Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 28.08.2013

METAL CHURCH , DEMON , OVERKILL - Internationaler Metal-Gipfel im Garten

Schön war´s: Rund 2.000 Headbanger bevölkerten Ende Juli den Garten von HOA-Veranstalter Thomas Tegelhütter und freuten sich nicht nur über muckelige Temperaturen, sondern vor allem über ein über weite Strecken geschmackvoll zusammengestelltes Billing, auf dem etablierte Veteranen genauso ihren Platz gefunden haben wie nach vorne drängelnde Newcomer. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Donnerstag

Tja, obwohl wir aus Erfahrung bereits mehr als eine Stunde zusätzliche Fahrzeit eingeplant haben, machen uns der obligatorische Elbtunnel-Stau und seine Geschwisterchen auf der A1 Richtung Norden mal wieder einen dicken Strich durch die Rechnung, und wir verpassen ´77. Aber egal: Wen man anschließend und in den nächsten Tagen fragen wird, alle sind sich einig, dass die Spanier erneut einen exzellenten Job erledigt haben und sich einzig Overkill als Headliner am Abend über noch mehr Zuschauer freuen dürfen.

Für uns beginnt der Tag mit KISSIN´ DYNAMITE. Objektiv erledigen die fünf Schwaben ihren Job professionell, weshalb man nach zunächst verhaltenen Reaktionen des Publikums den Garten mit zunehmender Spieldauer durchaus in Stimmung bringt. Subjektiv ist das alles aber fürchterlich arschglatt, anbiedernd und vor allen Dingen null Komma null Rock´n´Roll. Insbesondere die beiden Brüder Ande (g.) und Johannes (v.) haben in der Vergangenheit scheinbar eine Spur zu häufig den Schwanensee unter der Sonnenbank getanzt. Mir wird rosa vor Augen, und ich muss dringend zum Bierstand.

Dass FORTÉ seit letztem Jahr wieder in der Originalbesetzung ihres Debütklassikers „Stranger Than Fiction“ mit Sänger James Randel unterwegs sind, freut die anwesenden Die-hard-Thrasher. Das sorgt aber auch dafür, dass Ausnahmebasser Rev Jones, der äußerst ansehnlich auf dem Hals seines Viersaiters bisweilen mit beiden Armen von oben, unten, der Seite, vorne und hinten rumwieselt, auch noch die Vocals der Songs der späteren Alben von Ex-Sänger Damien Thompson übernimmt und James in dieser Zeit die Bühne verlässt. Insgesamt eine kurzweilige und vor allen Dingen musikalisch tighte Angelegenheit.

Das sieht bei MPIRE OF EVIL doch ein bisschen anders aus. Der Sound ist kacke, Tony „Demolition Man“ Dolan nicht sonderlich gut bei Stimme, und von der einstigen Aura des mittlerweile bebrillten und sichtlich in die Jahre gekommenen Ex-Venom-Gitarristen Mantas ist auch nicht mehr viel übrig. Dass der Gig vom Publikum dennoch mit guten Reaktionen beschieden wird, ist lediglich dem Klassikerstatus der zahlreich dargebotenen Venom-Songs (u.a. ´Die Hard´, ´Black Metal´, ´Countess Bathory´, ´Welcome To Hell´), die ursprünglich von Cronos eingesungen wurden, zu verdanken. Na ja.

Anschließend haben OVERKILL mit der für ihre (technischen) Ansprüche zu kleinen Bühne zu kämpfen, weshalb sich der Soundcheck ewig lange hinzieht. Als es dann endlich losgeht, begnügt sich deren Mischer allerdings mit Zimmerlautstärke, die zur Folge hat, dass bei den meisten Zuschauern, die keinen Platz direkt vor der Bühne/P.A. erwischt haben, trotz obligatorischer Live-Granaten mit Ausrastgarantie (u.a. ´Rotten To The Core´, ´Wrecking Crew´, ´Hello From The Gutter´) keine richtige Stimmung aufkommen will. So zieht es doch einige bereits nach ein paar Songs in Richtung Bierstand, wo man neben einem Frischgezapften mit ´Who Tends The Fire´ aus der Ferne auch noch eine kleine Live-Rarität serviert bekommt. Als sich nach ´Fuck You´ nicht gerade wenige Tagesbesucher auf den direkten Weg nach Hause machen, bestätigt sich zudem der Eindruck, dass das Gelände mit einer Band in der Größenordnung von Overkill am Rande seiner Kapazität angelangt ist und das HOA Gefahr läuft, seinen „gemütlichen“ Ruf aufs Spiel zu setzen. (ah)

