RH #157Interview

Der Geburtshelfer der Götter

Er ist zur Zeit einer der angesagtesten Metal-Produzenten und dazu noch einer der ganz wenigen Knöpfchendreher, die traditionelle Heavy-Mucke mit topmodernen Sounds unter einen Hut bekommen, ohne dass das Ergebnis konstruiert oder gefühlsarm klingt. Roy Z hat ausgebrannte Szene-Größen wie Bruce Dickinson und Rob Halford wieder auf die Beine gebracht, doch sein Herz gehört völlig anderen Klängen.

Mit seiner Band TRIBE OF GYPSIES spielt Roy progressiv angehauchten Latino-Rock mit leichtem Hartwurst-Einschlag, der tonnenweise großartige Melodien und relaxte Vibes zu bieten hat. Das neue Album „III“ (s. Import-Review in RH 156) erscheint hierzulande am 19. Juni und könnte die Band im Sog des Santana-Erfolgs mit etwas Glück ganz weit nach oben katapultieren.

Zur Zeit ist Roy allerdings mit etwas ganz anderem beschäftigt: der Produktion des nächsten HELLOWEEN-Albums.

»Ein klasse Haufen«, meldet sich der Gitarrist/Songwriter/Soundmagier aus einem Hamburger Studio. »Ich versuche die Jungs auf eine neue Stufe zu hieven. Unendlich viele Bands haben in der Vergangenheit bei ihnen geklaut, also versuche ich, die typischen Helloween-Trademarks weiterzuentwickeln, damit all die Nachahmer ins Schwitzen kommen und sich neu orientieren müssen, haha. Ganz nach dem bewährten Korn-Motto „Follow the leader“.«

Im Gegensatz zur Helloween-CD ist der ebenfalls von Roy produzierte Solo-Comeback-Versuch von Ex-Judas Priest/Fight/Two-Frontsirene ROB HALFORD bereits fast komplett im Kasten.

»Rob...

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