Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 24.07.2013

BULLET , JEX THOTH , BLUES PILLS , NIFELHEIM , PROCESSION - MUSKELROCK

Bereits zum fünften Mal fand in Småland, der idyllischen, südschwedischen Heimat von Astrid Lindgren, das MUSKELROCK-Festival statt. Ort des Geschehens war wie immer der farbenfroh restaurierte Sechziger-Jahre-Vergnügungspark Tyrolen, der mitten in der Natur liegt und drei Tage lang das Mekka einer 1.500 Fans starken, ebenso charmanten wie kauzigen Mischung aus Old-School-Metallern, Hippies und Hardrockern darstellte. Zum Jubiläum dachte sich Veranstalter Jacob Hector etwas ganz Besonderes aus: Das Line-up blieb bis wenige Stunden vor Festival-Beginn geheim.

DONNERSTAG

Die Atmosphäre auf dem Muskelrock ist mit keinem anderen Festival auf der Welt zu vergleichen. Schon bei der Fahrt zum Open Air fühlt man sich wie mitten in einem Astrid-Lindgren-Kinderbuch. Es ist Sommer, ein am Wald gelegener See und bunte Holzhäuschen säumen den Weg, und die Sonne verschwindet erst am späten Abend für wenige Stunden. Der kleine Camping- und Parkplatz vor dem Eingang zum Festivalgelände stimmt auf das Wochenende ein. Besucher aus Skandinavien, Deutschland und sogar Australien zischen zwischen Wohnwagen, Muscle-Cars und Zelten die ersten Biere. Musiker streifen ganz selbstverständlich übers Gelände und schotten sich nicht in irgendwelchen Backstage-Bereichen ab.

Das Schild „Tyrolen“ blinkt und lädt ein, auf einem mit bunten Partylämpchen dekorierten Weg den alten Vergnügungspark zu betreten und sich zu fühlen, als wäre die Uhr ein paar Jahrzehnte zurückgedreht worden. Die Fressstände, ein kleiner Kiosk mit Tyrolen-Postkarten, die Schießbude, der „Joddelero“ genannte Merchandise-Unterstand, die Spielplatzgeräte und selbst die bunt gestrichenen Holz-Toilettenhäuschen muten nostalgisch an und lassen erahnen, wie es wohl in den sechziger Jahren war, diesen Tanzpark zu besuchen. Herumstehende Retro-Requisiten wie ein altes Klavier mit eingebauter Jukebox, ein roter Autoscooter, eine nostalgische Popcorn-Maschine und die bunten Malereien auf den Parkwänden tun ihr Übriges, um sich wie in der Vergangenheit zu fühlen. Da passt es umso besser, dass auch viele Besucher aussehen, als hätten sie sich per Zeitmaschine geradewegs aus den Achtzigern in den Tyrolen beamen lassen. Pornöse Schnauzbärte, Lederwesten mit Fransen, knallenge Klötenquetscher-Jeans, überdimensionale Pilotensonnenbrillen, weiße Turnschuhe, Pisspott-Frisuren, schiefe Ponys und nicht zu vergessen das quietschgelbe Festivalshirt gehören zum Modekurs des Wochenendes, der hässlich, kauzig, witzig und cool zugleich ist.

Das Herzstück der liebenswerten, skurril-bunten Hippie-Metal-Rocker-Mixtur im Tyrolen ist das „Rotundan“, ein Rondell mit Holzboden, Rummelplatz-Reliquien und naiv-bunter Deckenbemalung, die Szenen einer zünftigen Alpengaudi zeigt. Hier und auf der Open-Air-Bühne „Venedig“, die ihren Namen von den italienischen Gondeln-Zeichnungen hat, spielen die 29 auftretenden Bands ihre Konzerte. Erst am Abend vor dem Festival werden ihre Namen bekannt gegeben. Der Gesamtbesucherzahl tut dies keinen Abbruch. Diese ist ähnlich hoch wie in den Vorjahren. Allerdings tummeln sich bei den unbekannteren Acts deutlich weniger Zuschauer vor den Bühnen, wie Veranstalter Jacob Hector bemerkt. Den Grund dafür sieht er darin, dass sich das Publikum vorab nicht per YouTube & Co. über diese Bands informieren konnte.