Freitag

Trotz eines leichten Katers ist die Welt wieder in Ordnung, als AXXION mit einer Kanada-Flagge und dem Thor-Cover ´Ride Of The Chariots´ die Bühne stürmen. Die Band, die sich um die Ex-Skull-Fist-MusikerInnen Shred an der Gitarre und Alison Thunderland am Schlagzeug formiert hat, hat sich stilistisch von der Vorgängerband nicht weit entfernt und überzeugt mit Old-School-Metal-Hymnen wie ´Stallion´, ´Crazy Nights´ und dem Titelstück ihrer aktuellen LP „Wild Racer“. Thumbs up! Stellt sich nur die Frage, wer Sänger Dee die Frisur verpasst hat. In Deutschland bekäme der Lockenbändiger wahrscheinlich lebenslanges Berufsverbot.

Die Italo-Thrasher GAME OVER können in Sachen Energielevel sogar noch einen draufsetzen. Die Jungs toben wie von der Tarantel gestochen über die Bühne und wollen mit ihrem brutalen Bay-Area-Sound offenkundig allen den Schlaf aus der Kutte prügeln. Funktioniert! Und Sänger Renato entpuppt sich mit seinen Grimassen, dem gekonnten Posing und den kultigen Ansagen als exzellenter Entertainer. Mit ´Eyes Of The Mad Gardener´ präsentiert man auch einen neuen Song, der ebenfalls mächtig Laune macht.

Mit KING LEORIC ist es wie mit dem Jägermeister aus der Heimat Wolfenbüttel: sehr deutsch, mag nicht jeder. Auch wenn sich die Band bereits hörbar einen Fankreis erarbeitet hat und zu Beginn der Show mit einigen gekonnten Twin-Guitar-Leads punktet, ist das Material auf Dauer zu vorhersehbar und wird schnell langweilig. Als sich zum Schluss dann auch ein paar schrägere Töne in die Darbietung mischen, wird die Sehnsucht nach Abwechslung immer stärker.

Und die bringen MIDNIGHT PRIEST mit ihrem gekonnt gezockten, dunkel eingefärbten NWOBHM-Riffing und den in Portugiesisch vorgetragenen Stücken definitiv. Der von einigen technischen Problemen überschattete Auftritt zeigt die Band zwar offensichtlich nicht in Bestform, was den Spaß aber nicht mindert. Schade nur, dass die gelbe Sau am Himmel sich immer erbarmungsloser bemerkbar macht und viele der Hitze schon Tribut zollen müssen: Sie sparen sich ihre Kräfte lieber für die nächste Attraktion auf.

Diese hört auf den Namen SCREAMER und wird gemessen an der beeindruckenden Anzahl von Bandshirts im Publikum sehnsüchtig erwartet. Der Platz ist mehr als gut gefüllt, und die Schweden erwischen einen tollen Tag. Stücke wie ´Screamer´ und ´Phoenix´ - der Titeltrack der aktuellen Scheibe - werden aus vielen Kehlen lautstark mitgesungen. Und ähnlich wie bei ihren Landsmännern Air Raid stimmt auch in Sachen Bühnenpräsenz alles. Musikalisch sowieso, denn besser kann man klassischen Heavy Metal kaum zelebrieren. Sogar die eher tückischen mehrstimmigen Passagen kommen perfekt rüber, und mit ´Keep On Walking´ haben Screamer zudem den Ohrwurm des Tages im Gepäck. Hammergig und eines der Highlights des Festivals! (bc)

Was macht eine argentinische Dudelsack-Combo mit In-Extremo- und Running-Wild-Einschlag auf dem HOA? Sie ist auf der Durchreise nach Wacken und spielt eine „Überbrückungsshow“. Durchaus professionell und engagiert - aber in Hörnerkirchen so überflüssig wie Mühlmanns Art-Noise-Plattensammlung. (Herr Kühnemund redet hier übrigens von SKILTRON, meine Damen und Herren! - Red.)

