RH #340Interview

GRAVE PLEASURES

Aus der Traum

GRAVE PLEASURES

Mit ihrem ersten Album, das vor Post-Punk/Gothrock-Hits strotzte, hätten Beastmilk eigentlich durch die Decke gehen müssen. Doch stattdessen klinkte sich Hauptkomponist Johan Snell aus, und die Band startet nun in umgekrempelter Besetzung mit einem anderen Namen erneut. Ihr Debüt ist im Grunde genommen kein solches, sondern markiert eine Weiterentwicklung. Diese Aussage klingt platter als das, was Sänger Mat McNerney und Gitarristin Linnéa Olsson (ex-The-Oath) beim Plausch in der Hauptstadt zu sagen haben.

Bei GRAVE PLEASURES geht es trotz Plattenvertrag beim Major Sony familiär zu: Sarah Bolen, die Freundin von Schlagzeuger Uno Bruniusson (ex-In-Solitude), lädt in die gemeinsame Wohnung der beiden, wo sie auch tätowiert - einen rustikalen Altbau mit aus der Zeit gefallener Einrichtung, der zum düsteren Unterton der Musik der Band passt.

Mat, „Dreamcrash“ beginnt mit dem Bekenntnis, dass du dich auf deinem eigenen Heimatplaneten fremd fühlst. Damit führst du das Konzept von „Climax“ fort, richtig?

Mat: »Ja, aber das war kein gezielter Vorsatz. Ich beschäftige mich sowieso ständig mit Entfremdung und Desillusionierung, woraus dann parallel zur Musik entsprechende Texte entstanden sind. Alle guten Konzeptalben sind Ausdruck dessen, was die Musiker bewegt - und nichts Erzwungenes. Eine Sammlung von Songs hält idealerweise fest, wo du im jeweiligen Augenblick mental stehst, und das ist hoffentlich nicht immer ein und derselbe Ort.«

Wofür steht der Flugschreiber auf dem Cover?

Ma...

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