RH #204Interview

VINTERSORG

Natur pur

VINTERSORG-Fans haben es nicht leicht. Mit dem 2002er Album „Visions From The Spiral Generator“ erfolgte eine musikalische Neuorientierung in Richtung deutlich progressiverer Mucke, wobei die hymnischen Black/Folk-Einflüsse früherer Tage fast vollständig ausgeklammert wurden.

Die neue Konzept-Langrille „The Focusing Blur“ ist allerdings wieder bedeutend bandtypischer ausgefallen, besitzt Atmosphäre und Tiefgang und glänzt mit atemberaubender Instrumentalakrobatik. Zudem werden frühe Verehrer der Band erfreut feststellen, dass den fantastischen, Folk-beeinflussten Melodien auf „The Focusing Blur“ wieder mehr Raum eingeräumt wird.

Doch was sind VINTERSORG eigentlich? Musik-Mathematiker mit Diplomabschluss? Die Reinkarnation obskurer Siebziger-Jahre-Progressive-Rock-Bands? Oder vielleicht Hobbyphilosophen, die endlich Antworten auf die existenziellen Fragen der Menschheit geben können? Mr. Vintersorg alias Andreas Hedlund, Chefvisionär und musikalischer Vorturner der Band, beleuchtet zunächst einmal die musikalische Seite von „The Focusing Blur“.

»Der Hauptunterschied zwischen „Visions...“ und dem neuen Album besteht darin, dass „The Focusing Blur“ einheitlicher, dynamischer und natürlicher klingt. „Visions...“ war im Nachhinein betrachtet eher eine Aneinanderreihung von musikalischen Fragmenten. Die Platte hat uns aber auch neue Horizonte eröffnet, was für die Entwicklung der Band von immenser Bedeutung war.«

Der deutlich gesteigerte musikalische Anspruch im...

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