RH #198Titelstory

MACHINE HEAD

Der König von Europa

Die Maschine rollt wieder: Mit dem extrem abwechslungsreichen und komplexen neuen Album „Through The Ashes Of Empires“ wollen MACHINE HEAD nach diversen Rückschlägen an frühere Glanzzeiten anknüpfen. Betrachtet man die Erfolge und Niederlagen in der Bandhistorie, stellt man fest, dass sie ein Spiegelbild von Robert Flynns persönlicher Entwicklung sind. Im RH-Interview lässt der Frontmann - befragt von Zompf Kupfer - seine Karriere von den ersten musikalischen Gehversuchen bis zum aktuellen Album Revue passieren.

Robert, wo bist du aufgewachsen, und wann hast du angefangen, Gitarre zu spielen?

 

»Ich wurde in Oakland geboren, zog wenig später nach San Lorenzo und dann nach Fremont, wo ich die Highschool besuchte. Zu dieser Zeit entdeckte ich Gras, Bier und Mädchen und begann damit, Gitarre zu spielen. Unsere Inspirationen bezogen wir damals von Schallplatten, die wir in einem Importladen auf der Polk Street kauften. Jedes Wochenende fuhren einige Freunde und ich mit dem Zug die 50 Meilen von Fremont nach San Francisco, um uns Scheiben von Slayer, Exodus, Metallica und Witchfinder General zu besorgen. Ein anderer wichtiger Einfluss war Ron Quintanas „Rampage Radio Show“, die samstagnachts um zwei in miesester Soundqualität ausgestrahlt wurde. Wir saßen vor dem Radio, nahmen die Songs auf und versuchten, sie nachzuspielen.«

 

Wie sehen deine frühesten Erinnerungen an die Bay-Area-Szene aus? Gab es irgendein Konzert oder Ereignis, das in dir den Wunsch ausgelöst hat,...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.