RH #339Interview

ACE FREHLEY

Alles außer irdisch

ACE FREHLEY

Wer hätte das gedacht? Ace Frehley feierte mit seinem letzten Album „Space Invader“ in den USA einen imposanten Top-Ten-Erfolg und etablierte sich – noch cooler! – als Dauerbrenner in den Rock-Hard-Lesercharts. Jetzt ist bereits der nächste Longplayer in der Mache. Und so richtig von dieser Welt ist der frühere Kiss-Spaceman natürlich nach wie vor nicht. Grund genug für einen erneuten Plausch mit dem Gitarristen und Sänger.

»Die letzten Touren waren super«, erzählt der 64-Jährige gut gelaunt. »Mir geht allerdings der Jetlag echt auf die Knochen. Besonders nach der Australienvisite brauchte ich dieses Jahr fast zwei Wochen, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen. Daran gewöhnt man sich einfach nicht. Europatouren sind im Vergleich total easy.«

Außerdem hast du in Europa, speziell in Deutschland, eine enorme Fanbase, bei der „Space Invader“ offensichtlich super ankommt.

»So genau bekomme ich das gar nicht mit. Ich hätte mal vor den letzten Deutschlandgigs ermitteln sollen, welche Songs bei euch am beliebtesten sind, um die Setlist danach auszurichten. In Australien habe ich zum Beispiel ´Talk To Me´ (Single aus dem 1980er Kiss-Werk „Unmasked“ - jj) ins Programm genommen. Ich kann mich erinnern, dass das Stück dort ein Hit war.«

Deine kommerziell erfolgreichste Nummer war das Hello-Cover ´New York Groove´ von deinem 1978er Soloalbum. Jetzt steht sogar eine komplette Coverscheibe an. Du hast erzählt, dass du vielleicht einen Rolling-Stones-Song aufnimmst, vielleicht einen...

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