BLOODFEAST waren zu „Kill For Pleasure“-Zeiten ein Geheimtipp der ruppigen US-Underground-Thrash-Szene und können auch heute noch - bei ihrem zweiten HOA-Auftritt - überzeugen. Shouter Chris Natalini hat das legendäre Vinyl-Debüt (´87) zwar nicht eingesungen, aber mit seiner wilden, sehr fannahen Show (mehrere ganze Songs werden unten im Pit „performt“) hat er sofort alle Sympathien auf seiner Seite. Außerdem ist die wüste Gitarrenarbeit hörbar tighter geworden.

Auch IRON SAVIOR räumen bei diesem Quasi-Heimspiel ganz gut ab. Man sieht sofort, dass der Band jede „professionelle Ambition“ fehlt, dass es sich um ein reines Hobby handelt - und genau deshalb funktioniert´s. Alles wirkt echt, nix ist gekünstelt, nirgendwo wittert man Berechnung. Die Songs sind durch die Bank solide und mit viel positiver Power gespielt. Nur ´Breaking The Law´ darf man im Jahre 2013 einfach nicht mehr covern.

VICIOUS RUMORS, nun wieder mit Sänger Brian Allen, versprechen im Vorfeld eine ganz besondere Setlist, und mit ´Digital Dictator´ geht es auch gleich trotz einsetzenden Regens gut los. Im weiteren Verlauf folgen aber nur wenige wirklich rare Klassiker, die man mit James Rivera (der leider jede Band in Helstar verwandelt) nicht hätte spielen können. Dagegen gibt es für meinen Geschmack zu viele neue Songs, die ein leichtes Stimmungstief hinterlassen. So wie ´World Church´ oder das den HOA-Veranstaltern Thomas und Jürgen gewidmete ´Let The Garden Burn´ werden sie jedenfalls nicht abgefeiert. Auffällig auch, dass Geoff Thorpe fast alle Ansagen übernimmt, obwohl Brian - wie wir den ganzen Tag über festgestellt haben - ein durchaus mitteilungsbedürftiger Typ ist. Star der Show ist aber eh der total durchgeknallte Drummer Larry.

Was DEMON dann als Headliner des Tages bieten, haut mich komplett aus den Socken. Nach einem holprigen Start (bei ´Night Of The Demon´ klingt noch alles schief) steigern sich die englischen Veteranen von Song zu Song und erreichen bei ´Life On The Wire´ zum ersten Mal absolutes Weltklasse-Niveau. Sänger Dave Hill packt sogar eine so gut wie nie zuvor gehörte, starke Ian-Gillan-Kopfstimme aus, die ihn selbst so sehr begeistert, dass sie bis zum Ende des Gigs im Repertoire bleibt. Überhaupt feiert Dave heute die Porformance seines Lebens: So spielfreudig und (positiv) aggressiv wie beim Überklassiker ´Remembrance Day´, über den sich viele Besucher am meisten freuen, habe ich Dave jedenfalls seit 20 Jahren nicht gesehen. Die Setlist ist fast perfekt (lediglich unser „Neuzugang“ Matthias Mader, einer der größten NWOBHM-Experten der Erdkugel, vermisst ´Liar´), und ich bin noch zwei Stunden später völlig aufgekratzt. Meine Herren, das war ganz, ganz große Klasse! (gk)

Samstag

Die Mittagssonne brennt erbarmungslos aufs Gelände, aber ein echter Headbanger muss da durch. Während unsereins in Baumwoll-T-Shirt und Jeans schwitzt, präsentiert sich MIDNIGHT MESSIAH-Sänger Paul Taylor völlig unbeeindruckt in Lederkluft (Jacke wie Hose) und mit perfekt frisierten Haaren. Die neue Truppe ist aus den NWOBHM-Recken Elixir hervorgegangen (neben Paul Taylor sitzt Gitarrist Phil Denton mit im Boot), hat ein neues Album im Gepäck („The Root Of All Evil“) und natürlich jede Menge altes Zeug parat - was im Publikum bestens ankommt.

