Musikindustrie machte 2025 2,3 Prozent mehr Umsatz
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Quelle: Bundesverband Musikindustrie e. V.; GfK Entertainment
03.03.2026, 10:43

Musikindustrie machte 2025 2,3 Prozent mehr Umsatz

Wie der BVMI berichtet, konnte die Musikindustrie in Deutschland 2025 eine Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.

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Der BVMI (Bundesverband Musikindustrie) schlüsselt die Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent im Folgenden auf. 85,8 Prozent des Umsatzes erzielten digitale Formate. Nur 14,2 Prozent fielen auf den Verkauf physischer Musikformate zurück.

Dabei betrug der Umsatzanteil vom Streaming 2025 84,4 Prozent und erreichte somit einen Zuwachs von 4,1 Prozent. Die 14,3 Prozent Umsatzanteil für physische Musikformate teilen sich auf in 7,2 Prozent CD-Verkäufe und 6,3 Prozent Vinyl-Verkäufe. Insgesamt sank der Umsatzanteil physischer Musikformate im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent. Der Handelsumsatz betrug im Jahr 2025 laut BVMI 2,42 Milliarden Euro in Deutschland.

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI kommentiert: "Der Musikmarkt entwickelt und verändert sich weiterhin rasant, die Dynamik unserer Branche im Bereich innovativer Partnerschaften ist hoch, das Umsatzwachstum in Deutschland in einem wettbewerbsintensiven Umfeld ist solide. Angesichts der zunehmenden KI-Durchdringung aller Branchensegmente gilt unser Interesse in besonderem Maß dem Ausbau des digitalen Lizenzgeschäfts, basierend auf einem starken Urheberrecht, das nicht verwässert werden darf. Wir sind als Musikbranche in einer sehr herausfordernden Phase, in der unsere Mitglieder eine zentrale Rolle spielen."

Drücke weiter: "In dem aktuellen Umfeld ist es wichtig, dass wir gemeinsam noch intensiver die tiefgreifenden Veränderungen des Musicbusiness erklären. Dies in einer Zeit, in der musikalischer 'Spitzensport' auf musikalischen 'Breitensport' und nun auch immer mehr KI-generierte Inhalte trifft und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit konstant weiter zunimmt. Es wird auch in Zukunft für uns darum gehen, die (markt)wirtschaftlichen Zusammenhänge unserer Industrie zu erklären, insbesondere, was Struktur und Charakter der Partnerschaftsmodelle rund um nachhaltige Erfolge von Künstlerinnen und Künstlern betrifft. Dabei gilt es, vor allem auch die Chancen, die der aktuelle Musikmarkt bietet, im Blick zu behalten."