Den Festival-Startschuss am Donnerstag, dem offiziellen Warm-up-Abend, geben die Lokalmatadore VIDUNDER, bevor VAMPIRE im sommerlichen Abendlicht garstig-grobschlächtigen Schweden-Ur-Death im Stil alter Entombed raushauen und dafür von den rund 150 Anwesenden im Rotundan mit hochgereckten Fäusten belohnt werden.

Ruhiger geht es bei DEAD LORD zu, deren Bassist Tobbe auch bei Enforcer spielt und deren Sänger Hakim bei The Scams war. Die Kumpels von Bullet ziehen zwar insgesamt weniger Publikum an als Vampire, aber dafür wackelt auch ein kleines ca. dreijähriges Mädchen, das in den folgenden Tagen noch öfter vor den Bühnen auftaucht, mit übergroßen Panzerkopfhörern durchs Publikum und scheint die grandiosen Doubleleads der Marke Thin Lizzy genauso zu genießen wie der Rest der Anwesenden. Passend zum Sound sieht Frontmann Hakim auch noch aus wie eine 2013er Version von Phil Lynott. Zu Recht wird das Quartett am Ende seines Gigs mit Zugaberufen geehrt.

ATTIC, die erst zwei Wochen zuvor auf dem Rock Hard Festival gespielt haben, haben einen etwas schwereren Stand und ziehen nochmals weniger Publikum an. Dafür finden die wenigen Anwesenden den Auftritt der Gelsenkirchener umso geiler und gehen zum Mercyful-Fate/King-Diamond-inspirierten Sound des Quintetts richtig steil. Bullet-Gitarrist Hampus, der wie seine Bandkollegen Gustav und Adam das ganze Wochenende fleißig als Backliner tätig ist, gesellt sich auch zum Publikum, allerdings nicht, ohne strahlend zu erzählen, dass er sich bei der ARIA-Autogrammstunde seine Platten hat signieren lassen. Die russische Kultband betritt kurz nach 22 Uhr die Bühne und ist in Sachen Zuschauerzuspruch ganz eindeutig der Headliner des Abends. Man nennt sie die russischen Iron Maiden - und das zu Recht. Der russische Gesang klingt zwar exotisch und ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten kupfern Aria musikalisch wie optisch extrem bei ihren westlichen Vorbildern ab. Den Fans gefällt es, und der Platz vor der Venedig-Bühne ist mit einigen hundert Fans üppig gefüllt. Erst gegen Ende des fast zweistündigen Sets leert sich der Platz.

Die Zuschauer gehen zurück ins überdachte Rotundan, um zuzusehen, wie Adam und Gustav von Bullet um kurz vor halb eins nachts feierlich die blauen Vorhänge vor der Bühne zurückziehen und PROCESSION nach einem sirenenartigen Intro mit ihrem Doom den Tag beenden. (cs)

FREITAG

Ein ausgiebiges Eisenfrühstück, die allgemeine Verpeiltheit an einem Festivalmorgen und der unnötige Gruppenzwang, den ca. 20-minütigen Fußmarsch vom Ferienhaus zum Festivalgelände doch gemeinsam anzutreten („Ich muss noch kacken!“, „Ich hab noch nicht geduscht!“, „Verdammt, wo ist mein Handy?“, „Wartet mal eben, ich nehm doch noch ´ne Jacke mit!“), sorgen mal wieder für eins der schwarzen Festival-Löcher, in denen Minuten zu Stunden werden. Den Plan dann umzuwerfen, um wenigstens die 20 Minuten Fußweg einzusparen und stattdessen per Taxi zu bewältigen, fällt zumindest in die Kategorie guter Wille. Die Idee, als Ortsunkundiger einem Taxifahrer den Weg zu einer Hütte im Wald zu beschreiben, wo es weder Straßennamen noch Hausnummern gibt, ist dann allerdings doch schon wieder eher reichlich behämmert. Keine Frage, dass dieses Unterfangen länger dauert, als wenn der Reisetrupp auf allen Vieren zum Gelände gekrochen wäre.