Deutlich weniger Zeit im Proberaum haben anscheinend MEGAHERA verbracht. Die italienischen Thrasher rumpeln sich durch Material von ihren zwei Platten „Condemned To Insanity“ und „Metal Maniac Attack“, selten im Takt, dafür mit charmantem Anarcho-Touch. Zum Schluss gibt´s mit ´Let It Loose´ noch ein Savage-Cover.

Mit einem Cover starten auch SACRED STEEL im Anschluss in ihren Set: Das Riff von Dark Angels ´Darkness Descends´ geht über in Slayers ´Evil Has No Boundaries´ - in memoriam des kürzlich verstorbenen Jeff Hanneman. Ein feiner Zug. Es folgt ein superkurzweiliges und unterhaltsames Konzert, gespickt mit launigen Ansagen von Frontmann Gerrit. Songs wie ´Wargods Of Metal´, ´Tonight The Witches Ride´, ´Metal Reigns Supreme´, ´Maniacs Of Speed´, ´Reborn In Steel´, ´Sacred Bloody Steel´ oder ´Heavy Metal To The End´ reißen auch den Letzten aus der nachmittäglichen Hitze-Lethargie. Zu Omens ´Battle Cry´ ist Mitmachen angesagt, gesucht wird der größte Omen-Fan: Er bekommt ein Bier in die eine und ein Mikro in die andere Hand und darf sich als Sänger probieren. Im Publikum fliegen die Schweißtropfen, die Stimmung auf der Bühne ist prächtig - was will man mehr?

Vielleicht ein paar Tortellini in Sahnesoße? Die köcheln nämlich im Backstage-Bereich gerade auf dem Campingkocher von Midnight Priest, stilecht in Omas Emailletopf. Die Portugiesen haben sich dort um ihren Van herum mehr oder weniger häuslich eingerichtet,    und Drummer Alex „War Tank“ Animal beeindruckt als wandelnde Fußball-Enzyklopädie: Aus dem Stegreif rattert er die komplette BVB-Champions-League-Siegermannschaft von 1997 herunter.

„It´s all about the Metal!“, schreit uns HERETICs Julian Mendez wenig später von der Bühne entgegen - und holt uns zurück auf den Boden der Tatsachen. Wie konnten wir das bloß vergessen? „And it´s all about the love - love you guys“, schiebt er ekstatisch hinterher und umklammert das Mikro mit seinen Lederhandschuhen. Neben Material vom neuen Album wie ´Child Of War´ gibt´s auch Uralt-Stücke wie ´Impulse´ von 1986 zu hören. Für Stimmung sorgt noch das Samson-Cover ´Riding With The Angels´ zum Abschluss.

Ein absolutes Highlight des Festivals sind danach PERSIAN RISK. Die reaktivierten NWOBHM-Urgesteine begehen heute den dritten Auftritt in 25 Jahren und sind zum ersten Mal überhaupt in Deutschland zu sehen, wie man ihrer Facebook-Seite entnehmen kann. Die Truppe ist gut in Form, Carl Sentance singt fantastisch und hat genug Atem übrig für einen Hüftschwung nach dem nächsten, die Songs - ob neu oder alt - überzeugen, und dann beweisen sie Durchhaltevermögen: Sie trotzen dem deutschen Sommer, der mal wieder ein ganz schlechtes Timing hat, und spielen tapfer durch, während ein Gewitter inklusive Starkregen über das Gelände zieht. Auch da muss ein Headbanger heute durch. (kp)

