Schwatzkasten

Schwatzkasten 20.10.2010

KORY CLARKE - KORY CLARKE (Warrior Soul, Trouble)

Er singt bei Trouble, unterhält mit The Stoned ein Sideproject und veröffentlicht Soloalben. Zu weltweiter Berühmtheit gelangte Kory Clarke aber als Frontmann und Aushängeschild von Warrior Soul, jener Band, die mit ihrem eigenständigen Mix aus Punk, Breitwand-Rock und systemkritischen Texten in den neunziger Jahren lange Zeit als nächster Anwärter für den weltweiten Durchbruch gehandelt wurde, ehe Business-Querelen, Drogen und interne Spannungen den Traum jäh beendeten. Trotz aller Nackenschläge hält Clarke Warrior Soul mit neuen Musikern weiter am Leben und gehört zu den charismatischsten, cleversten und extravagantesten Musikern der Szene. Im Schwatzkasten spricht er über seine Karriere, Ufos, Drogendealer und Geheimdienste.

Kory, wann und wo wurdest du geboren?

»Kein Kommentar und in Detroit.«

Du möchtest dein exaktes Geburtsdatum nicht angeben?

»Einigen wir uns auf die sechziger Jahre. Und ich bin wirklich geboren worden. Da gibt es keine Zweifel.«

Wie verlief deine Kindheit?

»Ziemlich normal. Die typische Kindheit, die jedes weiße Kind der Mittelklasse damals in Detroit durchmachte. Ich stamme aus dem westlichen Teil der Stadt und wurde schnell von den zahllosen Radiosendern in den Bann gezogen. In unserer Nachbarschaft wohnten sehr viele Musiker. Musiker zu werden, bedeutete, Mädchen zu kriegen.«

Hatte zu diesem Zeitpunkt bereits der wirtschaftliche Niedergang Detroits eingesetzt, oder boomte die Autoindustrie nach wie vor?

»Die Ölkrise setzte uns 1973 schwer zu. In der Zeit von 1948 bis 1972 lief es für Detroit wie geschmiert, aber nach der Wahl von Richard Nixon zum Präsidenten und aufgrund der Tatsache, dass der Ölpreis um über 50 Prozent anstieg, wurde es richtig schlimm. Eine Menge Arbeiter verloren ihre Jobs, und Detroit rutschte in die Rezession.«

Stammst du aus einer Familie mit künstlerischem Background?

»Mein Vater, der auch Musiker, allerdings kein Rock´n´Roll-Typ ist, designt Küchen und Inneneinrichtungen, und meine Mutter hat als Kunstlehrerin gearbeitet. In unserem Haus war es okay, wenn man sich künstlerisch betätigte. Detroit ist eh eine ziemlich kreative Stadt, und die Nähe zu Kanada befeuert das zusätzlich. Es ist kein Zufall, dass sich auf diesem Nährboden das Motown-Label gründete.«

Also hat man als Einwohner von Detroit den Soul im Blut, weil man von klein auf mit diesem Musikstil aufwächst?

»Oh ja. Wir hatten in der Stadt drei riesige Radiostationen, die um die Gunst des Publikums kämpften und uns 24 Stunden am Tag mit Rockmusik bombardierten. So bildete sich schnell eine alternative Gegenkultur in der westlich von Detroit gelegenen Stadt Ann Arbour. Die Hippies aus Detroit unterschieden sich aber ziemlich von denen der kalifornischen Westküste. Bei uns trugen sie schwarze Lederjacken, hatten fettige lange Haare und waren bereit, dir in den Arsch zu treten.«

Warst du ein rebellischer Schüler oder eher zurückhaltend?