Als wir dann endlich dem schwarzen Festival-Loch entkommen, steht mit ZONE ZERO bereits eine der dienstältesten schwedischen Metalbands auf der Bühne, die es neben einigen Demos 1982 lediglich zu einer 7“-Veröffentlichung („Win Or Die“) gebracht hat. Mit seinem kauzigen Charme passt der epische Old-School-Metal perfekt aufs Muskelrock. Optisch präsentiert sich das Quintett allerdings so, als habe die örtliche H&M-Azubine an den fünf „Models“ mal ausprobieren dürfen, wie sich eine angehende Textilfachverkäuferin einen richtigen Rocker-Look vorstellt.

Ebenso wie auf dem Roadburn-Festival einige Monate zuvor haben die englischen Vintage-Rocker Purson ihren Auftritt kurzfristig abgesagt, wofür man mit TROUBLED HORSE allerdings einen ebenbürtigen Ersatz verpflichten konnte. Anscheinend hat John Hoyles (g.; ex-Witchcraft, Spiders) die Band jetzt endgültig verlassen, denn auch heute verpasst Simon Solomon (Witchcraft) Songs wie ´Shirleen´, ´Bring My Horses Home´ und ´Another Mans Name´ einen geschmackvollen Sechs-Saiten-Groove, obwohl John nicht allzu weit entfernt sein kann, denn die Spiders werden nachts noch einen spontanen Überraschungsgig im Partyzelt einlegen.  Anschließend sind IMPERIAL STATE ELECTRIC eine der wenigen Bands des Wochenendes, bei denen es vor der Venedig-Bühne richtig voll wird. Mit Robert Pehrsson (u.a. Spiders, Death Breath), der nun schon eine Weile zur Liveband um Nicke Anderssons (v./g.) aktuellem Baby zählt, versprüht das Quartett mittlerweile deutlich mehr Hellacopters-Vibes als in früheren Inkarnationen. Keine Ahnung, ob es daran liegt, aber die Band wird für ihre energiegeladene und spielfreudige Show dermaßen abgefeiert, dass die Bezeichnung „heimlicher Headliner“ unter den Zuschauern während und nach dem Auftritt mehr als einmal die Runde macht.

Ganz sicherlich einer der zukünftigen Headliner, nicht nur auf dem Muskelrock, begeistert die Zuschauer anschließend im Rotundan. Nach nur einer 7“-Single und einer 10“-EP liefern sich im Moment zahlreiche europäische Labels ein Wettbieten um die BLUES PILLS, die auch heute den Vorschusslorbeeren gerecht werden. Das erst 17-jährige Wunderkind Dorian Sorriaux an der Gitarre und die nur unwesentlich ältere Sängerin Elin Larsson versprühen eine für ihr Alter fast schon unheimlich anmutende musikalische Reife, und es ist absolut begeisternd, wie sie den Vibe von Legenden wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Led Zeppelin oder Fleetwood Mac mit ihrer eigenen Identität anreichern. Großartig! (ah)

Als Nächstes dürfen die britischen Metal-Urgesteine QUARTZ auf die Bretter. Kaum zu glauben, dass sich der Fünfer bereits im Jahr 1974 in Birmingham gegründet hat und demnach fast genauso lange existiert wie Judas Priest, ohne jemals den großen Durchbruch geschafft zu haben. Heute interessiert das freilich niemanden, und Quartz merkt man deutlich an, dass sie auch nach so langer Zeit noch nicht müde sind. Gesangsneuzugang David Garner präsentiert sich Muskelrock-kompatibel im braunen Hippie-Fransenhemd, die Rhythmusabteilung groovt wie Hölle, und alle Anwesenden haben sichtlichen Spaß an der Show.

