RH #183Interview

RITUAL CARNAGE

Japanische Rassisten auf der Abschussliste

Die japanisch-amerikanische Kollaboration RITUAL CARNAGE steht seit Mitte der Neunziger für brillante Old School-Thrash-Alben in bester Bay Area-Manier und lehrt damit so manch alten Recken das Fürchten. Auch der neue Schlag "The Birth Of Tragedy" ist ein Hammer, der selige Erinnerungen an glorreiche Zeiten weckt, in denen Thrash noch schnell und präzise in die Fresse knallte.

 

Damian Montgomery Shaw ist der coole Geburtsname des RITUAL CARNAGE-Sprachrohrs, -Bassisten und -Sängers, der dennoch ständig unter wechselnden Pseudonymen firmiert.

»Manche Leute fragen, ob wir schon wieder einen Line-up-Wechsel hatten. Aber ich bin es immer noch. Wir haben mal einen Nasty Savage-Song live gecovert. Daraufhin tauften mich manche Leute in Anlehnung an deren Frontmann (Nasty Ronnie - d.Verf.) Nasty Danny. Zurzeit nennt mich alle Welt Danny Carnage, also heiße ich jetzt so. Ich kann dagegen gar nix tun.«

Vielleicht ändert das ja bald jemand um in Forbidden Danny. Den speziell im Vokalbereich auftauchenden Vergleich mit den alten Bay Area-Stars Forbidden hört Danny nämlich recht gern.

»Ich bin wieder weg von der Death Metal-Brüllerei und zurück zum klassischen Thrash-Gesang. Forbidden gehören definitiv zu meinen absoluten Helden. Genau wie Testament. Die "First Strike Still Deadly"-CD, auf der sie ihre alten Hits neu eingespielt haben, ist ein Hammer!«

Nach einigen Jahren in Japan, wo der Amerikaner mit diversen einheimischen Musikern RITUAL CARNAGE an den Start brachte, ist Danny im...

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