RH #350Interview

OMEN

Einmal durch die Hölle

Omen

Es war wie verhext: Jedes Mal, wenn OMEN ihr neues Album „Hammer Damage“ veröffentlichen wollten, kam eine neue Hiobsbotschaft dazwischen. Gitarrist Kenny Powell verrät uns, wie die US-Power-Metaller ihre Odyssee nach mehr als einem Jahrzehnt schließlich beenden konnten.

Kenny, „Hammer Damage“ ist das erste OMEN-Studioalbum seit dem mittlerweile 13 Jahre alten „Eternal Black Dawn“. Der Titel ist auch der Name der Garagenband eures 2003 verstorbenen Ex-Sängers J.D. Kimball. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der langen Albumpause und dem Tod von J.D.?

»Nein, das hatte mit der Zeitspanne zwischen den Studioalben nichts zu tun, auch wenn es ein großer Schock war, als ich von seinem Tod erfuhr. Ich hatte versucht, mit J.D. in Kontakt zu treten, um zu sehen, ob wir nicht wieder zusammenarbeiten könnten. Ich wusste nicht, wie krank er damals schon war (Kimball starb an Krebs - am).«

„Hammer Damage“ ist ein Tribut an J.D., was sich im Text zu ´Eulogy For A Warrior´ widerzuspiegeln scheint. Inwieweit hat die Erinnerung an J.D. Sound und Songwriting des Albums beeinflusst?

»Der Song ist nicht direkt über ihn, aber J.D. wird immer Einfluss auf das Songwriting von OMEN haben. Ich hatte schon immer riesigen Respekt vor seinem Talent.«

Ist „Hammer Damage“ musikalisch gesehen ein „Zurück zu den Wurzeln“-Album?

»Ja, zurück zu den Wurzeln in der Hinsicht, dass ich zum großen Teil dafür zuständig war, die Musik zu schreiben. Es lief nicht so gut, als wir versuchten, OMEN zu einer...

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