Hier findet ihr eine Auswahl unserer Rezensionen zu den neuesten Album-Veröffentlichungen vom 9. Januar 2026. Diese Woche unter anderem mit ALTER BRIDGE, THE RUINS OF BEVERAST, BEYOND THE BLACK, BULLET, VENGER und UUHAI.

ALTER BRIDGE - Alter Bridge (Alternative/Heavy Metal)
ALTER BRIDGE haben schon mit „Pawns & Kings“ (2022) wieder verstärkt härtere Klänge angeschlagen und setzen diesen Trend auf ihrem selbstbetitelten achten Album fort. ´Silent Divide´ tritt als Opener mit einem Hammer-Riff die Tür ein und zählt mit seiner perfekten Balance aus Härte und Melodie zu den stärksten Kompositionen, die die Band in den letzten Jahren ausgetüftelt hat. (8,0)
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THE RUINS OF BEVERAST - Tempelschlaf (Black Metal/Death Metal)
Alexander von Meilenwald führt das womöglich beste, sicherlich kreativste Extreme-Metal-Projekt des Landes und legt Großwerk Nummer sieben vor. Eine Spur konzentrierter auf den atmosphärischen Kern als zuvor, ein Widerhall aus Dimensionen, die wir alle niemals betreten wollen. (9,0)
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BEYOND THE BLACK - Break The Silence (Melodic Metal)
Jennifer Haben & Co. mussten im Laufe ihrer Karriere viel Kritik einstecken. Das wird sich zehn Jahre nach dem Debüt „Songs Of Love And Death“ wohl auch nicht mehr ändern. Entgegen den Erwartungen aller Szene-Nörgler, denen BEYOND THE BLACK zu poppig, zu stromlinienförmig tönen, haben es die Chartstürmer:innen innerhalb kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten Melodic/Symphonic-Metal-Formationen Deutschlands gebracht. (+7,5 / -4)
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BULLET - Kickstarter (Heavy Metal/Hard Rock)
Dass das erste BULLET-Album schon 20 Jahre auf dem Buckel haben soll, ist wirklich schwer zu glauben; in meinem Kopf sind die Schweden immer noch als „junge Wilde“ abgespeichert. In der Zwischenzeit hat die Band unerlässlich getourt, eine Handvoll exzellenter Scheiben veröffentlicht, diverse Besetzungswechsel überstanden. (8,5)
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VENGER - Times Of Legend (Hard Rock/Melodic Metal)
In VENGER frönen Saxon-Gitarrist Doug Scaratt und Multi-Instrumentalist James Fogarty (u.a. Old Forest, In The Woods…) ihrer Liebe zu abenteuerlichen Geschichten und Legenden, Kino und Romanen aus den Bereichen Fantasy und Horror; und so ist ihr Debütalbum „Times Of Legend“ auch eine Mixtur aus ebenjenen Zutaten. (7,5)
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(R+) UUHAI - Human Herds (Folk/Melodic Metal)
UUHAI verbinden auf ihrem Debüt rauen Metal mit traditionellen Elementen mongolischer Musik: Kehlkopfgesang, Pferdekopfgeigen und komplexe Percussion, die allesamt vor allem deswegen fabelhaft zur Geltung kommen, weil die simplen, knarzenden Gitarren ein perfektes Fundament für die ausladenden Arrangements bilden. (7,5)
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J.B.O. - Haus Of The Rising Fun (Melodic Metal)
´Ma Ma Ma Metal´. ´Power sucht Wolf´. ´Woke On The Smater´… Ich kann das alles nicht mehr. Aber bleiben wir fair, so schlimm wird es schon nicht werden. Spoiler: Wird es doch. Ich hasse es, der nörgelnde Spielverderber zu sein, aber „Haus Of The Rising Fun“ ist weder lustig noch unterhaltsam. (2,0)
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