ReviewArschbombe

Band
ASP 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #171 
Titel
Der schwarze Schmetterling, Teil 1 
Erscheinungsjahr
2000 
Note
0.0 

Ei, gar schön ist das! Offenbar watschelt die Dieburger Company Trisol auf jenem Pfad, den einst ein von der Geschmacks-Stasi nie behelligter Hesse namens Nowotny mit seiner Klitsche namens Metal Enterprises eingetrampelt hatte. Sprich: Man veröffentlicht im Monatstakt (bis auf wenige positive Ausrutscher) fürchterliche Mistkacke, die regelrecht danach fleht, erst gehört, danach gedemütigt, zerstört und in hohem Bogen auf die Deponie gefeuert zu werden.
Nach dem Kitschstudentenaldimetal von Samsas Traum muss also jetzt bei ASP die Rübe ab. Staatsanwalt Mühlmann erklärt euch auch, warum: Stellt euch vor, Knorkator geht plötzlich das clevere Händchen für Nonsens-Hits ab - und die Preußen sind einfach nur noch fäkalfixiert und tätowiert. Ohne Musik. Also so wie Buffo. Und dann stellt euch noch vor (auch wenn´s schwer ist), diese Prachtexemplare würden nur noch pseudo-pathetischen Quietschkeyboardquatsch absondern und samt ihrer hirnverbrannten Texte total ernst nehmen. Und dann stellt euch vor, Knorkator würden sich noch peinlicher schminken, als sie es für Promozwecke ohnehin schon tun. Und dann stellt euch zuletzt noch vor, Stumpen wäre ´ne olle Schlampentusse, würde mit dem Frontplatthirsch von Umbra Et Imago in die Heia hüpfen und anschließend Zwillinge zur Welt bringen: DANN, aber auch erst DANN habt ihr ASP.
PS.: Ab dem Punkt, an dem ich den Albumtitel lese und klug kombiniere, dass wohl noch ein zweiter Teil dieser Grütze angedroht wird, denke ich ernsthaft über lebenslängliches Maulhalten als Strafmaß für selbsternannte Künstler nach...


Wolf-Rüdiger Mühlmann 0.0

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