Podblitz

Podblitz 20.11.2013

TRIVIUM - Podblitz mit Matt Heafy

Das iPod-Musikarchiv von Trivium-Fronter Matt Heafy ist wie ein Tor zurück in eine Zeit, in der Longsleeves und Plattenläden noch extravagante Dimensionen hatten. Gemeinsam werfen wir den Shuffle-Modus an.

MESHUGGAH – The Last Vigil (von „Koloss“, 2012)

»Witzig. Das ist der Meshuggah-Track ´The Last Vigil´, aber auf dem Display ist ein Cover von As I Lay Dying abgebildet. Meshuggah sind eine meiner Lieblingsbands, und „Koloss“ ist ein großartiges Album. Ich will es nicht simpel nennen, denn nichts, was die Jungs jemals gemacht haben, ist simpel, aber für ihre Standards hat es eine gewisse entspannte Einfachheit. Na ja, und das Artwork gehört zu einem fantastischen As-I-Lay-Dying-Album.«

TRIVIUM – TRIV6(PFG1) (von „60-6PFG Demos“, 2013)

»Das stammt von den Demotapes unseres neuen Albums „Vengeance Falls”. ´PFG1´ ist der Song selbst, also ´Vengeance Falls´. Das „60-“ markiert mein Ordnungssystem. Ich habe jedes Demo seit der Gründung in chronologischer Reihenfolge sortiert. Wir müssten jetzt irgendwo bei 70 sein, das heißt wir haben 70 verschiedene Dinge produziert; Demos, Live-Aufnahmen und Songs für Videospiele mitgezählt.«

PANTERA – Fucking Hostile (von „Vulgar Display Of Power“, 1992)

»Phil Anselmo ist einer der Sänger, wegen denen ich angefangen habe zu screamen. Als seine Vocals auf „Far Beyond Driven” und „The Great Southern Trendkill” extremer wurden, habe ich versucht, das nachzuahmen. Besonders „Vulgar...” und „Far Beyond...” erinnern mich an die Zeit, als ich anfing, Metal zu hören. Meine ersten Lieblingsbands waren Metallica, Pantera, Megadeth und Slayer. Alben habe ich als Teenager bei Best Buy gekauft – die nächstgelegene Filiale war in einer Abteilung von Toys “R“ Us untergebracht. Die CD-Sektion war riesig, sie hatte die Größe eines Supermarktes. Vor einem Jahr war ich mal wieder in einem drin, und heute haben sie eher die Größe von dem Tourbus, in dem wir gerade sitzen.«

NILE – Invocation Of The Gate Of Aat-Ankh-es-en-Amenti (von „Black Seeds Of Vengeance“, 2000)

»Wenn ich das Albumcover sehe, erinnere ich mich vor allem daran, wie ich das Longsleeve in der Schule getragen habe. Das war, bevor Bandklamotten in „Medium“ erhältlich waren. Meine Shirtgröße ist eigentlich „M“, damals vermutlich sogar eher „S“, ich trug aber ein XL-Shirt mit den ganzen Nile-Ornamenten auf den Ärmeln. Und auf dem Rücken stand groß „The scourge of Amalek is upon you“. Ich erinnere mich noch, dass ein Freund damals wissen wollte: „Was zur Hölle ist überhaupt diese „Scourge of Amalek“?“ Das war ich mit 15 oder 16 Jahren – die Zeit, als ich anfing, mich für den Göteborg-, Melodic-Death- und Black Metal zu begeistern. Ich hatte ziemlich lange Haare und trug abgeschnittene Camouflage-Shorts und hohe Stiefel. Schule war echt in Ordnung für mich. Ich musste mich nie damit herumschlagen, dass irgendwelche Leute sich wie Arschlöcher verhalten haben.«

MERCENARY – The Endless Fall (von „Architect Of Lies“, 2008)

»Mercenary sind eine herausragende dänische Melodic-Death-Metal-Band. Hier geht es jetzt zwar um einen Song von „Architect Of Lies“, aber ich glaube, wenn jemand Mercenary antesten will, sollte er das mit dem „Metamorphosis“-Album tun. Wir sind E-Mail-Freunde, haben uns aber noch nie persönlich getroffen. Als ihr Album damals erschien, hab ich es über alle meine sozialen Kanäle verlinkt, und einer aus der Band schrieb mir: „Danke, dass du das postest!” Seitdem schreiben wir uns Mails. Wenn jetzt ihr neues Album herauskommt, werde ich die Ankündigung auch über die Seiten von Trivium teilen.«

ROY ORBISON – Wild Hearts Run Out Of Time (von „The Essential Roy Orbison“, 2006)

»Roy Orbison ist einer meiner liebsten klassischen Pop-Künstler. Wenn irgendwo Karaoke angeboten wird, und sie haben ´Pretty Woman´, ´In Dreams´ oder ´Crying´ im Programm, freue ich mich, die Songs zu performen. Wann immer ich Akustik-Soloshows gebe, spiele ich ´In Dreams´. Orbison war auch der Grund, warum ich ursprünglich so große Brillengläser getragen habe. Wie du siehst, brauche ich die aber nicht mehr, ich hatte eine Laserkorrektur.«

Bands:
TRIVIUM
Autor:
Laura Niebling

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