Alice Cooper kündigt für den Herbst seine Autobiografie "Devil On My Shoulder" an und gibt erste Details bekannt.
Wie Alice Cooper über seine sozialen Medien mitteilt, wird "Devil On My Shoulder" am 6. Oktober auf Englisch via Ebury Spotlight erscheinen. In Großbritannien geht der Schockrocker mit seiner Biografie auch auf Lesereise. Weitere Infos und Tickets (inklusive Buch) bekommt ihr ab dem 12. März an dieser Stelle.
"Es gibt zwei scheinbar unvereinbare Alice Coopers. Den mörderischen, moralisch verdorbenen Theatercharakter, der die moralische Grundhaltung der westlichen Welt bedrohte… und den Mann, der ihn spielt. Einen nüchternen Pfarrerssohn, der seit 50 Jahren glücklich verheiratet ist. Im Laufe der Zeit verschmolzen die beiden zu einer schizophrenen Einheit. Und in einem Nebel aus bahnbrechendem Rock 'n' Roll, Alkohol, Drogen, legendären Songs und wilden Konzerten, Guillotinen, geschlachteten Hühnern, legendären Freunden, Gerüchten, Schlangen, Ouija-Brettern, Surrealismus, Hausbränden und Autounfällen hätten sie sich beinahe gegenseitig umgebracht."
"Ich wurde als Vincent Damon Furnier geboren. Aber verführt von dem Ruf meines Charakters, änderte ich meinen Namen legal in Alice Cooper. Dabei verlor ich aus den Augen, wer ich wirklich war. Der sanftmütige, typisch amerikanische Junge, der ich einmal gewesen war, wurde zu einem Monster und einer tödlichen Gefahr für sich selbst."
In "Devil On My Shoulder" erzählt Alice Cooper aus seiner mehr als 60 Jahre langen Karriere. Das Buch enthält Anekdoten über Salvador Dalí, Bob Hope, John Lennon, Groucho Marx, Vincent Price, Frank Sinatra, Erroll Flynn, Bette Davis, Jim Hendrix, Gerald Ford, Andy Warhol, Tiger Woods, um nur einige zu nennen. Doch der Sänger ist auch ein scharfsinniger Beobachter von Dysfunktionalität und Verzweiflung, Wildheit und Kriminalität, Trieben und Süchten, Übertretungen und menschlicher Güte. Und so erzählt er seine Geschichte aus beiden Perspektiven. Engel auf der einen Schulter, Teufel auf der anderen.
"Alice und ich waren schon lange vor dem Zeitalter der Fake News kreativ mit der Wahrheit", so der Schockrocker. "Jetzt, nach über dreißig Platten und mehr als sechzig Jahren voller Lügen und Erfindungen, denke ich, dass es an der Zeit ist, die Wahrheit von den Gerüchten und Lügen zu trennen."