Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 23.05.2018

STALKER , ALIEN FORCE , HEAVY LOAD , SARACEN , FLOTSAM & JETSAM , BLASPHEME , IRONFLAME , CEREBUS , RAVEN , GATEKEEPER , BLIND ILLUSION , EXHORDER , WINTERHAWK , HITTMAN , SIREN - Metallische Köstlichkeiten aus aller Welt

In den 15 Jahren seit dem ersten KEEP IT TRUE bekamen Underground-Metaller unter diesem Banner Spezialitäten ohne Ende serviert. Auch für 2018 war wieder ein Menü bereitet worden, das auf diesem Globus seinesgleichen sucht. Mancher Metal-Gourmet mag überlegen, was nach dem Hattrick Fates Warning mit John Arch (2016), Cirith Ungol (2017) und dem diesjährigen Comeback von Heavy Load noch kommen soll, doch solche Überlegungen sind eigentlich ohne Belang. Zum einen stehen mit Culprit, Cities, Juggernaut, Solstice oder der Texas Metal Legion für 2019 schon verdammt schmackhafte Acts auf dem Programm, und zum anderen ist es mehr als nur die Bandauswahl, die das KIT zum leckersten Festival des Universums macht. Unsere Gesandtschaft genoss den Event auch in diesem Jahr wieder nur zu gerne in vollen Zügen.

