RH #340Interview

BACKYARD BABIES

Keine Zeit für schlechte Riffs

BACKYARD BABIES

Dregen und Nicke Borg laden zum Tee im Gibson Showroom in Berlin, der deutschen Promovertretung des Traditionsgitarrenbauers. Ein adäquater Ort für die Schweden, die während des gesamten Interviews die Finger nicht stillhalten können. ES 335 und Les Paul müssen allerdings heute hängen bleiben, die beiden kümmern sich um die akustische Abteilung, da sie abends noch eine kleine Unplugged-Show im überfüllten Ramones-Museum spielen. Die Die-hards bereiten ihnen später einen so liebevollen Empfang, dass keine Zweifel aufkommen: Man hat sie in den letzten fünf Jahren wirklich vermisst. Im Gespräch geht es dann auch gar nicht so sehr um ihr siebtes Album „Four By Four“, man nutzt den Neustart, um noch einmal das Konzept BACKYARD BABIES auf den Punkt zu bringen.

Ihr wart auf dem Sweden Rock, wie lief es denn auf der Bühne nach so langer Zeit?

Nicke: »Das ist eine gute Frage. Wir begannen mit den Proben zur gleichen Zeit, als wir mit den letzten Aufnahmen für „Four By Four“ beschäftigt waren. Eine etwas schizophrene Situation. Und wir fragten uns schon manchmal: Ist das jetzt cool genug, groovt es, wie es soll? Aber als wir dann auf die Bühne gingen, war alles wieder da. Der Körper erinnert sich daran, du hast das 25.000 Mal zuvor gespielt, es ist einfach wieder da. Und das macht dann wirklich Spaß. Wir waren ja als Band zunächst mal ein Live-Act, wir waren keine so guten Musiker, eigentlich sogar ziemlich lausig, und auch nicht die besten Songwriter. Aber wir wussten, wie man zu...

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