RH #346Interview

RICKY WARWICK

Ein Klempner aus Belfast

Ricky Warwick

Mit den beiden Soloalben „When Patsy Cline Was Crazy & Guy Mitchell Sang The Blues“ und „Hearts On Trees“ hat sich RICKY WARWICK einen Herzenswunsch erfüllt und seiner Heimatstadt Belfast ein musikalisches Denkmal gesetzt. Bevor der Black-Star-Riders-Frontmann das Solomaterial mit seiner Band The Fighting Hearts auf Englands Bühnen präsentiert und danach mit Thin Lizzy auf Tour geht, erwischten wir ihn in L.A.

Ricky, den Großteil der Songs auf deinen beiden Soloalben hast du gemeinsam mit Sam Robinson geschrieben. Wie kam es zu der Zusammenarbeit, und wer ist der Kerl überhaupt?

»Es war klar, dass ich nach meinem letzten Soloalbum „Belfast Confetti“ wieder eines veröffentlichen möchte. Als ich 2009 die Weihnachtsfeiertage bei meiner Familie in Belfast verbrachte, wollte ich meinen Lieblings-Fußballverein Glentoran F.C. beim Derby gegen Linfield unterstützen, aber wegen Schneefalls wurde das Spiel abgesagt. Ich landete mit einigen anderen Fans im Pub, und einer der Jungs, der mir vage bekannt vorkam, sprach mich an. Er wollte wissen, wie es mir geht und an was für Musik ich gerade arbeite. Es war offensichtlich, dass er wusste, wer ich war, und wir kamen ins Gespräch. Irgendwann meinte er, dass er auch Songs schreiben würde und ob er mir die Texte mal zeigen dürfte. Das ist die Frage, vor der jeder Musiker Angst hat. Songs zu schreiben, ist nicht einfach, auch wenn viele Leute das denken. Ohne Übung und Erfahrung funktioniert das nicht. Das wäre in etwa so, als wenn ich mir...

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