RH #314Interview

LEPROUS

Das größte Gift

LEPROUS

War schon „Bilateral“ ein feines Album, dürfte „Coal“, das neueste Werk der Norweger LEPROUS, seinen Platz als eines der ganz großen Prog-Highlights des Jahres finden. Sänger und Keyboarder Einar Solberg verrät uns, wie sein Charakter klingt, wieso Komplexität ein Nebenprodukt ist und an welchem Zeitpunkt man es einfach bleiben lassen sollte.

Einar, was verstehst du unter dem Begriff „progressiv“, und fühlt ihr euch als Band wohl mit der Bezeichnung?

»Ich selbst denke nicht so sehr in Genres, wenn ich Musik mache. Weil der Begriff aber sehr offen ist und viel Spielraum zulässt, ist es ein deutlich komfortableres Genre als viele andere. Außerdem mag ich Bands, die sich in dieser Ecke tummeln.«

Zum Beispiel?

»Ich mag Porcupine Tree. The Mars Volta sind sehr interessant, genau wie The Dillinger Escape Plan, die ebenfalls ihren ganz eigenen Charakter haben. Daran, dass all diese Bands als „progressiv“ gelten, merkt man bereits, wie offen die Definition ist.«

Was ist für dich das Prägende an LEPROUS?

»Die Emotionen in unserer Musik. Das beginnt bei der Art, wie wir Musik schreiben. Unsere Songwriting-Phasen sind sehr intensiv, auch auf die manchmal nicht so gute Art. Für uns am wichtigsten ist, dass sich unsere Charaktere in der Musik wiederfinden. Ich denke, Menschen, die mich kennen, werden meinen Charakter in der Musik wiederfinden.«

Nun, wie klingt denn dein Charakter?

»Mein Charakter spiegelt sich in der Dynamik unserer Musik. Ich kann sehr, sehr ruhig sein, aber auch...

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