Freitag

Doch zunächst sorgt die Polizei mit einer Drogenkontrolle kurz vor dem Veranstaltungsort für einen kilometerlangen Stau und verhindert die komplette Teilhabe an der STÄLKER-Show. Liebe Ordnungshüter, wer zum Keep It True geht, dessen einzig nennenswerte Droge ist der Heavy Metal! Dann kommt lange, lange nichts, bevor man Alkohol und Muttis Apfelkuchen erwähnen könnte. Und sollte sich dazwischen tatsächlich ein Hälmchen Gras verirrt haben, dann ist es kaum der Erwähnung wert. Wenigstens geben Stälker ordentlich Gas, sodass es noch für ein paar Songs reicht. Und mit ihrer Spielfreude heizen die drei Neuseeländer problemlos die ganze Menge an. Besser als es Drogen jemals könnten.
TAIST OF IRON sind vermutlich die Nerd-Band des diesjährigen Festivals, die auch so manchem Insider nur schemenhaft bekannt ist – und eine solche Band sorgt eben für das besondere Flair des Keep It True. Der blinde Gitarrist Steve Stefanowicz bringt die Parts seines im letzten Jahr ermordeten Vorgängers Steve Gale erstklassig rüber, während Sängerin Lorraine Gill ihre Hüften vielleicht ein wenig zu lasziv wiegt, worüber man aber hinwegsehen kann, da ihre Stimme noch voller Power ist. Ein guter neuer Song zum Abschluss rundet einen tollen Set ab. (sg)
Es sind Auftritte wie der von ALIEN FORCE, die das KIT zu etwas ganz Besonderem machen, weil man Bands wieder in Erinnerung ruft und ihnen unerwartet eine Bühne bietet. Gingen die Dänen mit ihren beiden starken Alben Mitte der Achtziger etwas unter, demonstriert die Truppe heute (nahezu in Originalbesetzung) abseits einer großen Erwartungshaltung, dass man mit den beiden Independent-Veröffentlichungen zu Unrecht bisher nur ein Geheimtipp geblieben ist. Absolute Spiellaune, starke Stücke, guter Sound und ein beeindruckender Sänger lassen nach der Ohrwurm-Schlussnummer ´Hell And High Water´ nur die Qualitätswertung „Danish Dynamite“ zu. (wk)
Irgendwann am frühen Vormittag auf der A45: „Fahr schneller, Alter, ich will unbedingt BLASPHEME sehen“, lässt Mandy ganz hibbelig vom Beifahrersitz verlauten. Der Gig ist natürlich noch Stunden entfernt und unsere pünktliche Ankunft völlig safe, aber die geschätzte Kollegin ist sich ihrer Sache sicher: „´Seul´ ist so ein geiler Song, ey. Wehe, die spielen den nachher nicht!“ Tun sie natürlich, diese legendären Franzosen, die gleich mit zwei Sängern brillieren und auch ansonsten einen ziemlich fetten Gig (und damit eines der ausgemachten Highlights des noch frühen Freitagnachmittags) abliefern. Mandy verpasst all das freilich, weil sie zeitgleich auf dem Campingplatz damit beschäftigt ist, den Kasten Hansa Export, den sie eigenhändig vom Hotel mit dem Taxi (!) antransportiert hat, leerzumachen. Die Jugend von heute, unfassbar... (jp)
SIREN haben für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn während der Aufnahmen zu „Financial Suicide“ arbeitete ich für die Band als Fahrer und schrieb über die Show auf einer US-Airbase bei Offenbach 1988 mein allererstes Live-Review. Die progressiven US-Metaller hatten nie das eine Line-up, sondern bestehen vor allem aus Sänger Doug Lee, der die Musiker zwischen dem ersten und zweiten Album komplett austauschte. Insofern ist es zumindest schön, dass mit Drummer Ed Aborn ein weiteres Mitglied der Urbesetzung dabei ist. Das Quintett wirkt gut eingespielt, hat aber leider mit technischen Problemen der P.A.-Anlage zu kämpfen und lässt sich dadurch etwas verunsichern. Der Fokus liegt voll und ganz auf den Songs der Demos bzw. des Debüts, und Doug, der stimmlich immer noch voll auf der Höhe ist, hat einige Gimmicks im Gepäck. So hantiert er bei ´Terrible Swift Sword´ mit einem Schwert (natürlich), hält sich bei ´Black Death´ eine venezianische Totenmaske vors Gesicht und mimt bei ´Over The Rainbow´ einen Hexer mit Besen und Hut. Obwohl das Publikum nicht so zahlreich wie erwartet vor der Bühne steht, ist die Stimmung prächtig, und die vielen Sprechchöre zaubern der Band ein Lächeln auf die Gesichter.
