RH #347Interview

MIASMAL

Noch ist nicht alles verloren

MIASMAL

Zwar haben MIASMAL mit ihren beiden bisherigen Alben schon nicht schlecht vorgelegt, doch so richtig begeistern können sie erst mit ihrem Drittwerk „Tides Of Omniscience“. Die bisher dominierende crustige Fuck-off-Attitüde hatte auch ihren Reiz, aber der melodische Classic Death steht den Schweden noch besser. Wir unterhielten uns mit Sänger/Gitarrist Pontus Redig, der außerdem bei Agrimonia und Martyrdöd sein Unwesen treibt.

Pontus, auf „Tides Of Omniscience“ habt ihr den Crust-Anteil ein gutes Stück zurückgefahren und setzt stattdessen stärker auf griffige Melodien und Soli. Alles wirkt ein bisschen durchdachter und dadurch auch interessanter.

»Ja, da stimme ich zu. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit dem Midtempo-Kram jetzt durch sind, daher wollten wir alles ein bisschen intensiver machen. Die Songs sind auch schneller geworden, es wird mehr gesungen, und wir verwenden mehr Melodien. Ich denke, dass es insgesamt mehr Dynamik gibt. Insofern könnte man schon sagen, dass wir ein neues Kapitel aufgeschlagen haben. Aber es war jetzt auch keine total bewusste Entscheidung, es hat sich halt während des Songwritings abgezeichnet.«

Beim Song ´Venomous Harvest´ gibt es sogar Blastbeats. Ein Novum bei euch, oder?

»Nein, ich glaube, wir hatten auch schon auf der letzten Platte ein paar Sekunden Blast. Aber es ist das erste Mal, dass der Blast den Charakter eines Songs maßgeblich bestimmt. Nebenbei bemerkt ist ´Venomous Harvest´ der erste Track, den unser anderer Gitarrist Magnus für...

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