»Bis zum Alter von 18 Jahren war ich ein völlig normaler Schüler, aber dann begannen die Probleme. Ich gründete an unserer Schule die erste Punkband, und wir nannten uns The Attitudes. Für den ersten Auftritt besorgte ich mir die Schlüssel für die Schulaula und erzählte allen Schülern, dass sie pünktlich zur dritten Stunde dort und nicht in ihren Klassen sein sollten. Der Spontan-Gig war ein ziemlicher Erfolg, und ich organisierte ähnliche Events in der Turnhalle. Da fanden Volleyball-Spiele statt, während wir im Hintergrund unbeeindruckt unser Equipment aufbauten und losrockten. Weil meine Zensuren für einen Abschluss nicht gut genug waren, ließ mich der Direktor irgendwann in seinem Büro antanzen und sagte: „Kory, wenn du versprichst, keinen Mist mehr zu bauen, bekommst du deinen Abschluss und verlässt im Gegenzug sofort die Schule.“ Das war ein fairer Deal (lacht). Wirklich üble Sachen habe ich aber nie angestellt. Detroit war damals eine drogenverseuchte Stadt. Ständig verpassten sich Schüler eine Überdosis, der Krankenwagen kam drei- oder viermal in der Woche.«

Auf dem Warrior-Soul-Debüt steht mit ´Charlie´s Out Of Prison´ ein Song, der von einem Drogendealer aus Detroit handelt. Du gibst zu, sein Fahrer gewesen zu sein.

»Die Story ist wahr. Der gute alte Charlie (lacht). Das war nicht gerade der ungefährlichste Job meines Lebens, aber damals spielte ich in der Band The Trail und wollte ein Album aufnehmen, um Detroit verlassen zu können. Ich brauchte die Kohle einfach. Die Platte spielten wir in L.A. unter der Anleitung von Kim Fowley ein (Produzent, Musiker und Songwriter, der u.a. die All-Girl-Band The Runaways managte - tk). Um unseren Aufenthalt dort zu finanzieren, überfiel Charlie, der uns zeitweise managte, Schnapsläden und Banken. Das waren wilde Zeiten.«

Warum bist du aus Detroit weggezogen?

»Nach dem Abebben der Punk-Bewegung in den Mittsiebzigern hatte jeder das Bedürfnis, Detroit den Rücken zu kehren. Wer etwas anderes behauptet, ist ein gestörter Lügner. Mich zog es nach New York.«

Dort hast du dir als VJ im legendären „Danceteria“-Club einen Namen gemacht.

»Und im „Limelight“, einem anderen Kultclub der Stadt, habe ich auch gearbeitet. Bei ihren Auftritten in diesem Schuppen wurden Madonna und die Beastie Boys von Plattenfirmen unter Vertrag genommen. Russell Simmons (Mitbegründer des HipHop-Labels Def Jam -tk) war Stammgast und wollte, dass ich Run-D.M.C. und die Beastie Boys auflege. Um mich zu überzeugen, spendierte er mir immer einige fette Linien Koks (lacht). In dieser Zeit freundete ich mich auch mit Adam Dubin an, der als Regisseur der Beastie-Boys-Videoclips zu ´Fight For Your Right (To Party!)´ und ´No Sleep Till Brooklyn´ sowie von Metallicas ´Nothing Else Matters´ und einigen Run-D.M.C.-Sachen bekannt wurde. (Dubin zeichnet ebenfalls für die Warrior-Soul-Videos zu ´Downtown´ und ´The Wasteland´ verantwortlich. - tk) Momentan arbeite ich mit ihm als Co-Autor an meiner Biografie. Unser Verleger ist Anthony Bozza (ehemaliger „Rolling Stone“-Redakteur und Autor der Bios von Slash und Tommy Lee - tk).«

Hast du dir für das Buch schon einen Titel ausgedacht?

»Ja, aber den kann ich jetzt nicht verraten, sonst wird er noch geklaut. Ich denke, die Biografie erscheint im nächsten Jahr.«

Von welcher Droge sollte man die Finger lassen?

»Das ist leicht: Heroin.«

Hast du es je probiert?

»Ja. Ich habe es mir durch die Nase gezogen, geraucht und auch injiziert.«

Wie bist du wieder davon weggekommen?

»Man darf es nicht zu oft nehmen. Niemals öfter als zwei Tage hintereinander - und das höchstens dreimal im Monat. Mit dem Scheiß muss man vorsichtig sein; man wird extrem schnell abhängig. Heroin ist aber ein gutes Gegenmittel und hält den Kokainkater in Schach. Einfach in einen Kaugummi packen und drauf rumkauen (lacht).«

Was war die erste Platte, die du dir gekauft hast?