Nachdem Steve Grimmett letztes Jahr schon für eine Signing-Session beim KIT war, bei der Spenden für die Kosten seiner Unterschenkel-Amputation gesammelt wurden, steht er nun mit GRIM REAPER auf der Bühne. Ungeachtet seines Handicaps wirkt er fit und hat im Vergleich zur letztjährigen Show beim Bang Your Head nochmals an Kondition zugelegt. So singt er inzwischen wieder größtenteils im Stehen und muss sich nur zwischendurch kurz in seinen Rollstuhl setzen. Die Band strotzt vor Spielfreude, Hits wie ´Rock You To Hell´ und ´See You In Hell´ werden lautstark mitgesungen, und die Halle ist voller als danach bei Raven. Chapeau! (ms)
Ich sag´s ja schon seit Jahren: RAVEN gehen wirklich immer und überall! Für heute haben die in Ehren ergrauten Exil-Briten (und der Ami an den Drums) einen Set mit den größten Hits ihrer ersten drei Alben, also „Rock Until You Drop“ (´81, vier Songs), „Wiped Out“ (´82, zwei Songs) und „All For One“ (´81, fünf Songs), angekündigt, den sie auch konsequent durchziehen. Obendrauf gibt´s noch den Titeltrack der „Crash Bang Wallop“-EP sowie ein Coversong-Medley, wobei bei ´Iron Man´ und ´Born To Be Wild´ Grim-Reaper-Fronter Steve Grimmett das Mikro übernimmt. Ziemlich gut, das alles, denn die Band kommt nicht nur megasympathisch rüber, sondern strahlt auch eine Spielfreude aus, die ihresgleichen sucht. Für mich definitiv DAS Highlight des ersten, ohnehin ziemlich gut aufgestellten Festivaltages. (jp)
FLOTSAM AND JETSAM kündigen für die heutige Show einen Special-Set an, bei dem ihr Debüt „Doomsday For The Deceiver“ im Mittelpunkt steht. Und nach dem Opener ´No Place For Disgrace´ wird die 1986er LP chronologisch und in ganzer Länge (na ja, das Intro zu ´Der Führer´ schenkt man sich passenderweise) samt Bonustrack ´Flotzilla´ zelebriert. Eine gelungene Sache, zumal die Nummer ´U.L.S.W.´ heute erstmals überhaupt gespielt wird, die Amerikaner bei ihrem ersten Auftritt des Jahres richtig Bock haben und Frontmann Eric A.K. seine Motorradweste bestimmt einmal ausgelüftet haben dürfte. Songwriter Jason Newsted hätte bestimmt seine Freude daran, wie seine ehemaligen Kollegen die Nummern interpretieren, und klar, dass das Publikum die Klassiker gnadenlos abfeiert. Man könnte fast schon von einem headlinerwürdigen Auftritt sprechen, denn besser lassen sich Power/Thrash- und Speed Metal kaum vermengen. (wk)
Und dann: DEMON. Eine „Night Of The Unexpected Guest“-Show wurde im Vorfeld angekündigt, und die NWOBHM-Legenden liefern wie bestellt. Vom Intro mal abgesehen, spielt die Band ihr ´82er Überalbum in voller Länge, wenn auch in veränderter Reihenfolge, plus Greatest Hits natürlich, wie es sich für einen Headliner gehört. Zum Auftakt hat man sich für ´Night Of The Demon´ entschieden, was natürlich gar nicht schiefgehen kann, und der Abschluss des regulären Sets ist mit ´Don´t Break The Circle´ ebenfalls ein Selbstläufer. Aber auch alles, was dazwischen liegt, ist völlig im Lot, Demon in gewohnter Qualität eben. Die Halle geht gut mit, Schleutermann feiert´s völlig ab, Küper wippt zufrieden mit dem Fuß, und selbst Mandy ist inzwischen wieder aufgetaucht, um ein kerniges ´Deliver Us From Evil´ in die Menge zu schmettern. Schöner Abschluss des ersten Festivaltages! (jp)

