DRACONIAN servieren euch das neue Musikvideo zu 'Misanthrope River' von ihrem kommenden Studioalbum "In Somnolent Ruin".
Mit 'Misanthrope River' taucht die schwedische Gothic-Doom-Band DRACONIAN tief in Themen wie Entfremdung, das Schwimmen gegen den Strom und die Suche nach Orientierung in unbekanntem Terrain ein. Sänger Anders Jacobsson verrät über den Song:
"'Misanthrope River' war der erste Song, der für "In Somnolent Ruin" geschrieben wurde. Die ursprüngliche Idee stammt noch aus den Anfängen von "Under A Godless Veil", schlummerte jedoch, bis die Arbeit an diesem Album begann. Der Track ist ein emotionaler Gothic-Doom-Song – minimalistisch, aber dennoch weitläufig in seiner Wirkung, mit subtilen Anklängen an Post-Metal, die der Atmosphäre zusätzliche Tiefe verleihen.
Ein Hauch von Uraltem und Geheimnisvollem schwingt mit. Obwohl der Song interaktiv gestaltet ist, behandelt er im Kern Trennung und Isolation in einer Welt, in der dir die größere Wahrheit vorenthalten wird. Die Gefühle verwandeln sich langsam in Groll: Du kämpfst gegen den Strom, watest stromaufwärts und zweifelst gleichzeitig an dem Weg, der vor dir liegt. In diesem Kampf klammerst du dich an jeden Strohhalm, um ein Gefühl von Frieden zu finden, während du ungewollt diejenigen ausschließt, die dir am nächsten stehen. Das Musikvideo, gedreht auf den Färöern, versetzt die Darsteller in weite, beeindruckende Landschaften. Regie führte Gaui H., derselbe kreative Kopf, der auch hinter dem Video zu 'Cold Heavens' steht."
Die schwedischen Gothic-Doomster DRACONIAN um ihre wieder eingestiegene Frontfrau Lisa Johansson bringen "In Somnolent Ruin" am 8. Mai bei Napalm Records raus. Vorbestellen könnt ihr den Langspieler unter diesem Link. Lisa Johansson war bereits auf den ersten fünf DRACONIAN-Alben zu hören. Gemeinsam mit Anders Jacobsson steht sie nun wieder am Mikro.
Auf "In Somnolent Ruin" beschäftigen sich DRACONIAN mit Platons Theorie der Seele. Ein Element, das nicht von Anfang an geplant war, sondern sich während der Entstehung des neuen Albums, das erneut von Johan Ericson geschrieben, aufgenommen und arrangiert wurde, herauskristallisiert hat.
"Die erste Idee – quasi der Embryo – zu "In Somnolent Ruin" geht auf das Jahr 2021 zurück. Es begann mit dem Song 'Misanthrope River', einem Titel, der bereits seit den Demo-Tagen von "Under A Godless Veil" existierte und nun endlich seine passende Musik gefunden hatte. Als die kleinen Fragmente langsam zu richtigen Songs heranwuchsen, wuchs meine Inspiration weiter zu schreiben.
Ich habe mich stark von Kunst und anderen Musikern inspirieren lassen – von Dark Folk bis hin zu unheimlicher Ambient-Musik –, was mir half, meine kreative Energie aufrechtzuerhalten. Schon früh hatte ich eine klare Vorstellung davon, welche Gesamtstimmung ich für das Album erreichen wollte: klassischer Doom, verflochten mit Ambient-Soundscapes. Außerdem wollte ich eine große Vielfalt an Songs auf dem Album haben, ohne dabei den übergeordneten Gothic-Anstrich zu verlieren, der alles verbindet und dem Album eine einheitliche Atmosphäre verleiht."
"Es hat ziemlich lange gedauert, bis sich das Album wie ein Ganzes anfühlte. Wir haben uns erst sehr spät auf die endgültige Trackliste geeinigt, da jedes Stück langsam zusammenkam. Die Vocals fanden ihren Platz, Ideen überlagerten sich und ein echtes Gefühl der Zusammenarbeit ermöglichte es den Songs, sich zu entwickeln. Am Ende verwandelt sich die Musik in etwas, das zu Beginn des Prozesses fast unvorstellbar schien.
Für mich persönlich war es eine faszinierende, aber auch herausfordernde Erfahrung. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie alles letztendlich zusammenpassen würde, und während des gesamten Prozesses gab es Momente des Zweifels. Aber am Ende hat alles zusammengepasst, und all die Unsicherheit und Selbstreflexion haben sich mehr als gelohnt. Der kreative Prozess ist für mich immer eng mit Selbstreflexion verbunden, und dieses Album hat mir davon eine Menge abverlangt.
Es war ohne Frage das Album, bei dem es mir am schwersten gefallen ist, es vollständig zu begreifen und durchzuarbeiten. Aber vielleicht macht gerade das das Endergebnis umso spannender und, wie ich finde, ziemlich bemerkenswert. Es hat lange gedauert ...
Es war fantastisch, wieder mit Lisa zusammenzuarbeiten, und dass Daniel Johansson dem Schlagzeug neue Ebenen eröffnet, hat dem gesamten Prozess eine zusätzliche Tiefe verliehen."
1 I Welcome Thy Arrow
2 The Monochrome Blade
3 Anima (feat. Daniel Änghede)
4 The Face of God
5 I Gave You Wings
6 Asteria Beneath The Tranquil Sea
7 Cold Heavens
8 Misanthrope River
9 Lethe
Film ab für DRACONIAN und 'Misanthrope River'!
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