RH #178Lauschangriff

SOILWORK

Easy-Listening-Arschtritt gefällig?

Die Messlatte für SOILWORK lag hoch. Ursprünglich im melodischen Death Metal beheimatet, bewies man schnell, dass man für höhere Aufgaben bestimmt war. Das Herausarbeiten eigener Trademarks, Experimentierfreude und ständige spielerische Weiterentwicklung zeichneten die Schweden von Anfang an aus. Mit dem letzten Album „A Predator’s Portrait“ hat man ein superbes technisches Niveau erreicht und nebenbei die Mischung aus aggressiven, hochmelodischen und groovigen Parts verfeinert.

Dementsprechend groß ist die Erwartungshaltung der versammelten internationalen Journalistenmeute, als Drummer Henry die Anlage des „Tivoli“ im schwedischen Helsingborg mit der heiß ersehnten neuen CD füttert (Veröffentlichungstermin der von Devin Townsend produzierten Scheibe ist der 20. März – d.Verf.) und sie der Metal-hungrigen Meute mit immenser Lautstärke um die Ohren bläst.

»War wohl ein bisschen zu laut«, grinst Gitarrist Peter Wichers später bei einem kurzen Plausch. »Teile der Keyboards und der Vocals kamen irgendwie nicht so gut rüber.«

Es hat auf jeden Fall gereicht, um dem einen oder anderen eine gehörige Maulsperre zu verpassen. Die Weiterentwicklung der Band ist jedenfalls nicht zu überhören. Die Songs sind kompakter und grooviger geworden. Knüppel-Attacken gehören weitestgehend der Vergangenheit an, und die deutlich abwechslungsreicheren Keyboards (mit Sven Karlsson, der bisher u.a. bei Evergrey zockte, kann man auf dieser Position einen Neuzugang vermelden – d.Verf.) erzeugen...

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