Samstag

Die Rolle des Samstags-Eröffners ist sicherlich die undankbarste des gesamten Festivals. Eternal Champion haben es im Vorjahr exzellent hinbekommen, die verkaterte Meute auf Trab zu bringen, und auch IRONFLAME bestehen den Qualitäts-Check mühelos. Der melodische US-Metal, den Sänger/Mastermind Andrew D´Cagna (ex-Dofka) und seine angeheuerte Liveband zocken, läuft rein wie feinstes Kellerbier, Gothic Knights, Artizan und immer wieder mittlere Maiden flackern einem als Vergleich durchs mittägliche Hirn. Wie viele neue Freunde diese 45 kurzweiligen Minuten der Band beschert haben, ist später an den Händlerständen zu beobachten. „Lightning Strikes The Crown“, das 2017er Debütwerk, geht weg wie nix. Ich freu mich schon jetzt aufs Ende des Jahres erscheinende zweite Album. (lk)
Mit ´Warrior Without Fear´ eröffnen GATEKEEPER ihre Show. Der junge Fünfer aus Kanada bringt eine Dynamik auf die Bühne, die man bei so manch anderem Musiker an diesem Tag noch vermissen wird. Die beiden Gitarristen und vor allem Basser David Messier bangen, was das Zeug hält, und reißen synchron zur Musik ihre Instrumente in die Höhe. Sänger Jean-Pierre Abboud, heute mit Schnurrbart und im ärmellosen Crimson-Shadows-Shirt, der auf dem aktuellen Debüt „East Of Sun“ durch den vielfältigen Einsatz seiner Stimme besticht, scheint beim Titelsong der Platte live etwas Probleme zu haben, was allerdings offenbar daran liegt, dass er sich selbst nicht richtig hören kann. Trotzdem können die Heavy-Metal-Boys gerade durch ihre Energie und die epischen Melodien mitreißen und runden ihren Auftritt mit einem Cover von Kiss´ ´Detroit Rock City´ ab. (mam)
Eine Viertelstunde Atempause, dann geht´s 32 Jahre zurück, als zwar nicht die Dinosaurier, aber immerhin so obskure Stahlschmiede wie CEREBUS durch den Untergrundschlamm wateten. „Too Late To Pray“, das 1986 erschienene einzige Album der Südstaatler, gilt nicht zu Unrecht als das „Caught In The Act“ des US-Metal – oft verkannt, aber in eingeweihten Kreisen kultisch verehrt. Zum Glück wird die Band ihrem Status auf der KIT-Bühne gerecht. Sänger Scott Board trägt seine Dee-Snider-Gedächtnisfrisur mit Würde und meistert auch die höchsten Töne geradezu spielerisch, sodass Edelpralinen wie ´Taking Your Chances´ oder das dem 2010 verstorbenen Ex-Gitarristen Chris Pennel gewidmete ´Distant Eyes´ ihren vollen Zauber entfalten können. Wunderbarer Gig – neues Material ist in Arbeit.
BLIND ILLUSION hatten vergangenes Jahr beim Headbanger´s Open Air im hohen Norden den Auftritt des Wochenendes hingelegt. Klarer Fall, dass Catweazle-Cousin Mark Biedermann mit seinem Prog-Thrash-Solitär früher oder später auch in Königshofen aufschlagen würde. 45 Minuten lang demonstrieren Co-Gitarrist Doug Piercy (ex-Heathen), Drummer Erik Cruze, Bass-Virtuose Tom Gears und der kauzige Meister himself an Gitarre und Gesangsmikro, wie zeitlos-vertrackter Thrash zu klingen hat. Auch das grandiose ´Vengeance Is Mine´ ist dieses Mal im Programm. Leider verkneift sich Biedermann anders als auf dem HOA seine Kung-Fu-Yoga-Moves, auch die Biebermütze wurde durch ein schlichtes Kopftuch ersetzt. Technisch ist die Darbietung konkurrenzlos gut. Anacrusis, Toxik, Militia, Watchtower – in diese edle KIT-Phalanx dürfen sich nun auch Blind Illusion einreihen. (lk)
Ein absolutes Highlight des heutigen Festivaltages sind SARACEN. Auf ´We Have Arrived´ folgt mit ´Rock Of Ages´ direkt der erste große Hit, bei dem die gesamte Halle – egal ob unten oder oben auf den Rängen – jedes einzelne Wort mitsingen kann, was das Ganze zu einem echten Gänsehautmoment werden lässt. Der charismatische Grauschopf Steve Bettney trifft jeden Ton, klingt noch genauso wie 1981 auf „Heroes, Saints & Fools“, hüpft und wirbelt voller Energie über die Bühne und scheint einfach unglaublich viel Spaß beim Performen zu haben, was sich auch auf alle übrigen anwesenden Headbanger überträgt, wenn die nicht eh schon von den coolen Keyboardmelodien zum Tanzen verleitet worden sind. Die Stimmung steigt bei Songs wie ´Horsemen Of The Apocalypse´ und ´Crusader´ noch weiter, während der UK-Sechser nicht nur von den ersten Reihen samt selbst gemaltem Saracen-Banner völlig zu Recht umjubelt wird. Killer-Auftritt! (mam)