»Entweder die „Smoke On The Water“-Single von Deep Purple oder irgendwas von Bachman-Turner Overdrive. ´Takin´ Care Of Business´ ist mein Lieblingssong von ihnen.«

Kannst du dich noch an deinen ersten Auftritt erinnern?

»Da war ich verdammt jung. Ich glaube, das Musikmachen liegt mir einfach im Blut. Mein Vater und ich spielten jeden Abend zusammen, und es kamen immer einige Nachbarskinder zum Zusehen vorbei. Da muss ich so etwa zehn Jahre alt gewesen sein. Später habe ich auch im Schulchor mitgemacht.«

Was war die größte Business-Pleite, die du erlebt hast? Der Geffen-Deal, den ihr mit Warrior Soul unterschrieben habt?

»Nein. Die größte Pleite war, dass mein Manager Peter Mensch nicht zu mir stand, als Elektra Records mir nach der Zeit bei Geffen einen Deal angeboten haben. Stattdessen handelte er einen Vertrag bei Music For Nations für mich aus, weil er dachte, dass nach dem Geffen-Deal eine Major-Company nicht das Richtige für mich sei. Da hätte er mich als Manager besser unterstützen und beraten müssen. Das weiß er selbst, aber ich werde ihm das nie verzeihen.«

Mit eurem Debüt „Last Decade Dead Century“ seid ihr aus dem Stand zu Kritikerlieblingen avanciert.

»Die Presse liebt uns immer noch.«

Trotzdem hat es mit dem weltweiten Durchbruch nicht geklappt. Nervt dich das?

»Auf jeden Fall. Ich wäre daran fast zerbrochen. Am schlimmsten war, dass Geffen unser drittes Album „Salutations From The Ghetto Nation“ nicht promotet haben, weil ich es selbst produziert hatte. Dafür hasse ich sie immer noch.«

In Europa seid ihr zum ersten Mal zusammen mit Metallica und Queensryche aufgetaucht. War das eine Tournee, die das Q-Prime-Management, bei dem alle drei Acts unter Vertrag standen, zusammengestellt hatte?

»Ja. Das war auch der Grund, überhaupt bei Q Prime einen Deal zu unterschreiben. Auf solche Touren hatten wir spekuliert.«

Verbindest du mit den Konzerten noch besondere Erinnerungen, oder liegen diese Shows schon zu lange zurück?

»Wir haben damals wirklich gute Konzerte abgeliefert; die Band war blind aufeinander eingespielt. Mit den Queensryche-Fans kamen wir auf unserer gemeinsamen USA-Tour aber nicht wirklich klar. Da gab es eine Menge konservative Leute im Publikum. Diese Typen waren für unsere regimekritische Message wenig empfänglich und haben Warrior Soul gehasst.«

Wie wichtig ist Politik für dich?

»Ich setze mich kritisch mit der amerikanischen Außenpolitik auseinander und analysiere das Vorgehen unserer Regierung. Und dieses Vorgehen zielt nicht auf das Wohl des amerikanischen Volkes ab, sondern wird von Wirtschaftsinteressen diktiert. Das ist Faschismus in Reinkultur. Großbritannien ist diesbezüglich keinen Deut besser.«

Wann hast du begonnen, dich für Politik zu interessieren?

»Als ich neun oder zehn Jahre alt war. Meine Eltern meinen sogar, dass das schon früher angefangen hätte. Mit sechs habe ich die Kinder aus der Nachbarschaft zusammengetrommelt, und wir haben Schilder mit Parolen gegen Umweltverschmutzung und den Vietnam-Krieg gemalt.«

Wie haben deine Eltern darauf reagiert?

»Sie fanden das ziemlich merkwürdig. Aber solange ich nicht mit der Polizei in Konflikt geriet und vor Anbruch der Dunkelheit zu Hause war, haben sie nichts gesagt. Ich bin morgens um halb sieben aufgestanden und habe mir die Nachrichten angesehen. Sendungen, in denen die amerikanischen Verluste im Vietnam-Krieg gemeldet wurden.«

Hast du neben der Musik noch andere Hobbys?

