My Hometown

My Hometown 27.06.2018, 18:03

TESTAMENT - My Hometown: Dublin, Kalifornien mit Chuck Billy

TESTAMENT-Sänger Chuck Billy hat seiner Zweitband nicht umsonst den Namen Dublin Death Patrol verpasst. Genau wie der Exodus- und zweite DDP-Shouter Steve Souza stammt Chuck ursprünglich aus dem kleinen Ort östlich von Oakland, wo er wahrscheinlich immer noch wohnen würde, wenn seine Frau nicht ihr Veto eingelegt hätte.

Chuck, was gefällt dir an deiner alten Heimatstadt?

»Die Größe. Es ist eine kleine Stadt, die eine Stunde von der Bay Area entfernt liegt. Wir mussten früher immer nach Oakland oder Berkeley fahren, wenn wir Konzerte sehen wollten. Steve Souza stammt auch aus Dublin, genau wie Phil Demmel von Machine Head. Das ist schon beachtlich, weil die Stadt damals wirklich sehr klein war. Ich lebe mittlerweile nicht mehr dort, aber früher habe ich relativ zentral gewohnt.«

Was magst du nicht an Dublin?

»Mir missfällt, wie schnell es gewachsen ist und wie sehr die Preise auf dem Wohnungsmarkt angezogen haben. Die Häuser sind sehr klein, aber so teuer, dass die Leute es sich kaum leisten können, dort zu wohnen.«

Vermisst du etwas?

»Meine Freunde. Ich bin immer noch mit vielen meiner Kumpels aus der Schule befreundet. Viele von ihnen leben nach wie vor dort. Ich wohne mittlerweile eine Autostunde entfernt. Seit es Facebook gibt, sehe ich, dass die anderen immer noch viele Zusammenkünfte feiern. Das vermisse ich.«

Warum bist du weggezogen?

»Weil meine Frau aus Hayward stammt, das eine halbe Autostunde von Dublin entfernt liegt. Sie hat direkt gesagt: „Wir ziehen auf keinen Fall nach Dublin! Deine Freunde würden dann die ganze Zeit in unserem Haus rumhängen, und dafür würde ich dich hassen! Ihr wäret nur betrunken, bekifft und laut!“«

Was ist dein Lieblingsort in Dublin?

»Mittlerweile ist das die Hooters-Filiale (Hooters ist eine amerikanische Systemgastronomiekette, die für die aufreizende Kleidung und Tanzeinlagen der weiblichen Servierkräfte bekannt ist - rb). Immer wenn ich mit meiner Frau nach Dublin fahre, gehen wir zu Hooters (lacht).«

Was ist das beste Restaurant in Dublin?

»Ich bin großer Sushi-Fan, und es gibt einige fantastische Sushi-Restaurants dort.«

Existiert ein guter Live-Club?

»Nein, immer noch nicht. Deswegen mussten wir damals schon nach Oakland, Berkeley oder San Francisco. Mein Lieblingsclub in der Bay Area war das Ruthie´s Inn. Das war sehr klein, und wir benahmen uns wie kleine Spitzbuben, die einfach hinter die Bar griffen, sich eine Flasche nahmen und Gas gaben. Viel für Drinks haben wir also nie bezahlt. Das Stone in San Francisco war auch super, weil dort größere Acts auftraten. Außerdem lag es auf dem Broadway, und da war immer was los.«

Gibt es einen guten Plattenladen in Dublin?

»Nein, es gab eine Tower-Records-Filiale. Aber das war´s, wir mussten immer nach Berkeley zu Amoeba Music fahren, um unsere Musik kaufen zu können.«

Wo hast du die wildesten Partys gefeiert?

»Davon gab es einige. Um Dublin herum verlaufen viele Landstraßen, wo wir Kegger-Partys geschmissen haben. Die Cops kamen da nie hin, weshalb wir dort die ganze Nacht ungestört feiern konnten.«

Wie sah dein erster Proberaum aus?

»Mit meiner ersten Band Rampage hatten wir einen Proberaum in der Garage eines Freundes. Es gab keine richtigen Proberäume in Dublin. Dafür musste man auch wieder nach Hayward oder Oakland fahren. Als ich bei Testament einstieg, musste ich immer nach Oakland, weil der Rest der Band von da stammt und dort geprobt wurde. Unser Proberaum befindet sich übrigens immer noch in Oakland.«

www.testamentlegions.com

www.facebook.com/testamentlegions

Bands:
TESTAMENT
Autor:
Ronny Bittner

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