Auftritte von altgedienten Franzosen-Bangern haben auf dem HOA schon lange Tradition, dieses Jahr geben sich BLASPHEME die Ehre - zumindest Teile der Original-Band. Den Frontturner gibt Hürlement-Sänger Alexis The Warnabot (viel Einsatz, technisch meistens sauber, aber sicht- und hörbar noch nicht völlig vertraut mit dem Material), am coolsten finde ich allerdings den ´ne Stunde lang über beide dicke Backen strahlenden Basser Philippe Guadagnino. Die Songs des 2010er Comebacks „Briser Le Silence“ kommen gut an; richtig abgefeiert werden von zwei Dutzend Die-hards (u.a. Bruder Cle, Sascha von Hellion) aber natürlich die Klassiker der Achtziger-Dreher „Blaspheme“ (´Excalibur´!) und „Desir De Vampyr“.

Auf die NWOBHM-Protagonisten SAVAGE sind viele gespannt, und alleine der Respekt vor der Truppe verbietet allzu harsche Kritik, aber so richtig begeisternd ist die Performance - vor allem nach dem Killer-Gig von Persian Risk - nicht. Die Stücke des aktuellen Albums „Sons Of Malice“ tönen eh sehr mittelmäßig, und auch insgesamt schrubbt man seinen Metal viel zu undynamisch (und zudem recht bluesig). Das Material des (in anderer Reihenfolge) komplett gespielten „Loose ´n Lethal“ zu hören, ist trotzdem schön, und weil man am Ende noch Zeit hat, pfeffert man ´Let It Loose´ einfach ein zweites Mal ins verdutzte Rund. Sachen gibt´s...

Auch die Spanier MURO sind ´ne typische HOA-Wundertüte - und zwar eine, über deren „Inhalt“ man sich sofort freut, als man ihn zu Gesicht bekommt: Frontmann Silver hat sich die Kutte übergestreift, und auch der Rest vom Schützenfest sieht nicht nach Feierabend-Metal aus. Dass sie gute Songs zwischen Power- und Speed Metal schreiben können, beweisen sie seit den Achtzigern; dass sie dazu in der Lage sind, diese Pretiosen mit Power und arschtight auch auf die Bretter zu bringen, dagegen heute. Hut ab!

PRAYING MANTIS spielen ihren öchzigsten HOA-Gig und haben mit den beiden Holländern John „Jaycee“ Cuijpers (v.) und Hans in ´t Zandt (dr.; u.a. ex-Vengeance) zwei neue Mitglieder an Bord. Letzterer klöppelt souverän, Ersterer singt mit fesselndem Können, wirkt dabei sympathisch, aber auch ein wenig übermotiviert. ´Panic In The Streets´ ist wie immer DER Hit der NWOBHM-Hardrocker, aber leider gibt bereits nach kurzer Zeit „unser Keyboarder Mac“ seinen Geist auf, und die Show wird letzten Endes um zwei, drei Songs gekürzt. Trotzdem: kein schlechter Einstand.

Als METAL CHURCH pünktlich wie die Maurer mit dem „The Dark“-Doppel ´Ton Of Bricks´/´Start The Fire´ loslegen, verfliegen sofort alle Zweifel: Hier geht heute nix schief, Kurdt Vanderhoof & Co. präsentieren sich als perfekte Headliner. Die US-Power-Metal-Legende wirkt eingespielt, Ronny Munroe „ersetzt“ als Sänger sowohl David Wayne als auch Mike Howe (bei ´Fake Healer´, ´Badlands´ und der letzten Zugabe ´The Human Factor´) souverän. Aber nichts geht über das in seiner Gänze (und in korrekter Reihenfolge) gespielte 1984er Debüt „Metal Church“, denn ´Beyond The Black´, der Titelsong, ´Hitman´, das schweineschnelle Deep-Purple-Cover ´Highway Star´, der Euro-LP-Bonus (!) ´Big Guns´ und vor allem ´Gods Of Wrath´ sind nun mal Klassiker für alle Ewigkeit. Amen! (bk)

Pics: Saskia Gaulke

Bands:
DEMON
OVERKILL
METAL CHURCH
Autor:
Katharina Pfeifle
Bruder Cle
Boris Kaiser
Andreas Himmelstein
Götz Kühnemund

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