»Trinken, hahaha! Ich interessiere mich für die Erforschung alternativer Geschichte, für Ufo-Phänomene und übernatürliche Erscheinungen. Damit befasse ich mich seit etwa zehn Jahren.«

Glaubst du an eine höhere Macht?

»Ich weiß nicht, ob „höher“ das richtige Wort ist, aber ich bin sicher, dass es andere Lebensformen gibt. Die Beweise sind erdrückend. Das Universum steckt voller Energie, aber was wirklich da draußen existiert, wissen wir nicht. Doch es gibt andere Daseinsformen, die uns von Zeit zu Zeit besuchen und das wahrscheinlich schon seit Ewigkeiten tun. Es gibt Belege dafür, dass Astronauten bereits in der Urzeit die Erde besucht haben, und in der Bibel finden sich Passagen, die Ähnliches vermuten lassen. Heutzutage ist man immer mehr in der Lage, die alten Überlieferungen aus prähistorischen Zeiten zu entschlüsseln und zu erkennen, dass es sich bei vielen dieser in Stein eingeritzten Zeichen um quantenphysikalische Formeln und Berechnungen handelt. Auf solche Dinge müssen wir uns auch in spiritueller Hinsicht einlassen. Gelingt uns das, stehen wir am Anfang einer völlig neuen Zeitrechnung. Um das zu erkennen, benötigen wir keine Raketenforscher oder die Regierungen, die uns Bürgern eh den Großteil brisanter Informationen vorenthalten. Ich rede hier insbesondere von diesen subversiven Elementen beim FBI, der CIA und der NSA.«

Wenn du diese Ansichten öffentlich vertrittst, wird dein Name vermutlich auch schon auf der Liste dieser Organisationen stehen.

»Und wenn du dir ansiehst, wie meine Karriere bisher verlaufen ist, beantwortet sich die Frage von selbst.«

Also haben die Geheimdienste Kontakt mit dir aufgenommen?

»Nein. Das müssen sie gar nicht. Sie isolieren mich bis zu dem Punkt, an dem ich nichts mehr machen kann und niemand mehr auf mich hört.«

Hast du noch Kontakt zu den anderen Musikern des originalen Warrior-Soul-Line-ups?

»John Ricco ist Learjet-Pilot geworden, Pete McLanahan hat in Rhode Island eine eigene Band und arbeitet als Stagemanager eines Theaters, und Mark Evans wurde vor einigen Jahren in London ermordet.«

Warum hat die Reunion dieses Line-ups nicht funktioniert?

»John wollte nicht mehr ständig touren, Pete und Mark kämpften mit den Auswirkungen ihrer Kokain- und Heroinsucht. Also habe ich entschieden, es dabei zu belassen, und mir neue Musiker gesucht. Ich wollte nicht, dass die Band wieder an diesen internen Spannungen zerbricht.«

Wo lebst du momentan?

»Nirgendwo. Auf der Erde.«

Für einige Zeit war Schweden deine Wahlheimat.

»Ja, ich habe in Stockholm gewohnt. Dann in London, Glasgow, Michigan, für eine kurze Zeit wieder in Detroit und in Brooklyn.«

Ein fester Wohnsitz bedeutet dir nichts?

»Um so was kümmere ich mich nicht mehr. Ich bin Schreiber. Ich liebe es, herumzuziehen. Aber jetzt habe ich eine neue Freundin und überlege, in Berlin sesshaft zu werden. Ich möchte dort eine Bar eröffnen. Irgendwas Undergroundiges nach dem Motto „starke Drinks, niedrige Preise“. Das war schon immer mein Motto (lacht).«

Was ist dein Lieblingsland?

»Ich mag Holland und Schweden. Und weil ich bald nach Deutschland ziehe, nenne ich das jetzt besser auch, oder? Ich bevorzuge Länder, in denen man vom Staat nicht bevormundet wird und machen kann, was man will. Der einzige Nachteil an Schweden sind die völlig bescheuerten Alkohol-Reglementierungen. Aus meiner Sicht ist es totaler Blödsinn, dass es Bier nur in bestimmten Geschäften gibt. Zudem sind die Preise für Schnaps exorbitant. Drogen sollen auch sehr teuer sein, aber von denen halte ich mich in anderen Ländern eh fern.«

Hast du einen schönen Rock´n´Roll-Exzess von einer deiner Tourneen für unsere Leser parat?

