RH #268Interview

Das Leben von LOU GRAMM könnte durchaus als Vorlage für einen Film dienen: Nachdem der Sänger in den Siebzigern und Achtzigern große Erfolge mit der Melodic-Band Foreigner feierte, erkrankte er in den Neunzigern an einem Gehirntumor und geht heute eigene Wege, die ihn zu Gott geführt haben.

Lou, warum war es für dich so wichtig, mit deiner eigenen Gruppe The Lou Gramm Band ein Album aufzunehmen, durch das sich dein christlicher Glaube wie ein roter Faden zieht?

»Ich bin wiedergeborener Christ und habe vor 17 Jahren zu Gott gefunden. Damals musste ich die schwere Operation wegen meines Gehirntumors überstehen und habe seitdem das Gefühl, dass mein Leben durch die Anwesenheit von Gott viel besser geworden ist. Vor fünf Jahren begannen meine Überlegungen, ein christliches Rockalbum aufzunehmen, doch erst in den letzten drei Jahren konkretisierte sich dieses Vorhaben.«


Verstehst du deine Platte als Mission?

»Mir geht es sicher nicht darum, jemanden von meinem Glauben zu überzeugen. Das Album vermittelt das, was mich beschäftigt. Es ist eine Erzählung, kein Kreuzzug.«


Falls du die Geschehnisse der Rock- und Metalszene verfolgst: Was hältst du als Christ von Black Metal?

»Ich weiß, dass es diesen Musikstil gibt, aber ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Ich muss allerdings sagen, dass es genug Finsternis und Verderben auf der Welt gibt. Warum müssen wir das auch noch in der Musik fortsetzen?«
Deine Brüder Ben und Richard sind Mitglieder deiner Band. Funktioniert das gut?
»Als wir...

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