RH #363Interview

ANTICHRIST

Heavy Metal auf Speed

Antichrist

Die kühle und wenig sonnige Atmosphäre, die Skandinavien oftmals beherrscht, merkt man häufig auch seinen Bewohnern an. Darum ist das mit den schwedischen Jungs manchmal so eine Sache: Trifft man sie vor ihren ersten fünf Bieren, werden nicht sonderlich viele Worte gewechselt. Trifft man sie hingegen nach den fünf Bieren, fliegen die Stühle, wird auf Tischen getanzt und über Gott und die Welt gequatscht. Wir haben ANTICHRIST vor besagten fünf Gerstenkaltschalen zu ihrem neuen Album „Sinful Birth“ befragt.

Wann hat der Heavy Metal das erste Mal euren Weg gekreuzt?

Anton Sunesson (v.): »Ich glaube, das war mit „Best Of The Beast“ von Iron Maiden. Mein Bruder hatte sich die CD gekauft. Ich war zwölf oder so.«

Filip Runesson (g.): »Ich versuche mich gerade zu erinnern. Bei mir waren es vermutlich auch Iron Maiden oder vielleicht sogar eine Kreator-Compilation.«

Seid ihr denn auch solche Iron-Maiden-Maniacs wie die Nifelheim-Brüder, die der Band hinterhertouren?

Anton: »Nee, wir sind ganz normale Iron-Maiden-Fans.«

Ihr seid in Växjo aufgewachsen. Wie hat euch diese Umgebung beeinflusst, war dort viel los in Sachen Heavy Metal?

Anton: »Es waren eher die Leute als die Orte, also vor allem viele ältere Leute, die in Bands gespielt haben. Denn sonst ist in so einer kleinen Stadt nicht viel los. Wenn es dort Konzerte gab, dann nur von einer kleinen lokalen Band. Wenn du größere Konzerte sehen willst, fährst du nach Göteborg oder Stockholm.«

Habt ihr euren Proberaum in Växjo?

Anton: »Ja, wir...

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