»Klar doch! Da gab es ja einige, hehehe. Als Warrior Soul mit Queensryche auf Tour waren, wollte ich in mein Hotelzimmer, das sich auf demselben Flur wie das von Geoff Tate befand. Ein Mädchen holte unserem Drummer und unserem Basser vor dem Eiswürfelautomaten gleichzeitig einen runter. Ich ging relativ unbeeindruckt vorbei, aber natürlich kam Geoff in diesem Moment aus seinem Zimmer und konnte nicht glauben, was er sah. Er brüllte „Ist das ekelhaft!“ über den ganzen Flur und war total geschockt (lacht).«

Warst du schon mal im Knast?

»Ich hatte mal Ärger mit der Polizei und bin weggesperrt worden. Und dann hat mir der Gitarrist von Mindless Self Indulgence einen weiteren Gefängnisaufenthalt eingebrockt. Ich hatte ihm angedroht, ihm bei unserem nächsten Treffen einen Baseballschläger über den Kopf zu ziehen, und deshalb heftete sich ein Kriminalbeamter an meine Fersen. Der konnte mich aber nicht aufspüren, weil ich ständig in einer Bar rumhing. Also hinterließ er auf meinem Anrufbeantworter eine Nachricht und bot mir einen Deal an. Ich musste mich schuldig bekennen und einige Tage in den Knast gehen, aber dafür sicherten mir die Bullen zu, mich nicht ins Downtown-Gefängnis zu stecken. Also habe ich die Strafe abgesessen, obwohl ich gar nichts gemacht hatte.«

Was ist deine größte Stärke?

»Vermutlich meine Vielseitigkeit. Ich kann Songs schreiben, produzieren, singen, Drums spielen - da kommt einiges zusammen. Und ich habe kein besonders großes Ego. Ich weiß nämlich, dass ich der Beste bin, hahaha!«

Und was ist deine schlechteste Charaktereigenschaft?

»Oft zu emotional und temperamentvoll zu reagieren. Aber daran arbeite ich. Es ist nicht mehr so schlimm wie früher, als ich bei Meinungsverschiedenheiten Leute sofort bedroht habe. In L.A. haben meinetwegen einige Personen ihre Jobs verloren, und deshalb bin ich dort nicht sonderlich populär.«

Hast du mit dem Guns-N´Roses-Camp rechtliche Probleme bekommen, als du für das 2008 in limitierter Auflage veröffentlichte Warrior-Soul-Album den Titel „Chinese Democracy“ verwendet hast?

»Nein. Was sollten sie auch dagegen tun? So einen Namen kann man sich nicht einfach schützen lassen. Die einzige Konsequenz war, dass mich Del James (Rock-Journalist und Axl-Rose-Intimus - tk) auf seiner MySpace-Seite von der Freundesliste gestrichen hat. Mir doch egal!«

Was war die größte Extravaganz, die du dir je geleistet hast?

»Zwei Nutten und Koks.«

Welcher Song soll bei deiner Beerdigung laufen?

»Irgendwas von Warrior Soul. Ich muss dann ja nicht mehr zuhören.«

Woran sollen sich die Leute im Zusammenhang mit dir erinnern?

»An die Tatsache, dass ich immer die Wahrheit ausspreche - und daran, dass ich jemand bin, der für seine Kunst lebt. Ansonsten dürften sich noch einige Barkeeper an mich erinnern, weil ich ihren Kindern mit meinen Drinks das College finanziert habe.«

www.koryclarke.com

www.myspace.com/warriorsoulinfo

DISKOGRAFIE (mit Warrior Soul)

Last Decade Dead Century (1990)

Drugs, God And The New Republic (1991)

Salutations From The Ghetto Nation (1992)

Chill Pill (1993)

Space Age Playboys (1995)

Fucker (Outtakes, 1996)

Classics (Best-of, 2000)

Live In England (Live, 2008)

Destroy The War Machine (2010)

Bands:
KORY CLARKE
Autor:
Thomas Kupfer

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