RH #342Krach von der Basis

FUCK THE FACTS

Elende Prokrastination

FUCK THE FACTS

Schon seit einer ganzen Weile liefern FUCK THE FACTS in einer eigenen, eher progressiven Deathgrind-Stil-Schnittmenge immer wieder Veröffentlichungen von höchster Qualität ab, scheinen damit aber eher Geheimtipp zu bleiben, anstatt den Sprung zur Szenegröße zu schaffen. Liegt´s vielleicht auch am Namen?

»Nun ja, würde ich heute eine Band starten, dann würde ich sie wohl eher nicht FUCK THE FACTS nennen, aber die Namensgebung liegt schon sehr lange zurück; das war zu einer Zeit, bevor sich das Ganze vom Aufnahmeprojekt zu einer Band entwickelt hat. Es gab vor ein paar Jahren einen Punkt, an dem wir über eine Namensänderung nachgedacht haben, denn er verursachte vereinzelt ein paar Probleme. Wir behielten ihn schlussendlich aber doch bei, worüber ich sehr froh bin. Er passt zu dem, was wir machen«, erzählt Topon Das, Gitarrist und Mainman der Kanadier.

Zu „Stigmata High-Five“-Zeiten habt ihr noch eine deutlich experimentellere Kante gezeigt und mit Noise und Mathcore geflirtet, bei „Disgorge Mexico“ kamen auf einmal mehr Melodie und traditionellere Metal-Elemente in der Gitarrenarbeit durch - was auf „Die Miserable“ in episch ausartenden Arrangements gipfelt. Das neue Album „Desire Will Rot“ fühlt sich nun an, als wärt ihr bei einer definitiven FTF-Stilformel angekommen. Siehst du das ähnlich?

»Ich finde eigentlich, dass wir schon 2008 bei „Disgorge Mexico“ das gefunden haben, was man als FUCK THE FACTS-Sound bezeichnen kann. Seitdem feintunen wir das Ganze, experimentieren...

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