Der Publikumsraum im Zelt ist im Anschluss bei DANAVA mindestens genauso voll wie Kollege Himmelstein, dem der Psychedelic-Stoner-Hardrock-Mix der vier Amis sicherlich gut munden würde, wenn er ihn denn nicht verpassen würde. Ersteres gilt übrigens auch für den überwiegenden Anteil der restlichen Gäste, denn dank der fanfreundlichen Regelung, dass alkoholische Getränke bis 18 Uhr ohne Beschränkungen mit aufs Festivalgelände gebracht werden dürfen, ist bis auf Fräulein Schiffbauer, die mit ihrer Kamera freudestrahlend eine Impression nach der anderen knipst, wohl niemand mehr so wirklich nüchtern.

Was eine knappe Stunde später beim gefühlten Tagesheadliner (einen „echten“ Headliner gibt es nicht, auf dem Muskelrock bekommen alle Bands die gleiche Spielzeit) NIFELHEIM abgeht, spottet jeglicher Beschreibung: Die schwedischen Black-Thrasher um die kauzigen Zwillinge Tyrant (b.) und Hellbutcher (v.) rumpeln wie Venom in ihren allerbesten Zeiten und sehen mit ihren nieten- und nagelbewehrten Lederklamotten auch genauso aus. Obendrein haben die Burschen kurzerhand Ram-Sänger Oscar als Pyrotechniker verpflichtet, der jedoch so abgefüllt ist, dass er seinen Job beim besten Willen nicht mehr im Takt hinbekommt und mit der Zündung des Feuerwerks ständig ein bis zwei Sekunden zu spät dran ist. Macht aber nix, passt bestens ins Gesamtbild, und stören tut´s ohnehin niemanden.
? Weniger spektakulär geht es anschließend im Zelt bei ANTICHRIST zu, die sich jedoch nicht zuletzt ob ihres Lokalmatadoren-Status (die Jungs kommen, genauso wie viele der anwesenden Musiker und Gäste, aus dem 20 Kilometer entfernten Växjö) wahrlich nicht über einen Mangel an Publikumsreaktionen beklagen können. Die Bude ist gut gefüllt, Antichrist feuern ein amtliches Thrash-Feuerwerk ab, und alles ist gut.

Zu MURO, die aus dem sonnigen Spanien angereist sind und den Freitag auf der „großen“ Open-Air-Bühne beenden, zieht es hingegen nur noch knappe 50 Nasen. (jp)

SAMSTAG

Während am letzten Tag die australischen BARBARIÖN zur Eröffnung der Venedig-Stage musikalisch ziemlich dilettieren, erobern sie mit ihrem Image- und Humor-Mix aus u.a. „Mad Max“, Gwar, Manowar, Tenacious D und Twisted Sister durchaus einige Herzen der Muskelrock-Besucher.

Direkt im Anschluss haben gerade mal allerhöchstens zwei Dutzend Leute Bock auf DEATH HAWKS aus Finnland, deren Psychedelic Rock zwischen The Doors und Tito & Tarantula sich bestens als Soundtrack für irgendeinen Tarantino-Film eignen würde und die vollkommen unverdient so wenig Beachtung finden.

ABRAMIS BRAMA sind hingegen mittlerweile Stammgäste auf dem Muskelrock und locken nicht zuletzt dank ihrer schwedischen Lyrics auf der Außenbühne deutlich mehr Zuschauer an, die sichtlich Spaß am Classic Rock der Stockholmer haben.

TORCH zählen dank ihres selbstbetitelten Debütalbums von 1983 eigentlich zu den renommierten Vorreitern der schwedischen Metalszene, ziehen allerdings seltsamerweise auch nicht mehr als vielleicht 50 Leute ins Rotundan. Okay, die Performance ist eher holprig, und der Mix aus Biker- und Hardcore-Look der Band um das einzige verbliebene Originalmitglied Dan Dark (v.) will auch nicht so recht zum Old-School-Metal passen.

Zwar waren WITCH CROSS aus Dänemark mit ihrem Debüt „Fit For Fight“ ein Jahr später dran als Torch, scheinen in Schweden aber einen nachhaltigeren Eindruck hinterlassen zu haben, denn vor der Venedig-Stage ist es jetzt deutlich voller. Aber auch die Dänen sind (nicht nur optisch) in die Jahre gekommen und bringen auf der Bühne zu keinem Zeitpunkt die Energie rüber, die sie auf ihrem wirklich gelungenen aktuellen Comeback-Album „Axe To Grind“ eingefangen haben.