Bei WINTERHAWK darf man auf den Ashbury-Faktor hoffen, denn auch die Truppe aus Chicago hebt sich mit ihrer angeproggten Mischung aus Siebziger-Hardrock und einigen Southern-Klängen deutlich von den anderen Acts ab. Und siehe da: Es funktioniert! Zwar sind die Reaktionen nicht so überbordend wie bei Ashbury, aber auch Winterhawk erhalten eine Menge Jubel und stellen eindeutig eine Bereicherung für das Festival dar. Doch die unglaublichste Geschichte rankt sich um den deutlich jüngeren Sänger, der mit der Band auf der Bühne steht und dessen Stimme hervorragend zu den Songs passt: Es handelt sich dabei um Seb Overton, der eigentlich bei der britischen Stoner-Doom-Band Earthen Ritual singt. Als langjähriger Fan von Winterhawk war er 2014 nach Griechenland geflogen, um die Band beim Up The Hammers Festival zu sehen, wo er die Musiker traf. Aus einem Geplänkel nach dem Motto „Ich als euer größter Fan werde eines Tages für euch singen“ sollte ein Running Gag werden. Seb besuchte die Band in Chicago – und erhielt eine Woche von dem Keep It True eine Mail, ob er nicht für Winterhawk singen wolle. Er hatte also genau sieben Tage Zeit, sich vorzubereiten. In Lauda-Königshofen geht er mit der Band auf die Bühne, ohne zuvor mit ihr geprobt zu haben, singt den Großteil der Songs und macht dabei einen tollen Job. Im metallischen Kosmos können also sogar Märchen wahr werden! (sg)
Dass HITTMAN mit Ausnahme des 2013 verstorbenen Bassisten Mike Buccel, dem ´Behind The Lines´ gewidmet wird, wieder in der originalen Besetzung zusammengefunden haben, ist schon eine kleine Sensation. Die New Yorker wirken auf der Bühne so souverän, als ob sie nie weg gewesen wären. Mit Top-Sound feuern sie Klassiker wie ´Dead On Arrival´, ´Metal Sport´ und als gefeierte Zugabe ´Caught In A Crossfire´ ins euphorische Publikum und können sogar mit sehr vielversprechendem neuen Material punkten. Obwohl die Musiker eine unangenehme Eitelkeit ausstrahlen und das Posing mitunter übertreiben, sind sie für mich nach Exhorder zweiter Tagessieger. (ms)
2017 demonstrierten Demolition Hammer, was man unter dem Begriff „Abrissbirne“ musikalisch zu verstehen hat. Dieses Jahr übernehmen EXHORDER diese Rolle und geben nach acht Jahren (remember Rock Hard Festival 2010) endlich wieder ein Gastspiel in Deutschland, welches es natürlich in sich hat. Keine andere Band bietet an den beiden Tagen mehr Bühnen-Action als die Truppe aus New Orleans, und wenn es darum geht, die Grenzen der Brutalität auszuloten,  beherrschen das die in Würde gealterten Südstaatler dank ihrer totalen Authentizität und der unbändigen Spielfreude mit Nummern wie ´Exhorder´, ´Slaughter In The Vatican´, ´Legions Of Death´, ´Desecrator´ oder ´Anal Lust´ am besten. Wie heißt es auf ihrer Homepage so passend: „Thrash. Is. Back.“ Slayer gehen, Exhorder kommen wieder, damit kann man leben. Mal sehen, wie stark die neuen Songs sein werden. (wk)
An keiner Band des diesjährigen Keep It True schienen sich die Geister im Vorfeld schon so zu scheiden wie an HEAVY LOAD. Während die einen sich sicher waren, dass das nichts wird, fieberten die anderen (so auch ich) dem Auftritt voller Vorfreude bereits den ganzen Tag über entgegen. Die Halle ist komplett gefüllt, als Heavy Load die Bühne betreten, direkt als ersten Song ihren wohl größten Hit ´Heavy Metal Angels´ raushauen und damit den zauberhaften KIT-Moment bescheren, den man sich gewünscht hat: Die Meute tobt, singt sich Wort für Wort die Kehle aus dem Leib, und alle sind einfach glücklich. Doch leider hält die Stimmung nicht an. Zwar werden Songs wie ´The Guitar Is My Sword´ auch weiterhin noch wirklich stark gefeiert, allerdings nehmen die vielen stummen Pausen zwischen den Songs der Show leider den Wind aus den Segeln, sodass sich die Halle nach etwas mehr als der Hälfte des Programms zu leeren beginnt. Trotzdem sehen die Herren immerhin noch cool aus, haben als Live-Unterstützung den blonden Jungspund Niclas Sunnerberg (ex-Steelwing) auf der Bühne, sind musikalisch und stimmlich auch wirklich top, weshalb ich insgesamt dabei bleibe, dass das ´ne coole Sache war. Nach den Zugaben ´Stronger Than Evil´ (geil!) und ´Trespasser´ beenden Heavy Load ihre „first show in 33 years“ genau so, wie sie begonnen hat – mit ´Heavy Metal Angels (In Metaaal And Leather)´... (mam)

In Lauda-Königshofen ließen sich Stefan Glas (sg), Jens Peters (jp), Mandy Malon (mam), Marcus Schleutermann (ms), Wolfram Küper (wk) und Ludwig Krammer (lk) feinsten Edelstahl auf der Zunge zergehen.

Bands:
RAVEN
SARACEN
WINTERHAWK
STALKER
ALIEN FORCE
CEREBUS
EXHORDER
BLASPHEME
IRONFLAME
HITTMAN
FLOTSAM & JETSAM
HEAVY LOAD
SIREN
BLIND ILLUSION
GATEKEEPER
Autor:
Wolfram Küper
Marcus Schleutermann
Mandy Malon
Ludwig Krammer
Stefan Glas
Jens Peters

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