(R+) AUSTEN STARR - I Am The Enemy (Hardrock/Alternative)
Aus dem amerikanischen Boston erreicht uns das Solo-Debüt einer jungen Dame, die es irgendwie geschafft hat, für ebenjenes renommierte Musiker wie Joel Hoekstra (g., u.a. Whitesnake, Trans-Siberian Orchestra), Steve Ferlazzo (keys, höre auch Avril Lavigne) und Chris Collier (b./dr., ebenfalls bei Lita Ford und Mick Mars) an Bord zu holen. (7,0)

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(R+) WOLFCHANT - Echoes Of A Time Once Past (Death Metal/Folk)
Das Wesen von WOLFCHANT beherbergt zwei Wölfe: Der eine beißt, kratzt und schlägt mit wütenden Blastbeats um sich und heult klagende Folk-Melodien in den Nachthimmel. Bestes Beispiel: das gelungene Eröffnungsdoppel ´Arcades Of Time´ und ´Under A Twilight Star´, das sich sofort im Ohr festsetzt. (6,0)

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