RH #322Krach von der Basis

SORDID FLESH

Gammelfleisch im Klo

SORDID FLESH

In Schweden steht derzeit eine Riege neuer Bands in den Startlöchern, die der etablierten Todesblei-Elite des Landes gekonnt Feuer unter dem Allerwertesten macht. Abrisskommandos wie Smothered oder Phidion setzen mit ihren ersten Veröffentlichungen mehr als respektable Duftmarken im Underground. Auch die in der südostschwedischen Kleinstadt Sandviken ansässigen SORDID FLESH können mit ihrem Debüt „Torturer“ quasi aus dem Stand heraus überzeugen.

Zwischen der Bandgründung und dem ersten Plattendeal liegen gerade mal zwei Jahre. Das Ergebnis harter und fokussierter Arbeit? Oder einfach nur viel Glück?

»Eine Mischung aus beidem«, meint Sänger Fredrik Håf. »Wir haben von Anfang an hart an der Band gearbeitet und hatten immer eine klare Vorstellung davon, wie unsere Musik klingen sollte. Um einen Plattendeal zu ergattern, braucht es natürlich auch etwas Glück. Aber wir haben starke Songs und eine gut funktionierende Band. Das sind Argumente, die einfach für sich sprechen.«

Wie blutige Anfänger klingt ihr definitiv nicht. Welche anderen musikalischen Erfahrungen habt ihr vor SORDID FLESH gesammelt?

»Das waren zumeist lokale Bands. Erwähnenswert sind am ehesten Slayator, Malicioum und Panzerschreck. Aktuell spielt unser Gitarrist Olle Hedenström noch bei Dead Lord und Kongh. Unser Basser Jacob Wiberg zockt bei Sorcery und Beast. Unser Drummer Emil Berglin trommelt bei Passiv Dödshjälp. Und unser anderer Gitarrist Johan Vikholm und ich sind auch bei Patronymicon aktiv. Altersmäßig...

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