Die Energie stimmt kurze Zeit später bei SOLSTICE zumindest von Seiten der Instrumentalfraktion. Auch bei der englischen Doom-Legende gestaltet sich der Zuschauerzuspruch sehr übersichtlich, aber die Anwesenden zählen ohne Frage zu den Die-hard-Fans der Band, präsentieren sich absolut textsicher und unterstützen Sänger Paul Thomas Kearns lautstark, und das nicht nur, wenn dieser wie bei ´Cimmerian Codex´ bisweilen reichlich an der eigentlichen Melodie und den Tönen vorbeirauscht. (ah)

Die Italien-Connection DARK QUARTERER, mit kürzeren Pausen immerhin schon seit 1978 im Geschäft, erinnert nicht zuletzt dank der prägnanten Stimme von Sänger/Bassist Gianni Nepi an Iron Maiden, gewürzt mit einem ordentlichen Schuss Neoklassik-Gefiedel. Nepi hat sich für die Show in ein gewöhnungsbedürftiges Outfit (bestehend aus schwarzem Ledermantel, Mafia-Hut und lila Schal) geworfen und wirkt eher wie ein freundlicher Großvater als ein Metal-Musiker, besticht aber genauso wie der Rest der Combo durch Spielfreude und Spaß an der Show.

JEX THOTH mausern sich im Anschluss zur Überraschung des Festivals: Bei keiner anderen Band des Wochenendes quillt das Zelt so dermaßen über wie bei den Doomheads um die charismatische Frontfrau Jessica. Kleine Anekdote am Rande: Auf unserer immerhin zwölfstündigen Autofahrt nach Schweden lag u.a. die brandneue Langrille der Amis im Player - und wurde von einer unserer Mitfahrerinnen unter Protest der übrigen Anwesenden lapidar mit „Das ist das Langweiligste, was ich seit langem gehört habe!“ kommentiert. Zum Glück sehen das die Zuschauer anders, und Jex Thoth gehen nach einer knappen Stunde als unumstrittener Festivalsieger von der Bühne.

Da können selbst BULLET, die heute den Posten des Quasi-Headliners übernehmen, nicht ganz mithalten, aber zweifelsohne haben die Jungs den größten Partyfaktor des Tages. Frontmann Hell Hofer sieht mit Cape, Hemd und einer übergroßen Sonnenbrille wie der leibhaftige Metal-Elvis aus, Gitarristen-Neuzugang Alexander Lyrbo fügt sich mit zerrissener Jeans und offener Lederjacke bestens ins Gesamtbild ein. Kleinere Soundprobleme fallen dank der starken Setlist und des opulenten Einsatzes von allerhand Pyroeffekten kaum ins Gewicht, Band und Fans haben ordentlich Spaß in den Backen, und eigentlich könnte das Konzert auch gerne länger gehen, wenn man sich nur die überflüssige Wrestling-Show im Zelt gespart hätte, die im Anschluss auf dem Programm steht.

Den Tages- und Festivalabschluss machen IN SOLITUDE, die zwar eine arschtighte Show spielen, von den meisten Gästen aber eher zurückhaltend angenommen werden. In den ersten fünf Reihen ist hingegen die sprichwörtliche Hölle los: Hier versammelt sich die mit Watain- und Bathory-Patches gespickte Fangemeinde der Schweden um Sänger Pelle, der wie üblich mit tief im Gesicht hängenden Haaren und um die Schultern gewickeltem Fuchsfell auftritt und heute so gut singt wie selten zuvor. Geile Show!

Danke, Muskelrock - wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder! (jp)

Auf dem Muskelrock hatten die dünnsten Ärmchen: Andreas Himmelstein (ah) und Jens Peters (jp). Besser trainiert: Conny Schiffbauer (cs)

Bands:
BLUES PILLS
JEX THOTH
NIFELHEIM
BULLET
PROCESSION
Autor:
Conny Schiffbauer
Andreas Himmelstein
Jens Peters

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