Musikverbände führen Labels für KI-generierte Songs ein
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13.07.2026, 15:01

Musikverbände führen Labels für KI-generierte Songs ein

Der US-Verband RIAA und der internationale Dachverband IFPI stellen eine einheitliche Kennzeichnung für KI-generierte Musik auf den Streaming-Plattformen vor.

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Die neuen Labels, die die Musikverbände vorstellen, sollen die Transparenz in Sachen KI-generierte Musik erhöhen. Daher sollen Streaming-Dienste künftig kenntlich machen ob ein Song von Menschen oder KI geschaffen wurde. Am vergangenen Donnerstag einigten sich die Organisationen diesbezüglich auf einheitliche Labels. Das Ziel dieser Aktion ist die erhöhte Transparenz für Musikhörende. Außerdem soll man klar zwischen kreativem Schaffen und KI-Produktion unterscheiden können. Neben den Verbänden RIAA und IFPI sind auch die Grammys, die Human Artistry Campaign, A2IM, WIN, IMPALA, SAG-AFTRA und Human Artistry Campaign federführend.

Die Labels

Zur Kennzeichnung führen die Musikverbände die beiden Labels "KI-generiert" und "KI-unterstützt" ein. "KI-generiert" (schwarzen Kachel mit weißer Schrift) markiert Songs, die komplett oder zum größten Teil von KI erstellt sind. Das Label "KI-unterstützt" (weißen Kachel mit kleiner schwarzer Schrift) kennzeichnet hingegen Songs, bei denen Menschen Gesang und Hauptinstrumente beisteuerten, die KI hingegen die Postproduktion oder einzelne Klangelemente.

Vikki Oakley, CEO der IFPI, und Mitch Glazier, Vorsitzender und CEO der RIAA, erklärten in einer gemeinsamen Stellungnahme: "Fans möchten wissen, ob und wie generative KI in der Musik, die sie hören, zum Einsatz gekommen ist. Angesichts der Bedeutung, die menschliche Kreativität und Authentizität für Musikliebhaber auf der ganzen Welt haben, bieten diese Kennzeichnungen einen sofort verständlichen und leicht skalierbaren Ansatz für mehr Transparenz. Wir sind uns der vielfältigen Möglichkeiten bewusst, wie KI kreativ eingesetzt wird, und gehen daher davon aus, dass wir den Fans zusätzliche Informationen bieten können, wenn die Kennzeichnung generativer KI zunimmt und sich die Technologie weiterentwickelt."

Die beiden neu vorgestellten Labels gelten vorerst nur für Tonaufnahmen. Sie betreffen hingegen nicht die Songtexte, Cover-Artworks, Musikvideos oder Kompositionen. Alle wichtigen Informationen zu diesem Thema findet ihr auf der RIAA-Homepage.