RH #190Interview

OLD MAN'S CHILD

Nie mehr zweite Liga!

Obwohl OLD MAN´S CHILD seit Anfang der Neunziger durch Fjord und Fjäll lärmen, ist ihnen der große Wurf noch nie gelungen. Auch wenn ihre bisherigen Alben sicher Klasse hatten: An Meisterwerke der schwarzen Zunft, wie sie Satyricon oder Emperor ablieferten, reichten ihre Platten niemals heran. Rock Hard-Philosoph Mühlmann heftete Galder & Co. einst sogar einen „Zweite Liga forever“-Orden ans umgedrehte Kreuz.

Mastermind Galder, der mit bürgerlichem Namen Thomas Rune Andersen heißt, ist gewiss ein komischer Kauz. Auf der einen Seite gebärdet er sich als grimmiger Nordmann, trötet voller Kraft „Ich mag keinen Spaß!“ ins Horn der Journaille („Terrorizer“-Magazin ´98), wird aber den Zeitgenossen zufolge, die mit ihm Haus, Hof und Gedanken teilen, als nett, witzig und sehr charmant beschrieben. Ist er letztendlich ein verloren geglaubter Großneffe von Hans Christian Andersen? Auch wenn dieser Däne war, verstand er sich doch ebenfalls hervorragend aufs Märchen erzählen. (Klar, Volkmar... - Red.)

»Man muss da schon unterscheiden«, beginnt Galder zu plaudern. »Auf der Bühne kann ich schlecht den Kasper mimen und mit Joggingschuhen rumrennen. Diese Art Spaß wäre dem Image abträglich, das OLD MAN´S CHILD haben. Ich denke auch, dass uns die Leute so etwas übel nehmen würden.«

Das muss man in der Tat annehmen. Immerhin sind die Zeiten zumindest so weit vorangeschritten, dass es nicht immer nur Corpsepaint sein muss, wie neueste Bilder erkennen lassen.

In Line-up-Fragen bleibt...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen