RH #112Interview

PSYCHOTIC WALTZ

Nicht von dieser Welt

Sie spielen dreistündige Liveshows, verbinden poetische Philosophie mit hypnotischen Metal-Achterbahnfahrten und sind, wenn man dem Kollegen Rensen Glauben schenken darf, die begnadetste Combo seit der Erfindung der E-Gitarre. Doch genützt hat der exzellente Ruf PSYCHOTIC WALTZ bisher wenig. Wie man sich als verkanntes und mittelloses Genie fühlt, flüsterte uns Gitarrist Dan Rock

„Bleeding“, der neueste Output der Band, knüpft nahtlos an die Klasse der Frühwerke „A Social Grace“ und „Into The Everflow“ an und zeigt die Band noch kompakter und ausdrucksstärker als auf ihrem ´94er Album „Mosquito“. Elf traumhafte Kompositionen, von denen kaum eine länger als vier Minuten dauert, beweisen, daß es durchaus möglich ist, in einem radiofreundlichen Zeitrahmen beeindruckend intensive Stimmungen aufzubauen. Und wer weiß, vielleicht wünscht man sich im PSYCHOTIC WALTZ-Lager ja auch insgeheim, mit den kurzen, schnell auf den Punkt kommenden Songs endlich den langersehnten Durchbruch zu schaffen.

»Ich könnte niemals Lieder nach kommerziellen Gesichtspunkten schreiben«, wehrt Dan ab. »Ich muß hinter meiner Musik stehen können, und wenn wir jetzt mit Ach und Krach versuchen würden, einen Hit zu landen, hätte ich wahrscheinlich ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Außerdem ist das Mainstream-Publikum absolut unberechenbar. Angenommen, es gelänge uns, eine unheimlich eingängige Nummer zu schreiben - PSYCHOTIC WALTZ-Fans würden sie natürlich hassen, doch es kann gut sein, daß auch alle...

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