Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag
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11.09.2026, 11:22

Neue Eisen: Überblick über den Release-Freitag

Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 11. September 2026. Diese Woche unter anderem mit GREEN LUNG, TYGERS OF PAN TANG, SPACE CHASER, CORELEONI, HARLOTT und MASSENDEFEKT.

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GREEN LUNG - Necropolitan (Classic Rock/Doom)
Immer wenn man denkt, dass im Retro-Rock mittlerweile alles gesagt sein dürfte, kommt eine Band um die Ecke, die einen eines Besseren belehrt: Die Occult-Rock-Shooting-Stars GREEN LUNG treffen mit „Necropolitan“ genau ins Schwarze. (8,5)

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TYGERS OF PAN TANG - ELectrifyed (Heavy Metal)
Auf die TYGERS OF PAN TANG ist Verlass: Im bald halben Jahrhundert, das seit der Bandgründung 1978 ins Land gezogen ist, hat die Truppe aus dem britischen Whitley Bay bis auf wenige Ausnahmen („Mystical“ etwa…) stabil abgeliefert. (8,5)

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SPACE CHASER - Razorblade Bay (Speed Metal/Thrash Metal)
Natürlich ist ein Sänger wie Siegfried Rudzynski mit seinem an John Cyriis erinnernden Organ nicht zu ersetzen. Aber SPACE CHASER sind an seinem Abgang nicht zerbrochen. Gitarrist Leo Schacht übernimmt nunmehr auch den Gesang. (8,5)

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CORELEONI - Generection (Hardrock)
Nachdem sich CORELEONI um Gitarrist Leo Leoni zu Beginn ihrer Karriere durch die Aufarbeitung alter Gotthard-Songs hervortaten, veröffentlichen sie auf „Generection“ fast (!) ausschließlich eigenes Material. (8,0)

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HARLOTT - Exsequiis (Speed Metal/Thrash Metal)
HARLOTT liefern auch auf ihrem fünften Album schnörkellosen Thrash Metal mit reichlich Energie. „Exsequiis“ überzeugt mit pfeilschnellen Riffs, messerscharfen Soli, druckvollen Grooves und aggressiven Shouts - handwerklich gibt es an der Vorstellung der Australier kaum etwas auszusetzen. (7,0)

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(R+) MASSENDEFEKT - Massendefekt (Punk)
Pünktlich zu ihrem 25-jährigen Wiegenfest machen sich MASSENDEFEKT aus dem Raum Düsseldorf mit Longplayer Nummer zehn selbst das größte Geschenk. Neben einem rundem Dutzend neuer Songs enthält die limitierte Doppel-Vinyl-Version des Albums ein zweites Werk mit zwölf Neuinterpretationen älterer und jüngerer Nummern. (8,5)

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(R+) SCHANDMAUL - Sternensegler (Folk)
SCHANDMAUL standen vor der Herausforderung, ihren Sänger Thomas Lindner, nach Rollenwechsel nun Keyboarder und Gitarrist, ersetzen zu müssen, der für die bayrischen Folkrocker identitätsstiftend war wie weiland Ozzy für Sabbath. (8,0)

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(R+) FLUISTERAARS - Jacht der Mysteriën (Black Metal)
FLUISTERAARS (Flüsterer) klingen zumindest auf ihrem sechsten Album (ich bin gerade ausnahmsweise zu faul, in den Backkatalog hineinzuhören) nicht zu knapp nach Drudkh und somit zwangsläufig immer wieder auch nach der Kapelle des schlimmen Fingers Vikernes, die die bekannten Ungarn ebenfalls stark beeinflusst hat. (9,0)

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(R+) MOTHER OF MILLIONS - T (Progressive/Psychedelic)
Mit ihrem fünften Album „T“ klopfen die Griechen MOTHER OF MILLIONS nun endgültig ganz oben an. Andererseits: Hatten sie das nicht schon mit „Magna Mater“ (2024) getan? Fakt ist: Die auf dem Vorgänger etablierte Balance aus dramatischer Härte und filmischer Atmosphäre wird heuer noch weiter aufgefächert. (8,5)

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(R+) JESS BY THE LAKE - Human (Classic Rock/Doom)
Die Königin ist tot, es lebe die Königin. Jasmin „Jess“ Lempinen hat mit ihrem verwunschenen Rauchorgan den Charakter von Jess And The Ancient Ones geprägt, eine finnische Retroband, deren Zauber kennen und lieben muss, wer in seinem Herzen einen Soft Spot hat für doomige Okkult-Hippies. (8,5)

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(R+) GODSLAVE - Godslave (Speed Metal/Thrash Metal)
GODSLAVE sind zwar schon seit 2008 im Geschäft, erleben aber gerade ihren zweiten Frühling. Auch wenn die Einflüsse (Exodus, Destruction, Overkill, Kreator) stets präsent sind, klingt „Godslave“ frisch, kraftvoll und eigenständig. (8,0)

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(R+) MUSA DAGH - Endurance (Alternative)
MUSA DAGH starteten 2021 als „Underground-Supergroup“, auf dem dritten Album ist von der Ursprungsbesetzung allerdings nur noch Aren Emirze übrig. Gemeinsam mit Sängerin/Bassistin Safi und Schlagzeuger Martin Kessler richtet der Harmful-Gitarrist den Bandsound auf „Endurance“ neu aus. (7,5)

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(R+) THE TUBS - Hard Life (Classic Rock)
Als Joanna Gruesome haben die Waliser um Sänger und Multiinstrumentalist Owen Williams bereits Aufsehen erregt - mit energischem Folk Punk. In der Nachfolgetruppe THE TUBS betonen sie mehr den Folk, auf ihrem dritten Album sogar noch offensiver. (8,0)

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(R+) DISCOURAGED - A Farewell In Stages (Doom/Death Metal)
Ein wirklich gutes Debüt liefern DISCOURAGED aus Münster mit „A Farewell In Stages“ ab. Das erst vor zwei Jahren gegründete Quartett spielt atmosphärischen, aber jederzeit brutalen Doom-Death. (7,5)

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(R+) XION - When Stars Collide (Heavy Metal/Speed Metal)
XION stammen wie Sabaton, Brothers Of Metal und Twilight Force aus Falun, schlagen musikalisch jedoch einen anderen Weg ein als ihre bekannten Landsleute. Die schwedischen Youngster kommen erfreulicherweise ohne Keyboard-Kleister aus. (7,5)

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(R+) BÜLENT CEYLAN - B.L.N.T. (Hardrock/Modern Metal)
´Stumpf ist Trumpf´? Da ist was dran, doch es gibt Grenzen. Auf dem zweiten Album des Stand-up-Comedians und bekennenden Metalfans BÜLENT CEYLAN ist der Name des Openers Programm. (4,0)

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