'Violence No Matter What' feat. Lzzy Hale online gestellt
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3 Minuten
Pic: Pierre Veillet
27.01.2023, 11:31

AVATAR - 'Violence No Matter What' feat. Lzzy Hale online gestellt

AVATAR haben zusammen mit HALESTORM-Frontfrau Lzzy Hale den Track 'Violence No Matter What' aufgenommen.
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Den AVATAR-Song findet ihr auf dem kommenden Langspieler "Dance Devil Dance", der ab dem 17. Februar in den Läden steht. Sänger Johannes Eckerström berichtet über das Duett 'Violence No Matter What' mit Lzzy Hale:

"Darin geht es einzig und allein um eine Sache. Es ist okay, zu diskutieren und zu streiten und anders zu denken. Aber es gibt eine Grenze, und die Linie muss bei Autorität gezogen werden, die durch Gewalt entstand, bei einer Weltanschauung, die ohne Feinde nicht überleben kann, bei einer versprochenen Rückkehr zu einer fingierten früheren Glorie."

Lzzy ergänzt: "'Violence No Matter What' war so ein inspirierendes Stück, von dem ich Teil sein durfte! Danke so sehr an die Jungs, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, meine Angst vor dem Grauen dieser Welt durch solch einen brillanten Song auszudrücken!"

Mit dem Album "Dance Devil Dance" haben sich AVATAR kein geringeres Ziel gesetzt, als den Heavy Metal zu retten: "Keine Waffe auf diesem Planeten kann es mit der Macht der elektrischen Gitarre aufnehmen. Seit Jahrzehnten ist Metal die größte der Menschheit bekannte Kraft. Wieder und wieder haben sich dessen klanggewordene Zähne im Status Quo verbissen, um die Grenzen dessen zu verschieben, was aus der Vereinigung von Blut und Maschine entstehen kann. Sollte den Titan:innen des Genres ein Mount Rushmore errichtet werden, würde er die Erde mehrfach umspannen. Er ist ein Leuchtfeuer, entfacht von Außenseiter:innen und Rebell:innen.

Im Lauf der Zeit ist die Szene in zwei gleichermaßen schale Lager zerfallen: Das eine steckt fest in der Vergangenheit und versucht nicht länger, wegweisend zu sein. Das andere hat vergessen, was Metal zu dem gemacht hat, was er ist und ewig bleiben muss. Sie haben den Teufel aus den Augen verloren. Sie haben vergessen, wie man in Bewegung bleibt. In einem Genre, das bestenfalls am ganzen Körper erlebt wird, haben sie die Lust verloren.

Wir sind zusammen aufgewachsen. John und Jonas gründeten die Band, als sie gerade mal 15 respektive 14 Jahre alt waren. Johannes stieß im Alter von 16 Jahren dazu, ebenso wie Henrik und Simon, der 2012 die Band verließ und dem unser langjähriger Freund Tim nachfolgte. Auch wenn wir ständig neu definieren, was wir tun und warum, gehören wir zu den Wenigen, die eine echte Band aus Brüdern geblieben sind. Metal war unser Schlüssel zum Königreich, unsere Art, die Welt zu sehen. Als wir zwischen 18 und 19 waren, haben wir unser Debüt aus eigener Tasche finanziert, wir haben nie auf jemandes Zustimmung gewartet. Mit "Dance Devil Dance" möchten wir im Gegenzug für alles, was uns gegeben wurde, auch etwas geben. "Dance Devil Dance" ist in der schwedischen Wildnis entstanden, weit weg vom vermeintlichen Glamour der Großstadt und moderner Studios. Jay Ruston kehrte als Produzent zurück. Wir haben einen Monat zusammen verbracht, in dem "Dance Devil Dance" uns sechs vollkommen eingenommen hat.

Wir sind ein Metal-Zirkus. Die Straße ist unser Zuhause. "Dance Devil Dance" spiegelt den Wahnsinn dieser Welt und derer dahinter wider. Es ist eine Feier des Hässlichen und eine Herausforderung an alles vermeintlich Schöne. Metal sollte uns in Bewegung versetzen. Metal ist Musik für den Körper. Wir wissen nicht, wann es passiert ist, aber irgendwann in jüngerer Vergangenheit hat ein Großteil der Welt beschlossen, das Musik am besten im Sitzen genossen wird. Das ist eine große Tragödie, die berichtigt werden muss. Wozu ein Schlagzeug und Bass, wenn die Leute ihre Füße nicht bewegen? Und Füße werden sich wahrlich bewegen. Die Welt ist unsere Bühne und ihr macht euch besser bereit, denn sobald wir loslegen, werdet ihr alle des Teufels Spielzeug sein."

Die "Dance Devil Dance"-Tracklist:

1. Dance Devil Dance
2. Chimp Mosh Pit
3. Valley Of Disease

4. On The Beach
5. Do You Feel In Control
6. Gotta Wanna Riot
7. The Dirt I'm Buried In
8. Clouds Dipped In Chrome
9. Hazmat Suit
10. Train
11. Violence No Matter What (Duett mit Lzzy Hale)