RH #337Interview

VICTOR SMOLSKI

»Ziemlicher Quatsch«

VICTOR SMOLSKI

Victor Smolski präsentiert nach der Trennung von Rage mit ALMANAC eine neue Band, die die Marschrichtung des Lingua Mortis Orchestra fortsetzt. Zudem möchte der Gitarrenvirtuose den Rage-Split auch von seiner Seite beleuchten.

»Für mich ist es etwas schade, dass Peavy sich das so zurechtlegt, als wäre er für die positiven Sachen verantwortlich und ich für die negativen«, eröffnet Victor das Gespräch und spielt damit auf das Interview mit dem Rage-Boss in Rock Hard Vol. 335 an. »Niemand hat Peavy in den letzten Jahren verboten, Songs in der Machart von „The Missing Link“ zu komponieren. Es ist fast schon lächerlich zu behaupten, dass er nichts machen durfte oder ich zu viel gemacht habe. Wir haben beide komponiert und im Proberaum gemeinsam an den Ideen gearbeitet.«

Peavy meint hingegen, dass du kompromisslos dein Ding durchgezogen hast.

»Das finde ich ziemlichen Quatsch. Wie kann ich etwas alleine durchziehen, wenn wir doch als Band zusammen die Entscheidungen treffen? Wenn er etwas nicht wollte, haben wir es auch nicht umgesetzt. Warum habe ich mit Charlie Bauerfeind unsere Platten immer alleine gemischt? Wieso war Peavy nicht da und hat uns seine Meinung mitgeteilt? Es hat ihn nicht wirklich interessiert, er hat seine Sachen eingesungen und ist nach Hause gefahren. Keiner hat ihm verboten, beim Mix mitzumachen. Tage- und nächtelang saß ich mit Charlie im Studio, dafür gab es keine Sonderbezahlung, das habe ich für die Band getan.
Aber unser Trennungsgespräch verlief...

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